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Turnier|Ergebnisse

Marko Puls und Stefanie Lück gewinnen beim 5. DDV-RLT in Rockenhausen die Einzel

Ein gekürzter Vorab-Bericht aus der deutschen dartsport zeitung

Zum 1. Mal fand am 20./21. Februar 2010 mit dem Donnersberg-Cup ein DDV-RLT in Rockenhausen (Nähe Kaiserslautern) statt. Dabei gewann Marko Puls am Samstag das Einzelfinale vor Kevin Münch und Stefanie Lück setzte sich bei den Damen vor Heike Jenkins durch. Am Sonntag holten bei der Jugend Dominique Gaspar und Ann-Kathrin Wigmann die Titel vor Jan Waldau und Katja Gedack. Ebenfalls am Sonntag liefen die Doppel, wobei Gabriel Clemens und Sven Flück vor Jens Bauer und Ralf Brisch siegten sowie Nicole Beute und Sabrina Spörle vor Heike Jenkins und Daniela Reinecke den Titel holten. Bei den sonntäglichen Einzel-Zusatzwettbewerben mit verringerter Punktewertung siegte bei den Herren Karsten Koch vor Thomas Cassagne, und bei den Damen setzte sich Michelle Sossong vor Heike Jenkins durch.

Hier läuft das Herrenfinale beim 5. DDV-RLT in Rockenhausen,
beim Wurf ist Sieger Marko Puls

Kevin Münch beim Warm-Up-Turnier vor Jan Waldau
Bereits vor den offiziellen Wettbewerben lief freitagabends ein Warm-Up-Turnier in der als Spielort bestens geeigneten Donnersberghalle. An diesem Einzel nahmen 49 Spieler/innen teil. Das Finale gewann DDV-Herren-Nr. 1 Kevin Münch gegen die DDV-Jungen-Nr. 2 Jan Waldau mit 3:1.

Dritte wurden Claus-Dieter Tauscher (München) und Damir Vuckovac (Huttenheim).  Jeweils nur knapp mit 2:3 waren im Viertelfinale Jens Bauer (Kaiserslautern) und John van de Weert (Goch) ausgeschieden. Auch Jungen-Nr. 1 Arno Merk und SHDV-Präsident Björn Derichs wurden Fünfte. Beste Dame wurde Jugendspielerin Ann-Kathrin Wigmann aus Witten, die erst gegen Björn Derichs unterlag, auf Platz 9.

Kevin Münch, hier mit Freundin Daniela Reinecke, gewann das Warm-Up-Turnier

Starkes Feld bei den Herren am Start
Das Herreneinzel wurde am Samstag in 16 Doppel-KO-Gruppen gespielt, wobei 253 Spieler gemeldet waren. Damit lag die Beteiligung bei der RPDV-Premiere höher als zuletzt in Hamburg und Marl!

Von den Top-16 der DDV-Rangliste waren 13 am Start - nur Tomas Seyler und Andree Welge waren nicht angereist und Stephan Schneider konnte krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen.

Von den gesetzten 16 Spielern konnten 6 ihr Gruppenfinale direkt erreichen. Kevin Münch und Andy Kröckel kamen über die Loserrunde ins Gruppenfinale, nachdem sie gegen Kai Nithammer (Bielefeld) und Michael Bernhard (Trier) jeweils im Gruppenfinale unterlegen waren.

Gleich 2 Matches in ihren Gruppen verloren 7 Spieler und waren damit vor den Gruppenfinals ausgeschieden. Gleich in Runde 1 erwischte es Sven Flück gegen Jungen-Nr. 1 Arno Merk, gegen den er später auch im Loserhalbfinale unterlag. Karsten Koch musste in Runde 2 und erneut im Loservorfinale eine Niederlage gegen Benny Sensenschmidt (Berlin) hinnehmen.

Setznummer 13 Andreas Krämer unterlag in Runde 3 gegen Thomas Cassagne (K´lautern) und dann im Loserhalbfinale gegen den Saarländer Andreas Kiebel. Auch in Runde 3 war Ingo Vogt gegen den jungen Sebastian Fey unterlegen und dann im Loservorfinale gegen Stefan Schaak (Halle) endgültig ausgeschieden. Runde 3 brachte auch für Clemens Gabriel eine Niederlage gegen Tobias Höntsch dem er im Loserfinale erneut unterlag.

Der erstmals gesetzte Marco Salmen verlor in Runde 3 gegen Tayfun Ciftcier (Bochum) und im Loserfinale gegen Frank van Ruiten (Lautern). Michael Stübs schließlich unterlag im Siegerfinale gegen Timo Möckel aus Kempten und dann im Loserfinale gegen Rolf Fröhlich (München).

Dass die Loserrunde für die gesetzten Spieler ein Vorteil ist zeigte sich als Kevin Münch sein Gruppenfinale 3:0 und 3:2 gegen Kai Nithammer gewann und Andy Kröckel 2 Mal 3:2 gegen Michael Bernhardt siegte. Auch alle anderen gesetzten Spieler gewannen ihr Gruppenfinale, so dass noch 8 von ihnen im Achtelfinale standen.

Dort schied nur in den 3 direkten Aufeinandertreffen jeweils ein Gesetzter aus, wobei der inzwischen wieder schmerzfreie Andy Kröckel gegen Colin Rice unterlag, Johann Honner gegen den zuletzt beim WDF-RLT in Polen siegreichen Swen Seifert verlor und Christian Bähr gegen den Top-Favoriten Marko Puls ausschied.

Im Viertelfinale gab es nur ein Duell von Ungesetzten, wobei Thomas Cassagne gegen Rosenauer-Bezwinger Thorsten Sartor (Ginnheim) den Kürzeren zog. Kevin Münch setzte sich in 3 Sets gegen Timo Möckel durch. Die Top-Duelle gewannen Marko Puls in 2 Sets gegen Swen Seifert und Tobias Müller in 3 Sets gegen Colin Rice.

Platz 3 im Herreneinzel teilten sich Tobias Müller und Thomas Cassagne

Marko Puls gab im Finale kein einziges Leg ab
Im Halbfinale ging Kevin Münch mit 17 Darts in Führung, die Tobias Müller mit 22 Pfeilen ausglich. Das Set ging nach 19 weiteren Darts an Kevin. Set 2 holte sich Tobias in 21 und 17 Pfeilen. Zwei 15-Darter brachten Kevin dann den Sieg, Tobias hatte dazwischen einen 18-Darter gespielt (Averages: Münch 27.19 - Müller 24.59). Kevin waren dabei ein 180er- und ein 177er-Wurf gelungen. Tobias wies mit dem 3. Platz nach dem Vizetitel beim Gold-Cup nach, dass er sich seine Nominierung für das Nationalteam redlich verdient hat. Auch ihm gelang eine 180.

Parallel gewann Marko Puls Set 1 gegen Thomas Cassagne in jeweils 19 Pfeilen. Ein 16-Darter brachte Thomas dann in Set 2 in Front, doch mit folgenden 26 und 22 Pfeilen sicherte sich Marko den Einzug ins Finale. Für Thomas Cassagne war es die bislang beste Platzierung in einem DDV-Einzelfinale. Die Averages lagen bei 27.20 für Marko Puls und bei 23.54 für Thomas Cassagne.

Die Geschichte des von Manuel MenYou Kramer gecallten Finales ist schnell erzählt. Kevin (Average 22.74) konnte kein einziges Leg holen und Marko (26.37), dem Scores von 180 und 177 gelangen,  gewann in 19, 24, 13, 16, 22 und 20 Darts mit 3 Mal 2:0. Damit tauschte die bisherige Nr. 1 Kevin Münch mit Marko Puls seinen DDV-Ranglistenplatz.

Wie schon in Nürnberg unterlag Kevin Münch im Herrenfinale gegen Marko Puls

Vier Top-8-Ladies konnten diesmal nicht dabei sein
Bei den 57 Damen ging die Setzliste diesmal bis zur Nr. 12 der DDV-Rangliste. Denn die Langzeitverletzte Monique Lessmeister sowie Nicole Hartmann und Karina Känzig hatten nicht gemeldet. Auch die erkrankte Bianka Strauch war nicht vor Ort und Nachrückerin Jutta Wagner-Seifarth hatte diesmal nicht gemeldet.

In die Setzliste nachgerückt zu sein brachte den 4 betreffenden Spielerinnen leider kein Glück. Gleich in Runde 1 musste sich die zuletzt beim WDF-RLT in Polen Zweitplatzierte Gabriele Schulz gegen die Hessin Sonja Neuendorf geschlagen geben und verlor wenig später in der Loserrunde gegen Claudia Besnowski (Bielefeld).

Damen-Shootingstar Stefanie Lück hatte die letzten 3 DDV-RLTs gewonnen, verlor nun aber in Runde 2 gegen Nicole Beute aus Walldorf. Doch Steffi gewann dann alle Matches der Loserrunde und erreichte damit dann doch noch das Gruppenfinale.

Im Siegerhalbfinale erwischte es 2 weitere Gesetzte. Sabine Schmidtke unterlag hier gegen Sabine Köhler und dann im Loservorfinale gegen die ungesetzte Mitfavoritin Sabrina Spörle. Claudia Papendick verlor zunächst gegen die Jugendspielerin Ann-Kathrin Wigmann und dann im Loserhalbfinale gegen Sonja Müller aus Kastellaun.

In den Gruppenfinals, die zugleich Viertelfinals waren, traf jeweils eine gesetzte auf eine ungesetzte Spielerin. Das schwerste Los hatte Heike Jenkins, die auf Ex-Nationalspielerin Sabrina Spörle traf, das Match schließlich aber mit den besseren Doppeln 3:1 für sich entscheiden konnte.

Steffi Lück bezwang - aus der Loserrunde kommend - Inge Sossong (Bochum) mit 2 Mal 3:1, wobei sie einen 12-Darter zum Match spielte (100, 140, 140, 121er-Check). Inges Tochter und DDV-Nr. 2 Michelle Sossong siegte 3:1 gegen Sarah Heitmann (M´gladbach). Daniela Lester musste zwar Match 1 mit 2:3 an Doris Dummert (Nürnberg) abgeben, kam aber mit dem folgenden 3:1 ins Halbfinale.

Platz 3 bei den Damen ging an Daniela Lester und Michelle Sossong

Steffi Lück mit dem 4. Turniersieg in Folge
Beide Halbfinals waren dann bereits nach 2 Sets beendet. Stefanie Lück hatte sich wohl durch die vielen Matches in der Loserrunde so richtig warm gespielt und ließ DDV-Nr. 2 Michelle Sossong beim doppelten 2:0 in 28, 18, 18 und 15 Darts (Start mit 3 Tonnen, am Ende ein 104er-Check) kaum eine Chance (Averages: Stefanie 25.37 - Michelle 19.27).

Im anderen Halbfinale gewann Heike Jenkins Set 1 in 23 und 24 Darts (dazwischen ein 21-Darter von Daniela Lester). Auch Set 2 ging dann in 23 und 22 Pfeilen an Heike, die einen Average von 21.64 erreichte. Daniela erzielte 19.06 Punkte pro Dart.

Heike Jenkins kam sehr schlecht ins Finale hinein, im 1. Set gelang ihr kein einziger dreistelliger Wurf und Stefanie Lück gewann ihn in 20 und 21 Darts. In Set 2 ging Heike dann mit einem 21-Darter in Führung. Doch Stefanie bog das Set in 22 und 18 Darts um, wobei sie 96 zu ihrem 4. Titelgewinn in Folge dichtmachte. Die Averages lagen bei 24.44 für Steffi, der auch eine 180 gelang, sowie bei 20.11 für Heike.

Stefanie Lück gewann gegen Heike Jenkins bereits ihr 4. Einzelfinale in Folge

Erstes Finale für Ann-Kathrin und Katja
Am Sonntag wurden dann unter anderem die Einzel der Jugend gespielt, die mit 18 Mädchen und 29 Jungen recht gut besucht waren. Es wurde in je 2 Doppel-KO-Gruppen gespielt.

Bei den Mädchen musste sich die Ranglistenerste Anna-Maria Schulze im Siegerhalbfinale1:3 gegen Ann-Kathrin Wigmann geschlagen geben. Im Loservorfinale schied Anna-Maria dann mit 0:2 gegen Beatrice May (Neumünster) aus. Das Gruppenfinale, das zugleich Halbfinale war, entschied Ann-Kathrin Wigmann mit 3:1 gegen Stefanie Haller für sich.

In Gruppe 2 marschierte Katja Gedack (Berlin) bis ins Siegerfinale, wo sie auch mit 3:2 gegen Mädchen-Nr. 2 Michelle Wagner erfolgreich war. Im Loserfinale besiegte Michelle dann aber Nürnberg-Siegerin Jenny Steiert (Göppingen) 2:0 und erreichte doch noch das Halbfinale. Dort unterlag sie Katja Gedack aber nochmals mit 2:3.

Beide Finalistinnen standen erstmals im Endspiel, und es war Ann-Kathrin Wigmann, die Set 1 in 33 und 28 Pfeilen gewann. In Set 2 ging Katja Gedack mit einem 28-Darter in Führung. Doch Ann-Kathrin begann Leg 2 mit 3 Tonnen in Folge und holte ihn in 24 Darts. Mit dem anschließenden 33-Darter holte Ann-Kathrin (Average 17.26) dann den Titel vor Katja (15.63).

Im Finale des Mädcheneinzels unterlag Katja Gedack gegen Ann-Kathrin Wigmann

Dominique Gaspar bei den Jungen ganz vorn
Wie schon bei den Mädchen waren auch bei den Jungen genau 10 der DDV-Top-12 in Rockenhausen am Start. Das sprach also auch hier für die Klasse des Feldes. In Gruppe 1 trafen sich mit dem Ranglisten Ersten Arno Merk und dem Masters-Sieger Dominique Gaspar 2 Gesetzte im Siegerfinale. Dominique konnte das Match knapp mit 3:2 gewinnen. Im Loserfinale kam dann das Aus für Arno Merk, als er 1:2 gegen  Hessens Dominik Guth unterlag. Nach seinem sagenhaften 4 Titelgewinnen in Folge wurde Arno diesmal Fünfter.

In der anderen Gruppe waren es mit Marvin Wehder und Jan Waldau ebenfalls die beiden gesetzten Jungen, die das Siegerfinale erreichten. Hier setzte sich Jan mit 3:2 durch, während Marvin ins Loserfinale musste, wo er 1:2 gegen Florian Menzel aus dem Ruhrpott unterlag.

Im Halbfinale genügte dem aus der Gewinnerrunde kommenden Dominique Gaspar ein einziges 3:1 gewonnenes Match gegen Dominik Guth um das Finale zu erreichen. Jan Waldau hingegen unterlag zunächst 0:3 gegen Florian Menzel, gewann aber dann das notwendig gewordene zweite mit 3:0.

Im Finale holte die erfahrene Jungen-Nr. 2 Jan Waldau Set 1 mit 2:0. Doch dann drehte sich das Match, und Dominique Gaspar gewann die nächsten beiden Sets mit 2:1 und 2:0 zum starken Titelgewinn.

Im Einzel der männlichen Jugend siegte Dominique Gaspar vor Jan Waldau

Sven Flück und GaGa sind im Doppel Spitze
Ebenfalls am Sonntag wurden die Doppelwettbewerbe gespielt. Bei den Herren ginge 71 Paare an den Start, was ein zufrieden stellender Wert für ein normales DDV-RLT ist. Bereits in Runde 2 mussten sich die Mitfavoriten Kröckel/Münch verabschieden, als sie gegen das Südwest-Team Kappler/Kiebel unterlagen. In Runde 3 kam dann das Aus für Josefiok/Seifert, die gegen die Gocher V.Pfeiffer/M.Reinarz ausscheiden mussten.

Im Halbfinale trafen dann die Hessen Höntsch/Lehmberg auf die Pfälzer Bauer/Brisch und setzten sich mit 3:2 durch. Parallel gewannen Clemens/S. Flück das Top-Duell gegen Koch/Rice 3:1. Das Finale wurde danach ebenerdig ohne Caller gespielt, um die parallel laufenden Sonntagseinzel nicht zu stören.

Clemens/Flück gingen mit einem 20-Darter in Führung, welche Bauer/Brisch mit einem 17-Darter ausglichen. Doch die nächsten beiden Legs gingen dann wieder in jeweils 18 Darts an Clemens/Flück, wobei Sven Flück, der auch zwei 180er geworfen hatte,  ein 108er-Finish zum Match gelang. Die Averages lagen bei  26.41 für die Turniersieger Gabriel Clemens und Sven Flück sowie bei 25.32 für Jens Bauer und Ralf Brisch. Sven und GaGa führen damit die DDV-Doppelrangliste an.

Sven Flück und Clemens Gabriel gewannen erneut ein DDV-Doppelturnier

Beute/Spörle gewinnen den Damendoppeltitel
Im Gegensatz zu den Herren waren die nur gemeldeten 16 Damendoppel enttäuschend. Damit war die 1. Runde zugleich Achtelfinale in dem wie bei den Herren einfach-KO (von Anfang bis Ende best-of-5legs) gespielten Doppel.

Gleich in Runde 1 gab es 2 Top-Partien, wobei T.Kröckel/Lester 2:3 gegen Beute/Spörle unterlagen und D.Becker/Köhler 0:3 gegen Papendick/Schmidtke verloren. Im Viertelfinale gab es dann durchweg Favoritensiege.

Es folgten zwei Halbfinals die beide vom Ergebnis her sehr klar mit 3:0 ausgingen. Dabei gewannen Beute/Spörle gegen Papendick/Schmidtke und Jenkins/Reinecke siegten gegen Mutter und Tochter Sossong.

Im Endspiel, das auf ebener Erde ohne Caller gespielt wurde, gewann Heike Jenkins, die mit Vereinskollegin Daniela Reinecke zusammenspielte weil Bianka Strauch erkrankt war,  Leg 1 in 23 Darts. Jedoch dann liefen weder die Scores noch die Checks bei den NWDVlerinnen wirklich gut.

Nicole Beute und Sabrina Spörle nutzten das letztendlich aus und gewannen die nächsten 3 Legs in 26, 29 und 26 Darts zum 3:1 Titelgewinn. Die Siegerinnen erreichten einen Average von 19.45 (Sabrina Spörle allein warf fünf 140er) und die Zweiten  18.59 (Heike Jenkins war mit einer 180 und einer 140 dabei).

Nachdem sie in Nürnberg Zweite waren gewannen Sabrina Spörle und Nicole Beute nun das Doppel

Karsten Koch siegt im Einzel am Sonntag
Das zusätzliche Herreneinzel am Sonntag war mit 142 Meldungen gut besucht. Es wurde nicht gesetzt und von Anfang bis Ende einfach-KO (best-of-5-legs) gespielt. Bereits in Runde 2 musste sich der zuletzt so erfolgreiche Neu-Nationalspieler Tobias Müller gegen Jens Bauer (K´lautern) geschlagen geben.

In Runde 3 erwischte es dann auch Kevin Münch, der zu diesem Zeitpunkt noch punktgleich mit Marko Puls die DDV-Nr. 1 war, gegen Andrew Beeton (Diedersen). Schluss war hier auch für Colin Rice gegen Jens Bauer, Gabriel Clemens gegen seinen Doppelpartner Sven Flück und Johann Honner gegen den Berliner Hendrik Schug. In der Runde der letzten 32 musste sich der Masters-Zweite Christian Bähr 2:3 gegen Reinhard Timmermann geschlagen geben, der danach im Achtelfinale auch gegen Andy Kröckel 3:2 gewann.

Ins Viertelfinale hatten sich schließlich 8 bekannte Dartgrößen gespielt. Dabei wies Thomas Cassagne mit seinem 3:1 gegen Tobias Höntsch nach, dass sein 3. Platz am Vortag nicht von ungefähr kam. Gabriel Clemens stoppte hier Swen Seifert mit 3:2, doch der Bayer hatte damit trotzdem weitere 3 Punkte gesammelt, die ihn bereits auf Platz 9 der DDV-Rangliste brachten.

Karsten Koch gewann 3:2 gegen Berlins Hendrik Schug, der inzwischen bereits Ranglisten Siebzehnter ist. Top-Favorit Marko Puls schließlich setzte mit 3:0 dem Lauf von Reinhard Timmermann ein Ende.

Im Halbfinale musste sich dann allerdings auch Marko Puls mit 0:3 gegen den am Vortag so früh ausgeschiedenen Karsten Koch geschlagen geben. Parallel siegte Thomas TC Cassagne auch mit einem 3:0 gegen Gabriel GaGa Clemens.

Im Finale konnte dann Karsten Koch mit einem 3:0 gegen Thomas Cassagne den Sieg, und damit 10 DDV-Ranglistenpunkte, einfahren und kletterte damit auf den dritten Platz der DDV-Rangliste.

Auch im Sonntagseinzel war Thomas Cassagne stark und wurde Zweiter hinter Karsten Koch

Michelle Sossong beim Sonntagseinzel vorn
Im Gegensatz zum Sonntagseinzel der Herren war das der Damen mit 35 Meldungen nicht sonderlich gut besucht. Zudem fehlte jetzt auch Vortagssiegerin Stefanie Lück. Gespielt wurde der Modus wie bei den Herren.

Die großen Überraschungen blieben zunächst einmal aus. Im Achtelfinale gab es dann 2 Partien von Spielerinnen aus den Top-12 gegeneinander. Dabei gewann Sabine Schmidtke 3:1 gegen ihre Doppelpartnerin Claudia Papendick, und Daniela Lester siegte 3:2 gegen Daniela Reinecke.

Im Viertelfinale machte dann Desiree Rolinger aus Bayern mit einem 3:2 gegen Nationalspielerin Daniela Lester auf sich aufmerksam. Melanie Düsediekerbäumer aus Bielefeld hatte ebenfalls das Viertelfinale erreicht und musste sich hier 0:3 gegen Heike Jenkins geschlagen geben. Zudem siegte Sabine Köhler 3:1 gegen Sabine Schmidtke und Michelle Sossong 3:2 gegen Sabrina Spörle.

Die beiden Halbfinals gingen dann klar mit 3:0 aus. Heike Jenkins siegte gegen Sabine Köhler, die wieder einmal einen Spitzenplatz erreichte. Michelle Sossong gewann zeitgleich gegen Desiree Rolinger und die Bayerin dürfte sich sehr über ihren 3. Platz gefreut haben.

Zuletzt hatten Heike Jenkins und Michelle Sossong zu Saisonbeginn gegeneinander ein Finale gespielt. Damals hatte Heike sich, allerdings im Samstagsturnier,  durchgesetzt. Nun lief es anders. Michelle Sossong konnte das Match glatt mit 3:0 für sich entscheiden und damit 7 Punkte für die DDV-Rangliste verbuchen. Für Heike war es der dritte 2. Platz im 3. Wettbewerb an diesem Wochenende.

Insgesamt war die DDV-Premiere des Donnersberg-Cup in Rockenhausen eine gelungene Sache. Kleine Wackler zu Anfang konnten schnell abgefangen werden - und wurden durch Freundlichkeit und Herzlichkeit des Ausrichters mehr als ausgeglichen. Positiv fiel auch auf, dass viele RPDV-Funktionäre vor Ort waren und mithalfen. Klasse war auch die Gastronomie, die u.a. Pfälzische Spezialitäten zu moderaten Preisen bot. Freuen wir uns also bereits jetzt auf den Donnersberg-Cup 2011!

Heike Jenkins holte beim Sonntagseinzel ihren dritten 2. Platz, sie unterlag gegen Michelle Sossong

Bericht von Volker Hatlauf
Fotos von Volker Hatlauf, Carsten Arlt und Stefan Ogrodnik

Ein reich bebilderter, ausführlicher Bericht mit allen Ergebnislisten ist in der März-Ausgabe der deutschen dartsport zeitung (ddz) nachzulesen, die ca. am 10.03.2010 erscheinen wird

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