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Januar 2010

31.01.2010

Achtelfinale der Players Championship


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Steve Beaton - Paul Nicholson 5:8
Colin Lloyd - Kevin Painter 8:4
Mark Walsh - Wayne Jones 5:8
Wes Newton - Ronnie Baxter 8:7
Adrian Lewis - Andy Hamilton 8:7
Jelle Klaasen - Mervyn King 1:8
Phil Taylor - Terry Jenkins 8:7
Colin Osborne - Michael van Gerwen 8:2

Paul Nicholson gehört zusammen mit Simon Whitlock zu den starken australischen Exporten. Während sein Landsmann die Qualifikation für dieses Turnier nicht schaffen konnte, zieht Nicholson, der schon seit fast einem Jahr die Tour mitspielt, mit einem Erfolg über Steve Beaton in das Viertelfinale ein. Und Beaton, an 5 gesetzt, ist nach seinem letzten Jahr kein leichter Gegner gewesen.

Während Colin Lloyd sechs Legs in Folge zum Match gegen Kevin Painter gewinnen konnte und dabei mit knapp 102 den besten Average des Tages erzielen konnte, kam für die Nr. 2 der Setzliste Mark Walsh das frühe Aus.

Mark führte bereits mit 5:2, doch dann schaffte Wayne das gleiche Kunststück wie Colin Lloyd zuvor und gewann sechs Legs in Folge.

Wes Newton war dann einer von drei Spielern an diesem Tag, der die komplette Distanz zum Sieg brauchte. Am Ende reichte es zu einem knappen Erfolg über Ronnie Baxter und somit war ein weiterer Top 10 Spieler nicht mehr dabei.

Adrian Lewis und und Andy Hamilton gaben in der nächsten Partie alles und beide Spieler waren im ersten Leg (Adrian) und im vierten Leg (Andy) auf dem Weg zum 9 Darter, vergaben dann aber jeweils den siebten perfekten Dart. Insgesamt fielen 12x180 in dieser spannenden Partie, wo Adrian schon einen Matchdart zum 8:5 vergab. So ging es in das letzte Leg und hier hatte Andy bei 136 Rest seine Chance zum Sieg, er verpasste aber die Doppel 8 knapp und Adrian checkte 56 sicher.

Jelle Klaasen stand einen Tag nach seinem starken Sieg über Gary Anderson vollkommen neben sich und kassierte eine derbe 1:8 Klatsche von Mervyn King, der einmal mehr überzeugen konnte.

Für Phil Taylor gab es dann eine ungewöhnliche Situation, denn The Power musste ausnahmsweise mal richtig um den Sieg kämpfen. Terry Jenkins führte nach Break jeweils mit 2:1 und 4:3, kassierte aber jeweils umgehend das Rebreak. So ging es dann in das letzte Leg und hier konnte Terry nach einem guten ersten Wurf nicht mehr viel erzielen und so zog Phil doch noch sicher in die nächste Runde ein.

Im letzten Achtelfinale konnte Michael van Gerwen nach einem guten Start nur in den ersten vier Legs mithalten. Dann übernahm Colin Osborne die Partie und er gewann sechs Legs in Folge zum Match.

Viertelfinale:

Paul Nicholson - Adrian Lewis
Wes Newton - Colin Osborne
Phil Taylor - Colin Lloyd
Wayne Jones - Mervyn King

30.01.2010

Tag 2 der Players Championship


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Wayne Jones - Andy Smith 6:2
Wes Newton - Peter Wright 6:2
Colin Osborne - Co Stompé 6:3
Mark Walsh - Steve Hine 6:4
Gary Anderson - Jelle Klaasen 1:6
James Wade - Mervyn King 5:6
Ronnie Baxter - Mark Dudbridge 6:5
Jamie Caven - Michael van Gerwen 2:6

Am zweiten Tag wurden in der Circus Tavern die letzten Paarungen der ersten Runde ausgetragen. das Highlight sollte dabei sicherlich die Partie zwischen James Wade und Mervyn King werden. Da bei diesem Event nach einer gesonderten Rangliste gesetzt wird, trafen somit in der ersten Runde bereits die Nr. 3 und die Nr. 5 der PDC aufeinander.

Es wurde das erwartet hochklassige Spiel mit einem besseren Ende für Mervyn King. Dabei führte James Wade bereits mit 5:2, bevor er vier Legs in Folge abgeben musste und King ihn bei einem 106er Finish zum Match vergeblich auf 60 Rest stehen ließ.

Auch Ronnie Baxter brauchte alle Legs, um sich in einem engen Spiel gegen Mark Dudbridge durchsetzen zu können. Im letzten Leg hatten Beide Chancen zum Sieg, Ronnie nutzte dann als Erster eine seiner Möglichkeiten.

Die Überraschung in dieser Runde war sicherlich der glatte 6:1 Erfolg von Jelle Klaasen über Gary Anderson, der bei Major Events der PDC noch nicht zu alter Form auflaufen kann.

29.01.2010

Players Championship

In der legendären Circus Tavern, dem Spielort der PDC WM bis 2007, findet an diesem Wochenende zum zweiten Mal die Players Championship der PDC statt. Teilnehmen dürfen die Top 32 der gesonderten Wertung der "kleineren" Turniere.

Nicht dabei sind unter anderem Raymond van Barneveld, Simon Whitlock oder John Part, die sich auf die Major Turniere im letzten Jahr konzentriert hatten und nicht genügend Preisgelder in der Players Championship Order of Merit sammeln konnten.

Colin Lloyd - Denis Ovens 6:5
Steve Beaton - Tony Eccles 6:2
Dennis Priestley - Paul Nicholson 2:6
Alan Tabern - Andy Hamilton 4:6
Terry Jenkins - Vincent van der Voort 6:5
Phil Taylor - Peter Manley 6:2
Robert Thornton - Kevin Painter 3:6
Adrian Lewis - Brendan Dolan 6:5

Während sich der Topfavorit Phil Taylor, Steve Beaton und Paul Nicholson sicher durchsetzen konnten, mussten andere Spieler schon mehr kämpfen. Auch Adrian Lewis musste trotz eines Average von knapp über 100 bis in das letzte Leg gehen, um sich knapp gegen Brendan Dolan durchsetzen zu können.

Bereits in der ersten Partie reizten Colin Lloyd und Denis Ovens alles aus, bevor sich Colin wie auch bei der WM durchsetzen konnte. Als einziger Spieler schaffte Terry Jenkins eine erfolgreiche Aufholjagd, als er ein 3:5 gegen Vincent van der Voort noch drehen konnte.

Heute spielen:

Wayne Jones - Andy Smith
Wes Newton - Peter Wright
Colin Osborne - Co Stompé
Mark Walsh - Steve Hine
Gary Anderson - Jelle Klaasen
James Wade - Mervyn King
Ronnie Baxter - Mark Dudbridge
Jamie Caven - Michael van Gerwen

28.01.2010

Bericht von radiobremen über den German Gold Cup

In Bremen war auch ein Kamerateam von radiobremen vor Ort. Der Bericht ist hier einsehbar.

28.01.2010

Aktuelle Ranglisten

Bei den Ranglisten ist die erste Aktualisierung in diesen Jahr erfolgt, der aktuelle Stand nach dem German Gold Cup kann hier eingesehen werden.

Beim kommenden DDV-Ranglistenturnier in Rockenhausen wird es bei den Herren den Kampf um die Spitzenposition geben. In der aktuellen Rangliste hat Marko Puls nur noch einen Rückstand von 3 Punkten auf Kevin Münch. Rechnet man die zu verteidigenden Punkte raus, dann hat Kevin im nächsten Monat einen Vorsprung von 5 Punkten, der bei zwei anstehenden Turnieren aber auch schnell weg sein kann.

Auf Platz 3 folgt Shorty Seyler, der ja aufgrund seiner Teilnahme an der PDC WM nicht für den German Gold Cup spielberechtigt war. Karsten Koch hat in Bremen eine Nullrunde hingelegt und damit zum dritten Mal in dieser Saison keine große Beute einfahren können. Im Hinblick auf den anstehenden Europe Cup und der 30 Punkte, die Karsten in den nächsten beiden Turnieren verteidigen muss, wird es Zeit für einen Formanstieg.

Der große Gewinner des GGC ist aber der "schwarze Wolf" Tobias Müller, der mit seiner ersten Finalteilnahme bei einem DDV-Turnier nicht nur erstmals in den Top 10 steht, mit Platz 6 hat er sich auch gerade rechtzeitig noch in den Kreis der Nationalmannschaft für den Spring Cup gespielt. Da Tobias bis zu den Dortmund Open im Mai keine Punkte zu verteidigen hat, ist er nun auch ein heißer Kandidat für die Top 4, die am Ende der Saison für den Europe Cup in der Türkei nominiert wird.

In der Doppelrangliste hat sich oben nicht viel verändert, Flück/Gabriel konnten zwar nach zwei Erfolgen in Serie dieses Mal nicht gewinnen, sie bleiben aber im Ranking vorne. Zwischen diesen Beiden hat sich nur Kevin Münch geschoben, sein aktueller Doppelpartner steht aber noch auf dem Sprung in die Top 10.

Dreikampf bei den Damen

Bei den Damen strebt Steffi Lück nach ihren ersten WDF-Titel immer weiter nach oben in der Rangliste und sie geht in der Nettowertung schon als Nr. 2 in den Wettbewerb in Rockenhausen. Michelle Sossong muss nächsten Monat ihren Titel von der Winmau Dortmund Open verteidigen und sie geht, obwohl sie jetzt noch auf Platz 2 steht, dann mit 13 Punkten Rückstand auf Steffi in den Wettbewerb.

Heike Jenkins muss zwar auch 10 Punkte verteidigen, ihr Vorsprung ist aber groß genug, um auch nach Rockenhausen sicher die Rangliste anführen zu können.

In der aktuellen Rangliste gab es nur eine Verschiebung, diese hatte es aber in sich, denn Nicole Hartmann zog an Bianka Strauch vorbei und sicherte sich damit das Ticket zum Spring Cup.

Jugend-Nr. 1 souverän

Bei den Jugendlichen stehen Arno Merk und Anna-Maria Schulze souveräner denn je an der Spitze. Arno konnte sein viertes Turnier in Folge gewinnen und er hat nun schon 42 Punkte Vorsprung auf Jan Waldau und mehr als doppelt so viele Punkte wie Marvin Wehder auf Platz 3.

Marcel Hausotter hat mittlerweile den Jugendbereich verlassen, mit Cedric Tietjens und Kevin Knopf haben es dann zwei neue Spieler in die Top 10 geschafft.

Auch Anna-Maria steht sicher an der Spitze der Rangliste, ihr Vorsprung ist mit 35 Punkten auf Michelle Wagner ähnlich groß wie der von Arno. Katja Gedack und Vanessa Schehrer können zwar noch mit Abstand folgen, doch Michelle und Anna-Maria bestimme im Moment die Wettbewerbe der Mädchen.

Am Rande

Hier noch eine kleine Anekdote am Rande. In Bremen wurden auch einige Portraitfotos von Spielern gemacht, unter anderem auch vom Berliner Oliver Marx. Oliver war beim "Shooting" so relaxt, dass er während der Aufnahmen eine schöne 180 werfen konnte. Ohne Kamera lieg es dann bei ihm in der folgenden Partie gegen Harry Famaey nicht mehr ganz so gut.

26.01.2010

Fotogalerie vom German Gold Cup

In unserer Fotogalerie wurden Bilder vom German Gold Cup in Bremen hinzugefügt. Vielen Dank an Volker Hatlauf und Carsten Arlt für das zur Verfügung gestellte Material.

25.01.2010

Nominierung für den Spring Cup

Traditionell werden nach dem German Gold Cup immer vom DDV-Teammanager die Nominierungen für den Spring Cup bekannt gegeben.

Bei den Damen wird das Team von Heike Jenkins angeführt, die ihren 68. Einsatz im Nationalteam haben wird. Hinzu kommen Michelle Sossong (bisherige Einsätze 9) und Stefanie Lück (1), die nach dem Lorna Croft Friendship Cup nun auch erstmals beim Spring Cup dabei sein wird.

Den letzten freien Platz erspielte sich in Bremen Nicole Hartmann (4), die mit einem Punkt vor Bianka Strauch in der Rangliste geführt wird. Bika wird damit zum ersten Mal seit über 10 Jahren nicht am Spring Cup teilnehmen können, sie allerdings die erste Nachrückerin, sollte es eine Absage geben.

Monique Lessmeister fehlt weiterhin aus gesundheitlichen Gründen.

Bei den Herren wird das Team von Colin Rice angeführt, der mit seinem 49. Einsatz kurz vor dem Jubiläum steht. Auch hier fehlt mit Andy Kröckel ein lang gedienter Dino. Weiter mit dabei sind Kevin Münch (7), Marko Puls (9), Karsten Koch (12), Johann Honner (3) und Stephan Schneider (4).

Gabriel Clemens (1) darf nun nach der Absage im letzten Jahr endlich seinen ersten Spring Cup spielen. Neu im Nationalteam ist Tobias Müller, der schwarze Wolf hat sich mit seinem zweiten Platz in Bremen auf Platz 6 der Rangliste gespielt und wird in Ungarn sein Debüt geben.

Stephan Schneider steht auf Platz 9 der Rangliste, da Shorty Seyler aber im Moment international nicht eingesetzt werden darf, rückt er ins Team. Erster Nachrücker bei den Herren ist Michael Stübs.

25.01.2010

Nachtrag zum German Gold Cup

Aus organisatorischen Gründen konnten wir gestern leider nicht mehr das Ergebnis des Herren-Doppel im Liveticker unterbringen.

Daniel Zygla und Kevin Münch gewannen das Endspiel sicher mit 3:0 (2:0,2:0,2:1) gegen Timo Möckel und Claus-Dieter Tauscher. Der komplette Spielplan kann im BULL'S Liveticker eingesehen werden.

25.01.2010

Spielortwechsel beim DCR Bad Waldsee

Das Team vom DC Rainbow Bad Waldsee in der DDV-Bundesliga hat ab sofort einen neuen Spielort, die neuen Daten können hier eingesehen werden.

24.01.2010

BULL'S Liveticker vom German Gold Cup in Bremen

Am Samstag haben in Bremen Stefanie Lück und Vladimir Andersen die Einzelwettbewerbe des German Gold Cups gewonnen. Heute geht es an gleicher Stelle mit den Doppel- und Jugendwettbewerben weiter.

Direkter Link zum Ticker von den Sonntagswettbewerben

Der Ticker vom Samstag zum Nachlesen

Hier geht es zum Auswahlmenü der BULL'S Liveticker

23.01.2010

BULL'S Liveticker vom German Gold Cup in Bremen

Wie in jedem Jahr beginnt die Serie der Ranglistenturniere in Bremen mit dem WDF German Gold Cup.

Wir sind wieder live vor Ort und versorgen Euch mit allen wichtigen Informationen, Zwischenständen und Impressionen.

Hier geht es zum Auswahlmenü der BULL'S Liveticker

Hier geht es direkt zum BULL'S Liveticker von den Samstagwettbewerben

18.01.2010

Schreiber für den Jugend Europa Cup gesucht

Vom 08.-11.07.10 findet im SeePark in Kirchheim, dem Spielort der German Masters, in diesem Jahr der Jugend Europa Cup mal wieder in Deutschland statt.

Damit diese Veranstaltung wie die ganzen Vorgänger in unserem Land auch wieder ein voller Erfolg wird, brauchen wir die tatkräftige Unterstützung von Euch. Für alle Wettbewerbe brauchen wir ausreichend freiwillige Schreiber.

Wer sich diese Aufgabe zutraut und Spaß daran hat, der kann sich gerne mit dem DDV-Präsidenten Stephan Mischke in Verbindung setzen und seine Bereitschaft zur Mithilfe bekunden.

Für Unterkunft in den Bungalows der Anlage und Verpflegung während der Wettkämpfe ist gesorgt. Nun ist es an Euch, mitzuhelfen, den Jugend Europa Cup zu einem Highlight zu machen.

18.01.2010

Startzeiten für den German Gold Cup

Am Wochenende steht in Bremen mit dem German Gold Cup das erste DDV-Turnier in diesem Jahr auf dem Programm. Bei den Herren gab es einen leichten Teilnehmerzuwachs, die Beteiligung bei den Damen ging leicht zurück. Bei der Jugend gab es komplett einen leichten Anstieg der Zahlen.

Hier die Meldezahlen, in Klammer die Werte aus dem Vorjahr:

Herren-Einzel: 455 (423)
Herren-Doppel: 126 (121)
Damen-Einzel: 106 (118)
Damen-Doppel: 29 (38)
Jungen: 53 (50)
Mädchen: 18 (15)
Mixed-Doppel: 62 (65)

Die Startzeiten können hier eingesehen werden.

16.01.2010

Liveticker vom 4. Spieltag der DDV-Bundesliga

Aktuelle Zwischenstände:
(eventuell zwischendurch den Browser manuell aktualisieren)

Spiele um 17:00 Uhr:

19:58 Uhr: Das war es für heute, dieses Mal endlich mal wieder mit einem umfangreichen Ticker. Mein Dank geht an alle, die tatkräftig dabei mitgeholfen haben.

19:57 Uhr: Vikings hat sich mit letzter Kraft und zwei Doppel über fünf Legs noch einen Punkt gesichert. Für die Niedersachsen war es nach der sicheren Führung schon ein verschenkter Punkt.

19:44 Uhr: Mit Wolfenbüttel gegen Bochum ist das vorletzte Spiel des Abends beendet worden, Bochum gewinnt mit 8:4 und bleibt damit weiterhin ohne Verlustpunkt in dieser Saison.

19:42 Uhr: Auch in Essen sind die Spiele beendet, Ruhrpott gewinnt zum Abschluss mit 9:3 gegen die Berserkers.

19:34 Uhr: Lauffen gewinnt auch gegen die Bandits sicher und führt weiterhin souverän die Tabelle an.

Diedersen geht mit einem Zwei-Spiele Vorsprung in die letzten beiden Doppel und hat schon einen Punkt sicher.

19:27 Uhr: Die Hawks wurden für ihren Kampf belohnt und konnte zumindest noch einen Punkt retten. Für Huttenheim war in beiden Spielen eventuell auch mehr drin als am Ende nur ein einziger Punkt.

19:12 Uhr: Vilsbiburg kämpft tapfer und hat beim Stand von 5:5 noch alle Möglichkeiten offen.

Lauffen führt mit 6:2 gegen Kastellaun, Marko Puls spielte dabei unter anderem ein 167er Finish.

19:07 Uhr: Im zweiten Spiel hat es für Bad Waldsee nicht gereicht, Lautern führt kurz vor Schluss mit 7:3.

19:04 Uhr: Diedersen führt nach den Einzeln mit 5:3, das könnte eine Nullnummer für die Vikings heute werden.

18:50 Uhr: Ruhrpott geht aus den beiden Heimspielen mit 4 Punkten raus und schafft sich erst einmal Luft zu den Abstiegsplätzen.

Bochum führt dank zwei knappen Spielen mit 5:3 zur Pause.

18:03 Uhr: Bochum führt gegen Wolfenbüttel mit 3:1 und strebt den zweiten Tagessieg an.

17:58 Uhr: Für Vilsbiburg sieht es langsam schlecht mit Punkten an diesem Wochenende aus, auch gegen Huttenheim liegt man schnell mit 1:3 zurück.

17:53 Uhr Bad Waldsee gerät auch gegen Lautern mit 1:3 in Rückstand, mal schauen, ob sie dieses Mal auch noch zumindest ein Unentschieden schaffen.

DSC Bandits Kastellaun - 1. DC O.A. Lauffen 3:9
SC Diedersen Treble Bulls - Vikings DC Berlin 6:6 (Link zum Ticker aus Berlin)

Spiele um 14:30 Uhr:

17:41 Uhr: Vegesack gewinnt alle vier Doppel und fährt mit allen möglichen Punkten reicher nach Hause.

17:03 Uhr: Hamburg rettet in den letzten beiden Doppeln den knappen Sieg gegen die Berserkers.

16:58 Uhr: Ginnheim verspielt einen 6:3 Vorsprung und geht mit zwei Unentschieden aus diesem Spieltag.

16:41 Uhr: Wolfenbüttel führt nun schon mit 9:1 gegen die Strangers und geht mit Schwung in die Partie gegen Bochum.

Die Bandits gewinnen mit 9:3 gegen Walldorf.

16:38 Uhr: Im letzten Doppel sichert sich Karlsruhe den Sieg gegen Huttenheim und damit vier schöne Punkte an diesem Tag.

16:33 Uhr: Ein Einzel bei Vegesack gegen Diedersen ging tatsächlich nicht über fünf Legs, Bremen führt mit 5:3

16:31 Uhr: Ginnheim führt nach den Einzeln mit 5:3, noch gibt es Chancen für Bad Waldsee.

16:25 Uhr: Karlsruhe gewinnt die ersten beiden Doppel sicher und steht vor einer perfekten Ausbeute zum Jahresauftakt.

16:11 Uhr: Karlsruhe und Huttenheim bleibt ein ausgeglichenes Spiel. Vegesack führt mit 4:2 gegen Diedersen in einer Partie, wo alle Spiele bisher über fünf Legs gegangen sind.

16:00 Uhr: Hamburg führt gegen die Berserkers und könnte doch noch mit Punkten aus diesem Spieltag kommen. Wolfenbüttel führt mit 7:1 gegen die Strangers und damit gehen die Bremer an diesem Spieltag leer aus.

15:47 Uhr: Vegesack gewinnt die ersten beiden Einzel gegen Diedersen knapp im fünften Leg.

15:44 Uhr: Die Bandits führen überraschend deutlich mit 6:2 nach den Einzeln.

15:23 Uhr: Huttenheim hat einen 0:2 Rückstand zum 2:2 ausgleichen können.

15:17 Uhr: Ginnheim startet auch gegen Bad Waldsee mit einem 3:1 in die Partie.

Dart's Pub Walldorf - DSC Bandits Kastellaun 3:9
DC Vegesack Bremen - SC Diedersen Treble Bulls 9:3 (Link zum Ticker aus Berlin)

14:54 Uhr: In Berlin ist nun auch das letzte Spiel der ersten Runde beendet, Vegesack gewinnt sicher mit 9:3 gegen die Vikings.

14:27 Uhr: Endstand in Bochum, ein sicheres 10:2 für den DSC

14:25 Uhr: Lautern gewinnt 9 Legs mehr als Ginnheim, es reicht aber "nur" zu einem Punkt im Spitzenspiel.

14:22 Uhr: Die Hawks erhalten eine derbe 2:10 Schlappe gegen die Flatliners und damit einen schweren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

14:15 Uhr: Lauffen gewinnt ein Spitzenspiel, das den Namen verdient hatte, gegen Walldorf knapp mit 7:5.

Vegesack führt sicher mit 6:2 und Bochum hat den ersten Sieg auch bereits sicher gestellt.

14:05 Uhr: Essen gewinnt alle vier Doppel und holt einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf gegen Hamburg.

13:35 Uhr: Jock Cunningham gewinnt das letzte Einzel für die Strangers und hält damit die schwache Hoffnung auf einen Punkt in Bochum aufrecht.

13:32 Uhr: Karlsruhe ist der erste Sieger des Tages, mit einem 7:1 geht es in Bayern in die Doppel. In Lautern steht es nach dem fünften Spiel über die komplette Distanz 4:4

13:25 Uhr: Bochum baut die Führung auf 5:1 aus, Vegesack führt mit 3:1 in Berlin

13:21 Uhr: In Lauffen und in Essen geht es mit einem Unentschieden in die Doppel.

13:07 Uhr: Bochum hat gegen die Strangers den besseren Start und führt mir 3:1. Karlsruhe kann sich in Vilsbiburg mit 4:1 schon etwas absetzen.

13:00 Uhr: Lautern hat mit einem Zwischenspurt zur Halbzeit die Partie ausgleichen können, mit einem 3:3 geht es in die letzten beiden Einzel.

12:40 Uhr: In Kaiserslautern hat Ginnheim den besseren Start und kann drei der ersten vier Einzel knapp über 5 Legs gewinnen.

Spiele um 12:00 Uhr:

1. DC O.A. Lauffen - Dart's Pub Walldorf 7:5
Vikings DC Berlin - DC Vegesack Bremen 3:9 (Link zum Ticker aus Berlin)

15.01.2010

4. Spieltag der DDV-Bundesliga

Morgen steht der vierte Spieltag der DDV-Bundesliga auf dem Programm und damit wird dann auch das neue Jahr sportlich eröffnet.

In Berlin treffen sich mit den Vikings, Vegesack und Diedersen drei der vier Topteams des Nordens und man darf gespannt sein, welches Team den Bochumern auf den Fersen bleiben wird. Die bisher ohne Punktverlust spielenden Bochumer treffen an den eigenen Boards auf die im Mittelfeld stehenden Bulldogs und die Strangers.

In Essen steht dann der Abstiegskampf schlechthin auf dem Programm. Ruhrpott, Hamburg und die Berserkers spielen dort gegeneinander und keines der Teams darf sich eigentlich Punktverluste erlauben. Mit zwei Siegen könnte sich eines der Teams aus der Abstiegszone verabschieden.

Im Süden führt Lauffen mit drei Punkten Vorsprung die Tabelle an. Im Spitzenspiel geht es zu Hause zuerst gegen Walldorf, bevor beide Teams gegen den aufstrebenden Neuling aus Kastellaun antreten müssen.

Bad Waldsee hat kein leichtes Los in Kaiserslautern erwischt. Die Gastgeber werden mit den ersten drei Spieltagen nicht so ganz zufrieden sein und werden alles tun, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Mit Ginnheim spielt dann ein weiterer Titelanwärter in der Pfalz.

Die Hawks müssen nun gegen Huttenheim und gegen Karlsruhe alles geben, um den Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen nicht schon frühzeitig zu verlieren.

An einigen Spielorten haben sich die Schiedsrichter geändert, die Spielpläne im Bundesligabereich sind entsprechend geändert worden.

11.01.2010

BDO Lakeside World Professional Darts Championship, Finale Herren


(Quelle aller Bilder: www.bdodarts.com)

Mit einem 7:5 Erfolg in einem hochklassigen Finale hat sich Martin Adams zum zweiten Mal nach 2007 den Weltmeistertitel der BDO sichern können. Für den Titel erhielt er die Rekordprämie von 100.000 Pfund und somit war es für Wolfie der bisher größte Zahltag in seiner langen Karriere.

Darüber hinaus ist Martin Adams nun nach Eric Bristow, Bob Anderson, Richie Burnett und John Walton der fünfte Spieler, der in einer Saison die Winmau World Masters und die Weltmeisterschaft gewinnen konnte.

Dave Chisnall kann sich immerhin noch über 30.000 Pfund freuen, die für ihn auch die Teilnahme am nächsten Grand Slam of Darts bedeuten. Wenn man den Altersdurchschnitt der Halbfinalisten betrachtet, könnte Dave das neue Gesicht der BDO werden. Als kleine Notiz am Rande verriet Dave Chisnall, dass die erste WM Teilnahme von Martin Adams in 1994 ihn zum Dartsport brachte. Nun, 16 Jahre später, sollte er sein Kindheitsidol im Finale der WM treffen.

Dave Chisnall - Martin Adams 5:7 (2:3,2:3,1:3,3:2,3:2,1:3,3:2,3:2,0:3,2:3,3:1,2:3)

Martin Adams ging in sein drittes Finale als leichter Favorit, immerhin kann er auf viele Jahre Erfahrungen zurück blicken. Martin hat aber auch immer wieder gezeigt, dass er in entscheidenden Momenten die Flatter bekommen kann. Dave Chisnall hat bisher gezeigt, dass er großartig mit dem Druck umgehen kann und besonders die letzten vier Sätze gegen Tony O'Shea haben dies bestätigen können.

Auch die Buchmacher waren sich nicht sicher und räumten beiden Spielern die gleichen Quoten ein.

Dave machte dann auch gleich da weiter, wo er gegen Tony O'Shea aufgehört hatte und warf im ersten Leg nach einer 100 gleich seine ersten beiden 180er und eröffnete die Partie mit einem 12 Darter.

Martin Adams war nun gewarnt und musste mit ansehen, wie Dave 99 zum 15 Darter und somit zum ersten Break der Partie ausmachen konnte. Die ersten Aufnahmen von Dave im dritten Leg waren nicht besonders hoch und so hatte Martin nach 3x140 in Folge genügend Zeit, um in 14 Darts das Rebreak zu erzielen.

Im vierten Leg vergab Dave dann bei 42 Rest zwei Darts zum Satzgewinn auf Doppel 16 und Martin schaffte den Ausgleich in 17 Darts. Das Drama ging für Dave im fünften Leg weiter, als er sechs Darts nicht nutzen konnte, um 48 Punkte auszumachen. Martin hatte seine erste 180 werfen können und nutzte seine Chance dann mit dem dritten Dart zum 18 Darter und zum nicht mehr für möglich gehaltenen Satzgewinn.

Zwischenstand: Chisnall - Adams 0:1

Im ersten Leg des zweiten Satzes war Dave erneut zuerst auf Doppel, doch er vergab zwei Darts zum Break und so holte sich Martin in 17 Darts die Führung. Im zweiten Leg war Dave dann mal wieder zielsicher und er warf ein 118er Finish zum 15 Darter.

Am Ende wird sich Dave sicherlich über die vielen, vielen Chancen auf Doppel ärgern, die ihn so früh in Rückstand gerieten ließen. Auch im dritten Leg war es nicht anders und Martin nutzte die Fehlwürfe seines Gegners, um in 17 Darts erneut den Vorteil halten zu können.

Nachdem Martin dann ein 121er Finish knapp auf Doppel 14 vergab, konnte Dave in 18 Darts ausgleichen. Im fünften Leg kam aber außer einer 140 nicht viel und so schaffte Martin mit einer Doppel 12 zum 13 Darter den zweiten knappen Satzgewinn.

Zwischenstand: Chisnall - Adams 0:2

Den dritten Satz eröffnete Dave mit einem 66er Finish zum 15 Darter. Im zweiten Leg kam seine dritte 180 für 20 Rest zu spät, denn Martin checkte 70 zum 15 Darter. Kurioserweise spielte Martin im zweiten und dritten Leg identische Scores von 95,140,96 und 100. Der einzige Unterschied war, dass er im dritten Leg nur zwei Darts brauchte, um die 70 Punkte Rest zu checken und mit 14 Darts ein Break zu spielen.

Dave hatte erneut zwei Darts auf Doppel nicht nutzen können, im vierten Leg hatte er dann nichts dem 13 Darter von Martin Adams zum dritten Satz in Folge entgegen zu setzen.

Zwischenstand: Chisnall - Adams 0:3

Dave hatte in dieser Phase große Schwankungen in seiner Treffsicherheit, zum 1:0 im vierten Satz traf er sich 108 zum 15er, im nächsten Leg überwarf er sich bei 48 Rest und so schaffte Martin in 14 Darts das schnelle Rebreak.

Mit einem 19 Darter konnte Martin dann seinen Vorteil halten. Im vierten Leg verpasste Dave dann ein 167er Finish, konnte in 14 Darts aber trotzdem ausgleichen. Nachdem Martin dann 161 zum Satz knapp verpasste, checkte Dave 86 mit Doppel 16 zum 12 Darter und er konnte somit endlich seinen ersten Satz gewinnen.

Zwischenstand: Chisnall - Adams 1:3

Der nächste Satz sollte den gleichen Verlauf nehmen wie der vierte Durchgang, dieses Mal war es Martin, der wichtige Darts liegen ließ.

Nach einem 14 Darter von Dave wurde es richtig hochklassig. Chizzy warf eine weitere 180, doch das Leg ging in 12 Darts an Martin, der dabei ein 156er Finish werfen konnte. Nach Scores von 140, 180 und 145 traf Wolfie dann sofort die Doppel 18 zum 10 Darter, dem besten Leg des Turniers.

Zum Satz vergab er dann aber drei Darts auf Doppel und Dave glich in 18 Darts aus. Nachdem Martin dann einen weiteren Dart zum Satz nicht nutzen konnte, verkürzte Dave mit noch einem 18er.

Zwischenstand: Chisnall - Adams 2:3

Im ersten Leg des sechsten Satzes schnappte sich Martin Adams dann auch noch die Zusatzprämie für das höchste Finish bei der WM, indem er 170 zum 12 Darter ausmachen konnte. Bisher hatte Dave mit einem 164er Finish im Halbfinale die Höchstmarke gehalten.

Im zweiten Leg vergab Martin dann aber drei Darts, die er allesamt über die Doppel 20 setzte und so konnte Dave in 21 Darts ausgleichen. Im nächsten Leg warf Dave eine 174 und stellte sich mit einer 109 einen Rest von 36, doch Martin war vor ihm dran und er holte sich das Leg in 15 Darts. Es folgte ein 101er Finish zum 15 Darter und Martin konnte seine Führung mal wieder ausbauen.

Zwischenstand: Chisnall - Adams 2:4

Nach der Pause wurden bei dieser WM schon viele Partien gedreht und darauf baute auch der 29-jährige Newcomer. Mit einem 17 Darter holte er sich dann auch das erste Leg, die 171 von Martin für 40 Rest kamen zu spät.

Wolfie warf dann eine weitere 180 und spielte mit einem 103er Finish einen weiteren 12 Darter. Im dritten Leg warf Dave bei 302 Rest dreimal die Treble 18 und er holte sich das Leg sicher in 14 Darts. Leg 4 ging dann wieder in 16 Darts an Martin und einmal mehr musste das fünfte Leg entscheiden.

Beide Spieler eröffneten mit hohen Scores und Dave war zuerst auf Doppel und nutzte dieses Mal seine Chance sicher mit einem 66er Finish zum 15 Darter.

Zwischenstand: Chisnall - Adams 3:4

Martin holte sich das erste Leg in 20 Darts und Dave glich in 18 Darts aus. Nachdem Dave im dritten Leg einen Dart auf Doppel 7 zum 86er Finish verpasste, war Martin zur Stelle und checkte 95 zum 15 Darter.

Im vierten Leg hatte Dave nach einer 180 nach 9 Darts einen Rest von 100, er brauchte dann aber noch sieben Darts, um die Doppel 20 zum 16er zu treffen. Im fünften Leg legte Martin dann vor und er traf bei 182 Rest mit dem dritten Dart die Treble 15 für 17 Rest. Dave hatte 98 Rest und verpasste mit dem dritten Dart die Doppel 12 zum Ausgleich.

Martin traf die einfache 1, doch die beiden Darts auf Doppel 8 gingen daneben. So bekam Dave noch eine Chance und er nutzte sie sicher zum 16 Darter und zum Ausgleich.

Zwischenstand: Chisnall - Adams 4:4

Dave hatte nun die große Chance, die Partie zu drehen, doch im ersten Leg kamen kaum hohe Scores und er vergab dann auch noch zwei Darts auf Doppel. Martin war kurz angeschlagen, kam aber dank der schwachen Würfe seines Gegners schnell wieder auf die Beine und er schaffte das Break in 19 Darts.

Trotz einer 180 von Dave holte sich Wolfie das zweite Leg sicher in 15 Darts und nachdem Chizzy 92 auf Bullseye nicht ausmachen konnte, zeigte ihm Martin, wie es geht und checkte 119 zum Satz auf Bull und zum 18 Darter. In dieser Phase der Partie war für Dave wesentlich mehr drin gewesen, ein weiterer Satzgewinn hätte Martin vielleicht gebrochen.

Zwischenstand: Chisnall - Adams 4:5

Im ersten Leg des zehnten Satzes vergab Martin ein weiteres 170er Finish knapp und Dave schaffte ein Break in 15 Darts mit einem 111er Finish. Nach einem schönen 13 Darter war Chizzy dann auch auf dem Weg zum direkten Ausgleich, doch die Nr. 3 der Satzliste schlug sofort zurück,

Erst verpasste Wolfie noch ein 127er Finish, er holte sich das Leg aber trotzdem in 14 Darts. Im vierten Leg hatte er dann nach 140, 180 und 145 die Chance zum zweiten 10 Darter, dieses Mal verpasste er aber die Doppel 18 und traf kurze Zeit später die Doppel 4 zum 13er.

Im fünften Leg stellte sich Dave 32 Rest, doch er sollte keine Chance auf den erneuten Ausgleich bekommen, dann Martin traf die Doppel 12 zum 16 Darter und er war nun beim Stand von 6:4 nur noch ein Satz vom Titel entfernt.

Zwischenstand: Chisnall - Adams 4:6

Mit Finishes von 99 und 80 für 2x15 Darts holte sich aber Dave die ersten beiden Legs im elften Satz. Trotz schwacher Scores im dritten Leg bekam Dave noch seine Chance zum Satz, doch er nutzte sie dieses Mal nicht. Martin traf dann die Doppel 2 zum 20 Darter und konnte verkürzen.

Mit einem 14 Darter holte sich Dave dann den Satz und es wurde wieder spannend im Lakeside Country Club.

Zwischenstand: Chisnall - Adams 5:6

Im ersten Leg des zwölften Satzes warf Dave seine neunte 180 und er hatte dieses Mal die Chance zum 10 Darter, traf die Doppel 18 dann aber erst im dritten Versuch zum 12 Darter.

Dave hatte nun das wichtige Break in diesem Leg geschafft, doch er konnte es nicht lange halten. Im zweiten Leg vergab er vier Darts auf Doppel und dies wurde teuer für ihn, denn Martin schaffte in 17 Darts das entscheidende Rebreak.

Mit einem 15 Darter hielt Wolfie dann seinen Vorteil und nach einem 17er von Dave musste das fünfte Leg die Entscheidung bringen. Martin legte vor und hatte nach Scores von 81, 100, 140 und 140 einen Rest von 40 nach 12 Darts.

Dave konnte sich nur auf 126 Rest runter spielen und musste die ersten Matchdarts seines Gegners abwarten. Martin warf alle drei Darts knapp über die Doppel 20 und so hatte Dave doch noch eine kleine Chance zur Wende.

Doch Chizzy traf kein Treble und konnte sich nur auf 86 Rest spielen. Martin blieb nun cool und traf mit dem vierten Matchdart zum 16er sicher in die Doppel 20.

Beide Spieler wurden nach der Partie für ein glanzvolles und spannendes Endspiel gebührend von den Fans gefeiert.

Adams: 4x180, 53x140+, 92x100+, Average: 95,01, Finishes: 170,156,119,103,101
Chisnall: 9x180, 38x140+, 72x100+, Average: 93,42, Finishes: 118,111,108

10.01.2010

WDF Schatzmeisterin Della Fleetwood ist verstorben

Mit Bedauern hat der DDV am Wochenende die Nachricht vom plötzlichen Tod der langjährigen WDF Schatzmeisterin Della Fleetwood erhalten, die US-Amerikanerin wurde 66 Jahre alt.

Zusammen mit ihrem Mann Tom war sie von der ersten Stunde der WDF mit dabei, nach seinem Tod übernahm sie sein Amt im Präsidium der WDF und führte seine Arbeit professionell weiter.

Im Namen unserer Mitglieder spricht der DDV Dellas Familie und Angehörigen unser Mitgefühl aus und wünscht ihnen viel Kraft in diesen schweren Stunden.

10.01.2010

BDO Lakeside World Professional Darts Championship, Halbfinale Herren

Nun geht auch die BDO in die entscheidende Phase, am Samstag standen die Halbfinalpartien der Herren auf dem Programm.

Tony O'Shea - Dave Chisnall 3:6 (3:2,3:1,2:3,2:3,3:1,0:3,1:3,0:3,0:3)


(Quelle aller Bilder: www.bdodarts.com)

Selten hat man Tony O'Shea so sprachlos gesehen wie nach dem Ende dieser Partie. Einmal mehr musste der Silverback seinen Traum auf den ersten WM Titel begraben, nach der Finalniederlage im letzten Jahr schied Tony nun im Halbfinale aus. Die Art und Weise, wie die Nr. 1 der WDF in den letzten Sätzen nahezu an die Wand gespielt wurde, war schon beeindruckend.

Dave Chisnall, der wegen diverse Erfolge in 2009 mit einigen Vorschußlorbeeren, aber trotzdem als ungesetzter Außenseiter in dieses Turnier ging, hat nach Darryl Fitton, Tony West und Ted Hankey nun den nächsten Topspieler raus gehauen. In den letzten vier Sätzen gab Chizzy dabei sogar nur ein einziges Leg ab.

Eröffnet wurde die Partie mit einer 140 durch Tony, es folgte sofort die erste von insgesamt dreizehn 180er des jungen Spielers aus St. Helens. Mit einer Doppel 8 holte sich Tony dann aber das erste Leg in 16 Darts. Dave glich gleich aus, indem er 95 zum 15 Darter checken konnte. Nach einem 15er von Tony und einem 14er von Dave ging es in das fünfte Leg. Hier verpasste Tony ein 156er Finish, hatte aber genügend Vorsprung, um sich den Satz in 18 Darts sichern zu können.

Auch die nächsten beiden Legs gingen an den Spieler, der den Durchgang eröffnen konnte. Dave legte einen 14 Darter vor, Tony glich in 18 Darts aus. Im dritten Leg warf Tony bei 204 Rest seine erste 180 und er schaffte dann in 15 Darts das erste Break der Partie. Dave hatte im nächsten Leg Chancen zum direkten Rebreak, doch er vergab seine Möglichkeiten und so holte sich Tony auch den zweiten Satz in 21 Darts.

Im ersten Leg des dritten Satzes schaffte dann Dave mit einem 14er sein erstes Break und er baute die Führung mit einem 20er aus. Beide Spieler warfen im dritten Leg jeweils eine 180, doch Tony war zuerst auf Doppel und checkte zum 14 Darter. Im vierten Leg verpasste Dave dann die Doppel 16 zum 140er Finish, nachdem er zweimal die Treble 18 getroffen hatte.

Tony checkte sicher und schaffte in 17 Darts das Rebreak. Im fünften Leg führte Dave nach einer 180, doch anschließend verpasste er knapp ein 139er Finish auf die Doppel 20. Da auch die nächsten drei Darts nicht im Doppel waren, hatte Tony plötzlich die große Chance zum 3:0, doch auch er traf die Doppel 20 nicht zum 80er Finish. Nun traf auch Dave und er holte sich mit einem 17 Darter den dritten Satz.

In 21 und 16 Darts holte sich Tony die ersten beiden Legs im vierten Satz und er schien alles nach Plan zu laufen, zumal er im dritten Leg sofort eine 180 werfen konnte. Doch Dave warf ebenfalls eine 180 und schaffte danach dann das 140er Finish zum 12 Darter mit dem gleichen Weg, der vor ein paar Minuten noch daneben ging.

Im vierten Leg verpasste Tony ein 1o1er Finish und Dave glich in 14 Darts aus. Chizzy eröffnete das fünfte Leg mit seiner sechsten 180 und traf dann die Doppel 18 sicher zum 13 Darter und somit zum Ausgleich.

Tony zeigte sich noch nicht geschockt und holte sich den fünften Satz in 14, 15 und 12 Darts und checkte dabei 2x62 und 96. Dave hatte zum 1:1 ebenfalls 96 zum 17 Darter ausmachen können. Tony führte nun 3:2 und zu diesem Zeitpunkt rechnete niemand damit, dass er nur noch ein Leg holen würde.

Wie schon bei zahlreichen Partien in den letzten Tagen bekommt einigen Spielern die Pause nicht, so war es dieses Mal auch beim Silverback. Dave kam voller Elan zurück auf die Bühne und holte sich den Ausgleich in 18 und 2x15 Darts, bei den Finishes von 76, 70 und 102 traf er jedes Mal sicher die Doppel 18.

Zu Beginn des siebten Satzes holte sich Tony dann mit einem 17er sein letztes Leg. Nach Scores von 140, 180 und 140 spielte Dave einen 11 Darter, schaffte dann mit einem 15er das Break und holte sich mit einem 13er die erste Führung. In dem letzten Leg warf er dabei sogar 2x180 und vergab zwei Darts auf Doppel.

Im achten Satz hatte Tony nur im zweiten Leg Chancen auf Doppel, Dave spielte weiterhin souverän und baute seine Führung in 16, 18 und 16 Darts weiter aus. Die Vorentscheidung fiel, als Dave im neunten Satz gleich ein 80er Finish zum 17 Darter und zum Break spielen konnte.

Im zweiten Leg stellte sich Tony dann 40 Rest, doch Dave traf zweimal die Treble 19 und das Bullseye und holt sich mit 164 das bisher höchste Finish des Turniers. damit würde er im Moment die Prämie von 3.000 Pfund bekommen. Beide Spieler warfen eine 180 zu Beginn des dritten Legs, Dave legte noch 2x100 nach und traf dann auch sicher das Bullseye zum 121er Finish und 12 Darter.

Dave Chisnall steht damit bei seiner zweiten WM Teilnahme gleich im Finale und trifft dort ausgerechnet auf Martin Adams, der ihn bei seinem Debüt mit 3:2 besiegen konnte.

Chisnall: 13x180, 26x140+, 45x100+, Average: 97,32, Finishes: 164,140,121,102
O'Shea: 7x180, 21x140+, 50x100+, Average: 88,29, Finishes: -

Martin Phillips - Martin Adams 4:6 (2:3,0:3,1:3,1:3,3:2,1:3,3:2,3:1,3:2,2:3)

Am Vortag hätte Martin Phillips gegen Scott Waites fast noch eine 4:0 Führung verspielt. Einen Tag später war er drauf und dran ein 0:4 und 1:5 gegen Martin Adams noch zu drehen, musste sich dann aber am Ende wie auch Scott am Vortag knapp geschlagen geben. Bei Martin Adams kamen gegen Ende der Partie böse Erinnerungen hoch, als er 2007 im Endspiel fast noch seinen ersten Titel nach einem 6:0 gegen Phill Nixon verspielt hatte und seinerzeit über 13 Sätze gehen musste.

Im ersten Leg schaffte Phillips gleich ein Break in 15 Darts mit einem 80er Finish, doch Adams glich in 18 Darts aus und holte sich mit einem 14 Darter die Führung. Trotz der ersten 180 von Adams glich Phillips in 14 Darts aus, beide Spieler warfen dann eine 180 im fünften Leg, doch Adams nutzte seinen Vorteil und traf die Doppel 16 sicher zum 14 Darter.

Der zweite Satz ging sicher an den Engländer gegen einen sehr schwach spielenden Waliser in dieser Phase. Nach einem 129er Finish zum 12 Darter und 2x15 Darts stand es 2:0 für Adams. Mit einer 177 stellte sich dieser dann die Doppel 12 und Adams holte sich das erste Leg im dritten Satz in 13 Darts. Phillips glich in 14 Darts aus, doch nach einem 16er und 13er stand es 3:0 für Adams.

Martin Adams spielte in seinem sechsten Halbfinale in Folge weiter auf hohen Niveau und sicherte sich nach einem 18 Darter seines Gegners auch den vierten Satz in 11 und 2x15 Darts. Nach einem 107er Finish zum 15 Darter sah alles nach einem schnellen Spiel aus. Doch nun kam Phillips besser in die Partie und holte passend zur Pause den Satz mit einem 78er Finish in 15 Darts, nachdem er vorher einen 19er und einen 18er werfen konnte. Adams hatte mit einem 91er Finish und 15 Darts zum 2:2 ausgleichen können, doch eine  Darts auf Doppel zum 5:0 hatte er nicht.

Der sechste Satz gehörte dann wieder Adams, der nach einem 89er Finish zum 15 Darter ein 124er Finish zum 12 Darter nachlegen konnte. Phillips verkürzte mit einem 14 Darter, doch nach einem 18er von Adams stand es 5:1 für Wolfie und die Entscheidung schien gefallen zu sein, zumal der Engländer gleich noch ein 81er Finish zum 12 Darter im ersten Leg des siebten Satzes nachlegen konnte.

Nachdem Adams dann im zweiten Leg sechs Darts nicht nutzen konnte, um 38 Punkte auszumachen, glich Phillips in 20 Darts aus. Beide Spieler hatte dann Chancen auf Doppel, bevor Adams die Doppel 16 zum 19 Darter treffen konnte. Phillips glich mit einem 81er Finish zum 11 Darter aus, doch im fünften Leg hatte Adams seine ersten Matchdarts. Doch er traf bei 61 Rest die Doppel 18 und die Doppel 9 nicht und so konnte Phillips mit einem 15 Darter verkürzen.

In einigen Phasen merkte man Wolfie nun die Anspannung an, er konnte zwar den 18 Darter von Phillips glich mit einem 15er ausgleichen, doch in den nächsten beiden Legs traf er keine hohen Scores und so konnte der Waliser in 17 und 13 Darts weiter verkürzen.

Nun spielte Phillips so locker wie am Tag zuvor und er eröffnete den neunten Satz in 11 und 13 Darts. Adams kämpfte sich wieder in die Partie und spielte eine weiteres 81er Finish zum 12 Darter und glich mit einem 14er aus, nachdem Phillips drei Satzdarts nicht verwerten konnte.

Im fünften Leg stellte sich Adams 32 Rest, doch er wartete vergebens auf weitere Matchdarts, denn Phillips verkürzte auf 4:5 mit einem 116er Finish.

Nach einer 177 traf Philips dann die Doppel 12 zum 13 Darter und so langsam mussten sich die Fans Sorgen um ihren Wolfie machen. Im zweiten Leg warf Phillips seine achte und letzte 180, doch er verpasste die Doppel 16 zum 102er Finish. Adams war zur Stelle und glich in 14 Darts aus, verpasste dann im nächsten Leg aber selbst ein 116er Finish. Dieses Mal nutzte Phillips die Chance mit einem 20 Darter und er war auf dem besten Weg zum Ausgleich.

Adams eröffnete das vierte Leg mit einer 180, verpasste dann aber knapp ein121er Bullfinish. Phillips konnte sich nur 102 Rest stellen und so konnte Wolfie in 15 Darts ausgleichen. Phillips hatte aber den Vorteil, das fünfte Leg eröffnen zu dürfen und tat dies mit einer 140. Adams antwortete sofort und warf auch eine 140 und erspielte sich einen Vorsprung mit seiner elften 180, nachdem Phillips nur 55 Punkte werfen konnte. Der Waliser traf in den nächsten drei Aufnahmen keine Treble mehr und so konnte sich Martin Adams in Ruhe 24 Rest stellen, die er sicher zum 13 Darter und somit zu seiner dritten Finalteilnahme checken konnte.

Nachdem Wolfie in den letzten beiden Jahren jeweils gegen den späteren Weltmeister im Halbfinale verloren hatte, klappte es in diesem Jahr mal wieder mit dem Einzug in das Endspiel. Martin Phillips wird nach der besten WM seiner Karriere am Ende auch glücklich über seinen dritten Platz sein.

Adams: 11x180, 38x140+, 64x100+, Average: 97,38, Finishes: 129,124,107
Phillips: 8x180, 41x140+, 56x100+, Average: 92,94, Finishes: 116

09.01.2010

BDO Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 7


(Quelle aller Bilder: www.bdodarts.com)

8. Titel für Trina Gulliver

Rhian Edwards - Trina Gulliver 0:2 (0:3,0:3)

Nach zwei Jahren Leidenszeit hat sich Trina Gulliver "ihren" WM-Titel wieder zurück geholt. "Mein Haus war so leer in den letzten beiden Jahren ohne diese Trophäe", sagte das Golden Girl, das ein weiteres Kapitel ihrer einmaligen Laufbahn hinzufügen konnte.

Rhian Edwards bemühte sich, doch sie hatte nur wenige Chancen, Trina auf dem Weg zum Titel aufhalten zu können. Das erste Leg ging in 20 Darts an Trina, im zweiten Leg hatte dann die Waliserin erste Chancen auf Doppel, doch sie vergab sie alle und Trina baute die Führung in 22 Darts schnell aus.

Im dritten Leg warf die Engländerin 180 und 140 und verpasste ein 121er Finish zum 12 Darter knapp, am Ende reichten aber 18 Darts zum Satzgewinn.

Den zweiten Satz eröffnete Rhian mit Scores von 140, 100 und 135, doch sie hatte erneut Probleme auf Doppel und Trina schaffte das Break mit einem 76er Finish zum 18 Darter. Nach einem 117er Finish zu einem weiteren 18 Darter war die Entscheidung gefallen und nach vier dreistelligen Scores im dritten Leg traf Trina die Doppel 8 zum 16 Darter und zum Titelgewinn.

Scott Waites - Martin Phillips 4:5 (0:3,1:3,2:3,1:3,3:2,3:1,3:2,3:0,0:3)

In der ersten Partie des Tages schaffte Martin Phillips eine der größten Sensationen bei dieser WM, Als krasser Außenseiter ging er in die Partie gegen den an 2 gesetzten Scott Waites und der Waliser spielte dabei die Partie seines Lebens. Trotzdem wurde es am Ende nach einer sicheren 4:0 Führung noch einmal eng.

Martin überraschte seinen Gegner mit hohen Scores gleich von der ersten Minute an und bevor Scott so richtig warm war, stand es nach Legs von 21, 12 und 20 Darts schon 1:0 für Martin. Nach seiner ersten zu Beginn des zweiten Satzes folgte trotz einer 180 von Scott ein 14 Darter und direkt im Anschluss an eine weitere 180 checkte Martin 121 zum 12 Darter.

Nach fünf Legs in Folge für seinen Gegner holte sich Scott dann nach seiner zweiten 180 das erste Leg in 15 Darts, doch der Satz ging mit einem 102er Finish zum 15 Darter auch an Martin.

Nach einem 19 Darter im ersten Leg eröffnete Martin das zweite Leg mit 2x180 in Folge, verpasste dann aber den siebten perfekten Dart. Es wurde aber ein weiterer 12 Darter zur 2:0 Führung in diesem Satz. Mit einem 17 Darter und einem 113er Finish zum 18 Darter konnte Scott ausgleichen, doch nachdem er ein 116er Finish verpasst hatte schaffte Martin mit einem 17 Darter das 3:0.

In diesem Tempo ging es weiter, Martin führte nach einem 80er Finish und einem 14 Darter, Scott glich mit einem 96er Finish zum 18 Darter aus. Im dritten Leg konnte der Engländer nach einem verpassten 121er Finish sechs weitere Darts nicht zum Check nutzen und so holte sich Martin mit einem 87er Finish zum 18er ein weiteres Break. Nach einem 13 Darter im vierten Leg führte der Waliser nun sensationell mit 4:0 und man musste einen Whitewash für Scott Waites befürchten.

Der fünfte Satz wurde dann geprägt durch fünf Breaks in Folge und schöne hohe Finishes. Das erste Leg ging in 15 Darts mit einem 78er Finish an Scott, doch Martin glich mit seinem dritten 12 Darter und einem 82er Finish gleich aus. es folgte ein 116er Finish zum 18er, nachdem Martin mal vier Darts auf Doppel ungenutzt ließ. Ein 100er Finish zum 15er brachte ihn dann nur noch ein Leg vom Halbfinale weg, doch Scott brachte die Partie mit einem 13 Darter in die Pause.

Nach zwei 18 Dartern stand es 1:1 im sechsten Satz, nach einem 15 Darter schaffte Scott dann das Break in 16 Darts und konnte weiter verkürzen. Der siebte Satz ging dann wieder über die komplette Distanz, Martin Legte ein 82er Finish zum 15er vor und Scott antwortete mit 2x14 Darts, wobei er auch 82 und 62 checken konnte. Nach einem 16 Darter im vierten Leg stand Martin erneut vor dem Sieg und dieses Mal hatte er sogar einen Matchdart auf Doppel 20 im fünften Leg. Doch er vergab die Chance und Scott rettete sich erneut mit einem 13 Darter in den nächsten Satz.

Martin schien nun in Gedanken noch beim Matchdart zu sein, denn die nächsten drei Legs gingen in 18, 17 und 15 Darts an Scott und plötzlich stand es 4:4. Doch Martin fing sich gerade noch rechtzeitig und konnte mit einem 76er Finish zum 14 Darter seinen Vorteil halten. im zweiten Leg vergab Scott dann zwei Darts auf Doppel und diese waren teuer, denn Martin schaffte das wichtige Break mit einem 99er Finish zum 18 Darter.

Nun war der Widerstand von Scott gebrochen und er traf im dritten Leg nur ein einziges Treble. Mit einem weiteren 82er Finish zum 18 Darter holte sich Martin Phillips dann den Sieg und ersteht zwei Jahre nach Mark Webster als weiterer Waliser im Halbfinale.

Für den 125/1 Außenseiter zu Beginn des Turniers ist es schon jetzt der größte Erfolg in seiner langen Karriere.

Phillips: 10x180, 20x140+, 60x100+, Average: 92,13, Finishes: 121, 102, 100
Waites: 4x180, 21x140+, 64x100+, Average: 91,62, Finishes: 116, 113

Garry Thompson - Martin Adams 2:5 (0:3,3:1,0:3,1:3,0:3,3:2,0:3)

Martin Adams, der mit 53 Jahren älteste Spieler in diesem Turnier ist dann in der nächsten Partie seiner Favoritenrolle gerecht geworden und ist mit einem sicheren 5:2 Erfolg zum sechsten Mal in Folge in das WM-Halbfinale eingezogen.

Gleich der erste Wurf von Wolfie war eine 180, doch er brauchte dann einige Versuche, bis er Doppel 1 zum 19 Darter traf. Auch das zweite Leg wurde mit einer 180 eröffnet und dieses Mal gab es einen 14 Darter für die Nr. 3 der Setzliste. Im dritten Leg gab es erst 2x140, bevor Martin seine dritte 180 werfen konnte und er checkte sofort zum 11 Darter.

Nach seinem ersten Leg ohne Maximum traf Martin die Doppel 4 zum Leg, doch die nächsten drei Durchgänge gehörten Garry, der nun auch mal auf Doppel werfen durfte. er warf seine ersten 180 und holte sich das zweite Leg in 12 Darts, gefolgt von einem 16er und einem 15er zum Satzausgleich.

Mehr ließ Martin dann aber nicht zu und er holte sich mit Legs von 16 und 2x15 Darts seine Führung schnell zurück. Auch die nächsten beiden Legs gingen an den Weltmeister von 2007 in 14 und 15 Darts, bevor Garry eine kurze Schwächephase auf Doppel mit einem 21 Darter nutzen konnte.

Doch Martin spielte weiterhin extrem konstant und sicherte sich auch die nächsten vier Legs in 15, 15 14 und 15 Darts zu einer sicheren 4:1 Führung. Nach der Pause ging es dann so weiter und mit Legs von 17 und 13 Darts beute Martin seine Serie auf sechs Legs in Folge aus. Nur noch ein Leg trennte ihn vom Match, doch er vergab seine ersten beiden Matchdarts und Garry verkürzte in 18 Darts. Martin vergab im vierten Leg drei weitere Darts zum Sieg und Garry holt sich das Leg erneut mit einem 18er. Genervt verlor Martin dann sogar den Satz, nachdem Garry die Doppel 20 zum 16er traf.

Nach einem 20 Darter und einem 15 Darter führte Martin dann auch im siebten Satz mit 2:0, dieses Mal ließ er aber nichts anbrennen. Nach Scores von 180, 100 und 140 checkte er die 81 Rest sofort zum 11 Darter und zum Match.

Adams: 9x180, 21x140+, 31x100+, Average: 95,79, Finishes: -
Thompson: 3x180, 18x140+, 30x100+, Average: 87,12, Finishes: -

Heute spielen im Halbfinale:

Tony O'Shea - Dave Chisnall
Martin Phillips - Martin Adams

Eurosport Übertragung:

20:15 Uhr - 22:01 Uhr

08.01.2010

BDO Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 6

Der sechste Tag der BDO WM wurde vom Tod eines Fans überschattet, der auf dem Weg zum Lakeside Country Club nach ersten Angaben wohl auf dem dünnen Eis des Sees vor dem Spielort eingebrochen war. Somit fanden die Partien an diesem Tag unter gedämpfter Stimmung statt.

Deta Hedman - Trina Gulliver 0:2 (2:3,1:3)


(Quelle aller Bilder: www.bdodarts.com)

Das erste Spiel des Abends war die Partie zwischen Trina Gulliver und Deta Hedman. Für Deta war es die erste Chance auf den Finaleinzug, denn die ehemalige Nr. 1 machte in diesem tatsächlich ihr Debüt.

Anfangs und Mitte der 90er Jahre, also noch bevor Trina Gulliver in der Weltspitze auftauchte, bestimmte Deta mit Spielerinnen wie Francis Hoenselaar, Sharon Colclough und Mandy Solomons die Turniere und sie gewann neben den Berlin Open 93 und 94 auch mit der Winmau World Masters 94 ihren bisher größten Titel.

Sie wechselte dann zur PDC und war dort lange Zeit mit Colin Lloyd zusammen. In diesem Jahr kam sie dann zurück zur BDO/WDF und erreichte gleich die. Zur Endspielteilnahme sollte es aber nicht reichen, denn am Ende war es wie in den neun Jahren zuvor und Trina Gulliver steht im Finale der WM.

Nach zwei Niederlagen in den letzten beiden Jahren gegen Anastasia Dobromyslova und Francis Hoenselaar ist das Golden Girl voll fokussiert auf den achten Titel.

Im ersten Leg der Partie hatte Deta sogar einmal einen Score von 3 Punkten, es reichte aber trotzdem, um das leg mit einem 73er Finish in 24 Darts zu gewinnen. Im zweiten Leg warf Deta eine 180, doch Trina war zuerst auf Doppel und checkte 60 zum 18 Darter. Mit einer 177 stellte sich Deta dann einen Rest von 40 im dritten Leg und der erste Dart saß sicher zum 16 Darter.

Trina antwortete mit dem besten Leg der Partie, als sie 76 sicher zum 14 Darter checken konnte. Im entscheidenden Leg gelangen Deta dann keine dreistelligen und so konnte sich Trina in Ruhe ein Doppel stellen und sich in 20 Darts den ersten Satz sichern.

Trina eröffnete den zweiten Satz, hatte dann leichte Probleme auf Doppel, aber genügend Vorsprung, um ihn in 22 Darts zu gewinnen. Deta konnte mit einem 20 Darter noch einmal ausgleichen, bevor sich Trina die Führung mit einem 80er Finish zum 15 Darter zurück holen konnte. Dabei warf Trina dann auch eine 180. Mit einer 140 stellte sich Deta im vierten Leg 38 Rest, doch sie wartete vergebens, denn Trina Gulliver zog mit einem 20 Darter ins Endspiel ein.

Gulliver: 1x180, 6x140+, 14x100+, Average: 79,68
Hedman: 1x180, 6x140+, 6x100+, Average: 71,79

Ted Hankey - Dave Chisnall 4:5 (3:1,3:0,1:3,3:2,3:0,1:3,2:3,0:3,0:3)

Es folgte ein höchst dramatisches Match zwischen dem Titelverteidiger Ted Hankey und Dave Chisnall. Ted war gewarnt, denn Dave hatte in der ersten Runde mit Darryl Fitton einen der ganz großen Favoriten aus dem Turnier genommen.

So begann der Count dann auch voll konzentriert, warf in der ersten Aufnahme gleich eine 180 und spielte ein 80er Finish zum 15 Darter und somit zum ersten Break der Partie. Im zweiten Leg warf Dave seine erste 180, war dann aber in drei Versuchen glücklos auf Doppel und Ted erhöhte mit einem 17 Darter. Im dritten Leg deutete Dave seine Stärke schon einmal an und er traf die Doppel 16 zum 13 Darter. Ted nutzte dann aber seinen Vorteil und sicherte sich den ersten Satz mit einem 64er Finish zum 15 Darter.

Im zweiten Satz warf Ted in jedem der drei Legs jeweils eine 180, im ersten Leg brauchte er aber fünf Darts auf Doppel zum 16 Darter. In den nächsten beiden Legs war er sicherer und er checkte 90 zum 17 Darter und 81 zum 15 Darter zur sicheren 2:0 Satzführung.

Mit Finishes von 65 und 68 zu zwei 18 Dartern meldete sich Dave dann zurück. Nach einem 96er Finish zum 15 Darter von Ted konnte Chizzy dann auch mit einem 17 Darter seinen ersten Satz gewinnen.

Lange hielt die Freude nicht, denn der Count antwortete mit einem 12 Darter und 81er Finish. Dave glich in 23 Darts aus und schaffte nach einem 17 Darter seines Gegners im vierten Leg mit einem 14 Darter noch einmal den Ausgleich. Im fünften Leg verpasste Ted ein 151er Finish, indem er die Doppel 1 traf. Da Dave aber auch drei Satzdarts nicht nutzen konnte, holte sich Ted den Satz in 21 Darts und führte nun mit 3:1.

Dave trauerte wohl der Chance auf den Ausgleich nach und Ted nutzte diese Chance, um sich mit Legs von 17, 15 und 13 Darts den fünften Satz zur 4:1 Führung sichern zu können. Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn jetzt nicht die Pause angestanden hätte.

So nutzte Dave Chisnall die Unterbrechung um sich neu zu sammeln und er kam wie Phoenix aus der Asche zurück in die Partie. Trotz hoher Scores von Dave konnte sich Ted das erste Leg im sechsten Satz noch in 14 Darts sichern, doch dann eröffnete Dave das Feuerwerk. Nach seiner dritten 180 checkte er 100 zum 11 Darter, gefolgt von einem 127er Finish zum 12 Darter nach seiner dritten 180 in diesem Satz. Im vierten Leg warf er 3 Scores über 130 und checkte sicher in 14 Darts, die Aufholjagd begann.

Der siebte Satz verlief ohne Break, Dave führte mit Legs von 18 und 14 Darts, Ted glich in 15 und 14 Darts aus, wobei er im zweiten Leg auch ein 120er Finish spielen konnte. zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner ahnen, dass der Ausgleich zum 2:2 das letzte Leg war, was Ted in dieser Partie holen konnte. Er begann zwar das fünfte Leg, das zum Einzug in das Halbfinale gereicht hätte, mit 180 und 140, doch Dave hatte Vorlage und er checkte nach Scores von 125, 123 und 180 die 73 Rest zum 12 Darter und somit zum 3:4.

Für den Titelverteidiger begann nun das Drama auf Doppel, dass seine Familie und seine Fans verzweifeln ließ. Im ersten Leg des achten Satzes vergab er zwei Darts auf Doppel zum 96er Finish und Dave schaffte ein frühes Break zum 15 Darter. Im zweiten Leg warf Ted seine achte 180, doch bei 60 Rest vergab er ganze fünf Darts auf Doppel und so konnte sein Gegner mit einem 19 Darter davon ziehen. Dave verpasste im nächsten >Leg knapp ein 104er Finish auf Doppel 12, da Ted aber auch die Doppel 20 zum 116er Finish verpasste, konnte der junge Engländer mit dem dritten Dart die Doppel 3 treffen und mit einem 15 Darter ausgleichen.

Im ersten Leg des entscheidenden Satzes warfen beide Spieler ihre neunte 180, doch einmal mehr verpasste Ted die Doppel 20 zum 76er Finish. Dave traf dann unter Druck erneut mit dem dritten Dart die Doppel 12, nachdem er bei 32 Rest zuvor einen Fehlwurf und dann einen Wurf in die einfache 8 hatte. Im zweiten Leg hatte Ted dann ausnahmsweise mal keine Darts auf Doppel und Dave schaffte das wichtige Break in 18 Darts.

Das dritte Leg eröffnete Dave mit 180 und 140 und er stellte sich nach einer 41 mit einer 100 die Doppel 20 zum Match. Doch nun schien er sich plötzlich seiner großen Chance bewusst zu werden, denn er vergab Matchdart um Matchdart. Da Ted Hankey aber wohl auch schon mit der Partie abgeschlossen hatte, saßen bei ihm erneut die Doppel nicht und so konnte Dave Chisnall mit einer Doppel 2 zum 22 Darter seinen achten Matchdart verwandeln und damit sein Comeback in dieser Partie krönen.

Chisnall: 10x180, 14x140+, 48x100+, Average: 90,42, Finishes: 100, 127
Hankey: 9x180, 22x140+, 42x100+, Average: 89,92, Finishes: 120

Tony O'Shea - Robert Wagner 5:1 (3:0,3:2,1:3,3:1,3:1,3:2)

Tony O'Shea stürmte dann mit einem sicheren 5:1 Erfolg über Robert Wagner in das Halbfinale und er ist am Samstag der Gegner von Dave Chisnall. Tony hätte lieber gegen Ted Hankey gespielt, weil er mit ihm noch eine Rechnung vom verlorenen Finale im letzten Jahr offen hat.

Der Norweger hatte im ersten Leg einen Dart auf Doppel traf allerdings nicht und er musste dann mit ansehen, wie sich die Nr. 1 der Setzliste den Satz in 13, 19 und 18 Darts sichern konnte.

Nach ungewöhnlichen Scores von 3x135 in Folge checkte Robert dann 96 zum 12 Darter und er schaffte sein erstes Break in diesem Spiel. Doch Tony zeigte sich wenig beeindruckt und breakte in 13 Darts sofort zurück, um dann mit einem 18 Darter alles wieder in die Bahn zu bringen. Im vierten Leg vergab der Silverback schon einige Darts auf Doppel und Robert konnte in 20 Darts noch einmal ausgleichen, doch ein 17 Darter im fünften Leg brachte Tony die 2:0 Führung.

Der dritte Satz gehörte dann dem Norwegian Magician, der dabei die Doppelschwäche seines Gegners in dieser Phase ausnutzen konnte. In 16 und 18 Darts holte er sich die ersten beiden Legs und nach einem 26 Darter von Tony konnte Robert mit einem 92er Finish zum 18 Darter verkürzen.

Im ersten Leg des vierten Satze trafen beide Spieler erst nicht das Doppel, doch das Leg ging dann an Tony in 19 Darts. Robert glich mit einem 16 Darter aus und Tony blieb auf Kurs mit einem anschließenden 17 Darter. Im vierten Leg warf Robert seine dritte 180, doch er verpasste einen Dart auf Doppel 20 und so konnte Tony mit einem 89er Finish zum 15 Darter den nächsten Satz gewinnen.

Nach einem 17 und einem 14 Darter hatte Tony im dritten Leg schon einen Dart zum Satz, den Durchgang konnte sich aber der Norweger in 20 Darts sichern. Tony warf dann seine erste 180 und traf nach Scores von 140, 180 und 140 mit dem dritten Darts auf Doppel zum 13 Darter. Der Silverback führte somit wie Ted Hankey in der Partie zuvor mit 4:1 zur Pause.

Doch Robert Wagner sollte nicht so ein großartiges Comeback gelingen wie Dave Chisnall zuvor. Tony ging im sechsten Satz mit Legs von 17 und 15 Darts in Führung, Robert brauchte ebenfalls 17 und 15 Darts, um in das fünfte Leg zu kommen. Hier eröffnete Tony mit 140, 180 und 100 und er hatte, nachdem Robert nur Scores von 60, 55 und 45 werfen konnte, genügend Zeit, um mit einem 14 Darter den Einzug in das Halbfinale sicher stellen zu können.

O'Shea: 3x180, 25x140+, 30x100+, Average: 88,80
Wagner: 4x180, 9x140+, 39x100+, Average: 83,91

Karen Lawman - Rhian Edwards 0:2 (1:3,1:3)

Rhian Edwards (rechts im Bild) nutzte die große Gelegenheit, die etwas einfachere Spielhälfte erwischt zu haben und zog bei ihrem WM Debüt gleich in das Finale ein. Rhian ist damit auch die erste Waliserin, die es bis in das Endspiel schaffen konnte.

Die 165 von Karen im ersten Leg kam zu spät, denn Rhian traf dann im dritten Versuch die Doppel 4 zum 19 Darter. Im zweiten Leg führte Karen deutlich, sie brauchte aber etliche Darts auf Doppel, bevor sie schließlich die Doppel 1 zum 25 Darter treffen konnte.

Auch im dritten Leg vergab die Engländerin zwei Darts auf Doppel und Rhian sicherte sich die erneute Führung in 21 Darts. Nach einem guten Leg verpasste Karen ein 118er Finish und konnte auch die 19 Rest im nächsten Versuch nicht ausmachen. Rhian war zur Stelle und holte sich mit einem 17 Darter das Break zum 1:0.

Im ersten Leg des zweiten Satzes schaffte Karen dann das Kunststück, in der fünften Aufnahme die 120 Rest zu überwerfen. Da sie dann zwei weitere Darts auf Doppel vergab, war erneut Rhian zur Stelle und schaffte in 23 Darts das nächste Break.

Im zweiten Leg verpasste Karen ein 130er Bullfinish und Rhian hatte erneut die richtige Antwort parat und sie war nach dem 112er Finish zum 21 Darter nur noch ein Leg vom Match entfernt.

Mit einem 21 Darter hielt sich Karen noch in der Partie, doch der erste Matchdart von Rhian Edwards saß zum 17 Darter im vierten Leg und sie wird nun heute Trina Gulliver im Kampf um den Titel heraus fordern.

Edwards: 0x180, 4x140+, 12x100+, Average: 73,92, Finish: 112
Lawman: 0x180, 3x140+, 15x100+, Average: 73,62

Heute spielen:

Scott Waites - Martin Phillips
Garry Thompson - Martin Adams
Rhian Edwards - Trina Gulliver

Eurosport Übertragung heute:

19:10 Uhr - 20:20 Uhr
20:30 Uhr - 21:30 Uhr

07.01.2010

BDO Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 5

Mit den letzten vier Partien des Achtelfinale wurde am fünften Tag der BDO World Professional Darts Championship der fünfte Tag beendet. Nachdem es die Gesetzten an den ersten beiden Tagen recht schwer hatten, sind an den letzten beiden Tagen vier der großen Favoriten in das Viertelfinale eingezogen.

Paul Carter - Martin Phillips 2:4 (3:2,1:3,0:3,3:2,1:3,2:3)


(Quelle aller Bilder: www.bdodarts.com)

Nach 18 Jahren hat der Waliser Martin Phillips, der in wenigen Monaten 50 Jahre alt wird, zum zweiten Mal in seiner Karriere das Viertelfinale der BDO WM erreichen können.

Mit einer sehr soliden Leistung setzte sich Martin gegen den Engländer Paul Carter durch, der erstmals bis in das Achtelfinale kommen konnte. Unter Mithilfe eines 126er Finishs im vierten Leg konnte sich Paul den ersten Satz über die komplette Distanz holen, die nächsten beiden Sätze gingen aber sicher an den Waliser.

Im vierten Satz vergab Martin Darts auf Doppel zum 3:1 und so konnte Paul mit einem 19 Darter im fünften Leg die Partie noch einmal ausgleichen.

Ein schöner 12 Darter mit 121er Finish brachte Martin dann wieder auf Kurs und er holte sich die nächsten beiden Sätze zum verdienten 4:2 Erfolg.

Phillips: 6x180, 20x140+, 38x100+, Average: 87,60, Finishes: 121, 102
Carter: 3x180, 14x140+, 33x100+, Average: 83,10, Finishes: 126

Daryl Gurney - Martin Adams 1:4 (0:3,1:3,3:1,0:3,0:3)

Mit einer starken Leistung hält sich Martin Adams auf Kurs für seinen zweiten WM Titel. Daryl Gurney hatte in dieser Partie Wolfie nicht viel entgegen zu setzten und konnte in der gesamten Partie gerade mal vier Legs gewinnen.

Der erste Satz ging in 2x16 und 18 Darts an Martin und nachdem Daryl einen 18 Darter werfen konnte, holte sich Martin den zweiten Satz in 20, 15 und 12 Darts, wobei er ein 121er Finish zum Satz werfen konnte.

Im dritten Satz gab es vier 17er, den ersten schaffte Martin, bevor Daryl drei Legs in Folge gewinnen konnte. es folgte ein weiterer 12 Darter mit 121er Finish zu Beginn des vierten Satzes für Martin und an diesem Zeitpunkt lief alles nach Plan. Fünf Legs später stand der schnelle Erfolg in der zweiten Runde schon fest.

Adams: 6x180, 15x140+, 29x100+, Average: 94,35, Finishes: 2x121
Gurney: 2x180, 12x140+, 17x100+, Average: 85,41, Finishes: -

John Henderson - Scott Waites 1:4 (1:3,2:3,1:3,3:0,0:3)

Während Scott Waites zum dritten Mal in Folge das Viertelfinale erreichen konnte verpasste John Henderson seinen ersten Einzug in die Runde der Letzten 8.

Scotty 2 Hotty gewann die ersten drei Sätze, wobei John besonders im zweiten Durchgang seine Chancen auf einen besseren Ausgang hatte.

Im vierten Satz zeigte Hendo dann, warum er die BULL'S German Open im letzten Jahr gewinnen konnte und holte sich den Satz in 15, 17 und 14 Darts. Doch Scott Waites ist nicht erst seit seiner Finalteilnahme am Grand Slam of Darts, wo er Phil Taylor unterlegen war, in bestechender Form und der Engländer hatte gleich die passende Antwort parat.

Im ersten Leg des fünften Satzes spielte er ein ein 104er Finish zum 15 Darter und er legte im dritten Leg dann noch ein 139er Finish zum Matchgewinn nach.

Waites: 2x180, 12x140+, 28x100+, Average: 91.44, Finishes: 104, 139
Henderson: 5x180, 10x140+, 25x100+, Average: 89,01, Finishes: -

Martin McCloskey - Garry Thompson 1:4 (3:2,2:3,2:3,2:3,0:3)

Es folgte das dritte 4:1 an diesem Abend, wo es kein einziges Spiel über die komplette Distanz gab.

Doch dieses Spiel war äußerst knapp und die ersten vier Sätze gingen allesamt über die komplette Distanz. Den ersten Satz konnte sich Martin nach einem 1:2 Rückstand noch sichern. Im zweiten Satz führte er dann nach einem 12 Darter mit 121er Finish schon mit 2:0, als Garry den Satz noch drehen konnte.

Martin verpasste im vierten Leg knapp ein 124er Bullfinish, der Satz ging dann aber an Garry. Im dritten Satz führte Garry mit 2:0 und es sah alles danach aus, als wenn Martin dieses Mal den Durchgang noch drehen könnte, doch Garry war im fünften Leg zur Stelle und holte sich die 2:1 Satzführung mit einem 13 Darter.

Im vierten Satz führte Martin dann mit 2:1, bevor Garry ein 108er Finish spielen konnte und im nächsten Leg mit einem 15 Darter den Satz zu machen konnte. Nun war die Vorentscheidung gefallen und Garry holte sich den fünften Satz sicher mit 3:0  und er zog das erste Mal in der Viertelfinale ein.

Thompson: 4x180, 16x140+, 32x100+, Average: 85,80, Finishes: 108
McCloskey: 4x180, 10x140+, 21x100+, Average: 83,40, Finishes: 121

Heute spielen:

Rhian Edwards - Karen Lawman
Deta Hedman - Trina Gulliver
Ted Hankey - Dave Chisnall
Tony O'Shea - Robert Wagner

Eurosport Übertragung heute:

21:20 Uhr - 23:00 Uhr

06.01.2010

Wichtige Änderung der DDV Sport- und Wettkampfordnung

Alle Landesverbände und das Präsidium des DDV haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, dass die bei der letzten Hauptausschusssitzung beschlossene Änderung des § 20 (3) der SpWO bis zur nächsten Sitzung ausgesetzt wird. Bis dahin gilt somit weiterhin die alte Fassung der SpWO, die entsprechend geändert hier online ist.

06.01.2010

BDO Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 4

Am vierten Tag ging es im Lakeside Country Club mit den ersten Partien im Achtelfinale der BDO WM weiter.

Stephen Bunting - Tony O'Shea 0:4 (2:3,1:3,1:3,1:3)


(Quelle aller Bilder: www.bdodarts.com)

Mit einem 4:0 Erfolg zog die Nr. 1 der Setzliste Tony O'Shea in das Viertelfinale ein. Si einfach, wie es auf dem Papier aussieht, war es für den Silverback allerdings nicht, denn Stephen Bunting hielt die ganze Zeit dagegen und hatte durchaus seine Chancen.

Gleich im ersten Leg warf Stephen, der Finalist der letzten BULL'S German Open, seine erste von insgesamt acht 180ern und holte sich das Leg mit einem 70er Finish zum 15 Darter. Tony glich im nächsten Leg mit einem 16 Darter aus, bevor beide Spieler im nächsten Leg eine 180 werfen konnten, es war übrigens das einzige Maximum von Tony in dieser Partie.

Mit einem 112er Finish zu einem weiteren 15 Darter holte sich Stephen die Führung zurück, doch Tony konnte trotz einer weiteren 180 vom Bullet den Satz in 15 Darts ausgleichen. Das fünfte Leg eröffnete Stephen dann mit Scores von 180 und 140, doch er traf die Doppel 18 und Doppel 9 nicht zum Satzgewinn. Tony machte es ihm dann vor und traf die Doppel 9 zum 14 Darter.

Es folgte die nächste 180 von Stephen im ersten Leg des zweiten Satzes und er holte sich den Durchgang in 15 Darts mit einem 81er Finish. Im zweiten Leg warf er seine sechste 180 und stellte sich mit einer 139 einen Rest von 40, traf aber erneut in drei Versuchen das Doppel nicht und Tony konnte mit einem 14 Darter das Rebreak spielen.

Trotz der siebten 180 seines Gegners konnte Tony dann seinen Vorteil in 18 Darts halten und im vierten Leg holte sich die Nr. 1 der WDF den Satz in 15 Darts mit einem 101er Finish, nachdem Stephen ein 120er Finish verpasst hatte.

Zum Beginn des dritten Satzes warf Stephen dann seine letzte 180 und er holte sich erneut das erste Leg eines Satzes, erneut in 15 Darts, dieses Mal aber mit einem 82er Finish. Tony hatte aber auch erneut die richtige Antwort parat und antwortete mit einem 76er Finish zum 15 Darter und er holte sich auch die nächsten beiden Legs in 15 und 18 Darts zum 3:0.

Im vierten Satz lief es ähnlich ab, dieses Mal brauchte Stephen aber 16 Darts für das erste Leg und Tony antwortete mit Legs von 16 und 15 Darts, bevor er nach 3x140 in Folge 81 zum 12 Darter ausmachen konnte.

O'Shea: 1x180, 23x140+, 20x100+, Average: 94,53, Finishes: 101
Bunting: 8x180, 12x140+, 13x100+, Average: 93,96, Finishes: 112

Willy van de Wiel - Ted Hankey 1:4 (0:3,1:3,3:2,0:3,1:3)

In der zweiten Partie des Tages löste der Titelverteidiger Ted Hankey sein Ticket für das Viertelfinale gegen den letzten noch im Wettbewerb verbliebenen Niederländer Willy van de Wiel. Der Niederländer vergab im ersten Leg vier Darts auf Doppel und so holte sich der Count gleich in 16 Darts das erste Break, bevor er mit einem 19 und einem 14 Darter dann auch den ersten Satz gewinnen konnte.

Nach einem 16 Darter vom Engländer hatten beide Spieler im zweiten Leg Probleme auf Doppel, letztendlich konnte Willy mit einem 23 Darter sein erstes Leg gewinnen. Doch nach seiner zweiten 180 war Ted wieder zur Stelle und spielt einen 17 Darter zur erneuten Führung, bevor er nach 3x140 mit einem 14 Darter auch den zweiten Satz gewinnen konnte.

Im dritten Satz gab es dann mal keine Breaks, Willy ging in 16 und 20 Darts zweimal in Führung und Ted glich in 18 und 17 Darts zweimal aus. Der zweimalige Weltmeister verpasste dann im fünften Leg die Vorentscheidung, als er die Doppel 16 nicht zum Satz traf und Willy konnte mit einem 17 Darter verkürzen.

Im ersten Leg des vierten Satzes warf Ted bei 186 Rest eine 180 und er brauchte dann 5 Darts, um sich das Leg in 17 Darts sichern zu können. Im nächsten Leg hatte er nach einer weiteren 180 einen Rest von 55 und er checkte in 15 Darts zum Ausbau seiner Führung. Im dritten Leg hatte er erneut genügend Zeit, um sich vier Fehlwürfe auf Doppel leisten zu können, bevor er mit einem 17 Darter das 3:1 in Sätzen erzielen konnte.

Im ersten Leg des fünften Satzes hatte Willy nach 12 Darts einen Rest von 32, doch er traf in vier Aufnahmen das Doppel nicht und so holte sich Ted mit einem 23 Darter das Break und er baute die Führung mit einem 15 Darter aus. Mit einem 18 Darter hielt sich Willy dann noch im Spiel, doch nach seiner sechsten 180 traf Ted Hankey dann die Doppel 1 zum Match in 18 Darts.

Hankey: 6x180, 17x140+, 23x100+, Average: 86,94, Finishes: -
Van de Wiel: 2x180, 16x140+, 26x100+, Average: 82,35, Finishes: -

Brian Woods - Robert Wagner 3:4 (3:1,3:0,1:3,2:3,3:1,1:3,5:6)

Es folgte die spannendste Partie des Tages, die am Ende sogar im Sudden Death entschieden werden musste.

Brian Woods hatte in der ersten Runde den besten Average aller Spieler erzielen können und knüpfte an diese Leistung auch in der Partie gegen Robert Wagner an. Der Norweger holte sich mit einem 120er Finish das zweite Leg im ersten Satz, doch Brian zeigte sich ebenfalls checksicher und spielte Finishes von 80, 70 und 89 zum Satzgewinn.

In 20, 14 und 13 Darts legte der Pecker gleich nach und sicherte sich auch den zweiten Satz schnell. Im dritten Satz konnten beide Spieler ihren Vorteil halten, bis Robert im vierten Leg einen 13 Darter zum Break spielen konnte und damit seinen ersten Satz gewann.

Im vierten Satz führte Brian mit 2:1 als Robert ein 96er Finish zum 11 Darter spielen konnte. Der Magician legte dann noch einen 13 Darter nach und schaffte somit den 2:2 Satzausgleich.

Im ersten Leg des fünften Satzes waren dann beide Spieler unsicher auf Doppel, Robert holte sich das Leg dann aber in 26 Darts. Brian wurde dann wieder sicherer und schaffte in 13, 15 und 18 Darts die erneute Führung.

Doch Robert wollte so schnell nicht aufgeben und sicherte sich den sechsten Satz zum erneuten Ausgleich. In 15 Darts holte er sich auch das erste Leg im siebten Satz, doch Brian glich sofort mit einem 16 Darter aus. Es folgte ein weiterer 15 Darter des Norwegers, dieses Mal mit einem 90er Finish und der Engländer glich erneut aus, dieses Mal in 17 Darts.

Somit stand fest, dass es den Tiebreaker geben würde und hier holte sich Robert die nächste Führung mit einem 18 Darter, doch Brian ließ nicht nach und glich zum dritten Mal aus, dieses Mal mit einem 14er.

Im siebten Leg vergab Robert vier Darts auf Doppel und Brian war zur Stelle und schaffte mit einem 17 Darter das Break. Das nächste Leg eröffnete der Engländer mit 100, 140, 100 und 97 für 64 Rest, doch Robert war zur Stelle und schaffte mit einem 81er Finish zum 12 Darter das Rebreak.

Im nächsten Leg vergab er aber nach seiner achten 180 drei weitere Darts auf Doppel und Brian schaffte ein 132er Finish zum 15 Darter und war damit erneut ein Break vorne. Im zehnten Leg vergab Brian dann einen Dart auf Bull zum 83er Finish und somit zum Match. Mit einem 14 Darter glich Robert zum 5:5 aus und das letzte Leg musste entscheiden.

Robert gewann den Wurf auf das Bullseye und durfte den Sudden Death eröffnen, ihm gelang aber nur eine 40. Doch Brian nutzte seine Chance nicht und schaffte lediglich einen Score von 11. Nun war Robert Wagner zur Stelle und er stellte sich mit 140, 180 und 113 die Doppel 4, die er im zweiten Versuch dann auch zum Match treffen konnte.

Wagner: 9x180, 28x140+, 46x100+, Average: 89,97, Finishes: 120
Woods: 5x180, 19x140+, 51x100+, Average: 88,47, Finishes: 132

Tony West - Dave Chisnall 2:4 (0:3,0:3,3:1,0:3,3:0,0:3)

In einem Spiel der schnellen Sätze spielte sich Dave Chisnall in den Kreis der Außenseiter auf diesen Titel. Der Sieger der British Open 2009 und drei weiterer Titel zeigte bereits in der ersten Runde gegen Darryl Fitton eine starke Leistung und war auch gegen Tony West sehr souverän.

Dave holte sich die ersten beiden Sätze sicher ohne Legverlust und gestattete seinem Gegner dabei nur ein einziges Mal Versuche auf Doppel. Den ersten Satz holte sich Cheza in 12, 16 und 13 Darts Darts und er legte mit Legs von 13, 18 und 14 Darts einen weiteren beeindruckenden Satz nach.

Tony brauchte schon ein 87er Finish zum 12 Darter, um sich sein erstes Leg sichern zu können. Dave glich in 14 Darts aus, doch Tony spielte in dieser Phase gut und sicherte sich in 16 und 14 Darts den dritten Satz.

Im vierten Satz war Dave dann aber wieder in der Spur und erstellte mit Legs von 16, 14 und 13 Darts den alten Abstand her. Nun lief es aber bei Tony wieder besser und er holte sich den fünften Satz sicher in 15, 15 und 16 Darts.

Im sechsten Satz holte sich Dave mit einem 19 Darter das erste Leg und schaffte das entscheidende Break im zweiten Leg mit einem 121er Finish zum 15 Darter. Mit einem 64er Finish zum 18 Darter sicherte er sich dann erstmals das Viertelfinale bei der WM und Dave wird in dieser Form ein Prüfstein für Ted Hankey werden.

Chisnall: 6x180, 19x140+, 17x100+, Average: 96,84, Finishes: 121
West: 5x180, 12x140+, 14x100+, Average: 86,04, Finishes: -

Heute spielen:

Paul Carter - Martin Phillips
Daryl Gurney - Martin Adams
John Henderson - Scott Waites
Martin McCloskey - Garry Thompson

Eurosport Übertragungen:

Heute leider nicht

05.01.2010

BDO Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 3

Auch der dritte Tag der BDO WM verlief wie die ersten beiden Tage und die gesetzten Spieler hatten einmal mehr einen schweren Stand. Lediglich Martin Adams schaffte es in die zweite Runde und damit sind bereits 11 der Gesetzten in der ersten Runde ausgeschieden.

Ross Montgomery - Garry Thompson 2:3 (0:3,3:2,0:3,3:2,2;4)


(Quelle aller Bilder: www.bdodarts.com)

Der an Nr. 6 gesetzte Ross Montgomery (siehe Bild oben) musste als erster Spieler am Montag Abend antreten und er traf auf Garry Thompson. Montgomery konnte im letzten zwar die Welsh Open gewinnen, doch er ist im Moment nicht in der Form, die ihn im BDO Ranking bis auf Platz 6 geführt hatte.

Für den Engländer Garry Thompson ist der Einzug in die zweite sein bisher größter Erfolg bei der WM. Den sehr nervös geführten ersten Satz holte sich Garry in 23, 17 und 26 Darts.

Im zweiten Satz kam Ross besser in die Partie und er holte nach einem 19 Darter in ebenfalls 19 Darts das erste Break. Es wurde der Satz der 19 Darter, denn auch die nächsten beiden Legs zum Ausgleich für Garry dauerten so lange und auch das fünfte Leg für Ross machte da keine Ausnahme.

Im dritten Satz hatte Garry seine beste Phase und er holte sich den Durchgang erneut zu Null, dieses Mal in 14, 15 und 17 Darts. Im vierten Satz gab es kein Break, Ross ging mit 18 und 15 Darts in Führung, Garry glich stets in 21 und 20 Darts aus. Einen Matchdart sollte der Engländer in diesem Satz nicht bekommen, denn Ross traf die Doppel 16 zum 13 Darter und somit zum 2:2 Ausgleich.

Nach einem 125er Finish zum 15 Darter im ersten Leg des letzten Satzes führte Ross das erste Mal in diesem Spiel, doch Garry glich in 17 Darts aus. Im nächsten Leg vergab Garry Darts auf Doppel zum Break und so konnte der Schotte mit einem 19 Darter noch einmal in Führung gehen.

Im vierten Leg vergab Ross sechs Matchdarts und die Partie kippte. Garry glich in 23 Darts aus und schaffte sofort das wichtige Break in 19 Darts. Nach seiner einzigen 180 in diesem Match brauchte aber auch er vier Aufnahmen, um endlich das Doppel zum Match zu treffen.

Martin Adams - Anthony Fleet 3:0 (3:0,3:0,3.0)

Martin Adams hatte dann im Anschluss leichtes Spiel gegen den Australier Anthony Fleet, der bei seinem Debüt bei der WM, noch dazu gegen einen ehemaligen Champion, äußerst nervös war.

In der gesamten Partie durfte Anthony nicht ein einziges Mal auf Doppel werfen, Martin Adams nutzte diese Partie dann, um sich in Ruhe an die Bühne gewöhnen zu können.

Scott Mitchell - Daryl Gurney 2:3 (0:3,1:3,3:2,3:1,2:4)

Im dritten Spiel des Tages hätte Daryl Gurney (rechts im Bild) fast noch eine sichere 2:0 Satzführung verspielt. Der Nordire, der vor zwei Jahren beim WDF Europe Cup in Dänemark den zweiten Platz belegen konnte, gewann den ersten Satz sicher in 15,18 und 15 Darts.

Im zweiten Satz konnte Scott Mitchell, der im letzten Jahr immerhin die England Classic und die Swiss Open gewinnen konnte, zwar sein erstes Leg in 15 Darts holen, doch Daryl holte sich denn Satz mit Legs von 15,20 und 17 Darts.

Der dritte Satz war dann ausgeglichen, bevor Scott im fünften Leg ein Break in 15 Darts schaffte und auf 1:2 verkürzen konnte. Im vierten Satz lief es dann für den Engländer und er holt sich nach einem 12 Darter im dritten Leg mit 81er Finish auch diesen Satz mit einem 18 Darter.

Als die ersten beiden Legs im fünften Satz dann in 14 und 15 Darts an Scott gingen, sah alles nach einem erfolgreichen Comeback aus. Doch Daryl verkürzte mit einem 16 Darter und schaffte mit einem 81er Finish zum 17 Darter das Rebreak zum 2:2. Mit seinem fünften Dart auf Doppel zum 17 Darter ging der Nordire dann erneut in Führung und er schaffte im sechsten Leg nach seiner sechsten 180 mit einem 14 Darter den Sieg.

Steve West - Martin McCloskey 2:3 (3:0:2:3,3:2,0:3,1:3)

Im letzten Spiel der ersten Runde hat es dann Steve West verpasst, seinem Bruder in die zweite Runde zu folgen. Damit verpasste der German Gold Cup Gewinner von 2008 zum dritten Mal in Folge den Sprung in das Achtelfinale bei der WM.

Dabei sah es zunächst richtig gut aus, denn die ersten fünf Legs gingen alle an Steve, wobei er die ersten beiden Legs im zweiten Satz mit einem 138er und 160er Finish beenden konnte. Doch dann drehte sich die Partie und der Ire Martin McCloskey, dessen bestes Major Ergebnis ein dritter Platz beim WDF World Cup 1999 war, holte Leg um Leg auf. Nach 2x15 Darts in Folge gewann Martin auch das nervöse fünfte Leg in 24 Darts zum Ausgleich.

Auch die nächsten beiden Legs gingen dann in 21 und 19 Darts an Martin, der damit auch fünf Legs in Folge gewinnen konnte. Dieses Mal drehte jedoch der Engländer den Satz und er sicherte sich mit 18,13 und 18 Darts die 2:1 Satzführung.

Der vierte Satz ging dann glatt an Martin in 17, 16 und 14 Darts, wobei Steve nie auf Doppel werfen durfte. Erneut gewann der Ire fünf Legs in Folge und stand nach 19 und 16 Darts kurz vor dem Sieg. Mit einer 140 stellte er sich 58 Rest, doch Steve konnte mit einem 16 Darter noch einmal verkürzen. Im vierten Leg war es dann aber soweit, beide Spieler vergaben einige Darts auf Doppel und schließlich traf Martin McCloskey zum 22 Darter und zum ersten Einzug in das WM Achtelfinale.

Heute spielen:

Stephen Bunting - Tony O'Shea
Willy van de Wiel - Ted Hankey
Brian Woods - Robert Wagner
Tony West - Dave Chisnall

Eurosport Übertragung:

18:55 Uhr - 19:25 Uhr
19:45 Uhr - 20:20 Uhr
20:30 Uhr - 22:45 Uhr

04.01.2010

Phil Taylor gewinnt seinen 15. Titel


(Quelle:www.planetdarts.tv)

Mit einer weiteren glanzvollen Vorstellung hat sich Phil Taylor nun schon zum 15. Mal den Titel des Weltmeisters sichern können. Auch Simon Whitlock konnte The Power trotz aller Bemühungen nicht stoppen. Zuvor gewann Mark Webster aber die Partie um Platz 3.

Mark Webster - Raymond van Barneveld 10:8

Der Waliser zeigte sich gut von der Klatsche gegen Phil Taylor am Vortag erholt und spielte nun wesentlich besser im Spiel um Platz 3 gegen Raymond van Barneveld. Dem Niederländer sah man hingegen schon an, dass er die knappe Niederlage am Vortag gegen Simon Whitlock noch nicht ganz verdaut hatte.

Webster eröffnete die Partie mit einem 72er Finish, bevor Barney die nächsten beiden Legs gewinnen konnte. Mark gewann dann zwei Legs zu einer 3:2 Führung, doch Barney konnte erneut ausgleichen.

Webster konnte zwar stets in Führung gehen, dich sein Gegner bleib ihm auf den Fersen und glich immer wieder aus. Zum 8:7 ging Barney dann erneut in Führung, doch dann kamen die Probleme vom Vortag auf das Doppel zurück und Mark konnte die Partie noch einmal drehen.

Mark Webster spielte sich mit diesen 60.000 Pfund Preisgeld nun erstmals unter die Top 32 und konnte ein mehr als positives Fazit aus der WM ziehen. Was man von Barney nach seiner Aussage "Das Jahr 2010 ist nach dem verpassten Finale vorbei" halten soll, werden die nächsten Turniere zeigen.

Webster: 2x180, 11x140+, 25x100+, Average: 93,90, Finishes: 72
Van Barneveld: 3x180, 10x140+, 26x100+, Average: 89,93. Finishes: 118,113

Phil Taylor – Simon Whitlock 7:3 (3:1,2:3,2:3,3:1,3:0,3:2,3:0,3:2,1:3,3:1)

Es folgte das mit Spannung erwartete Endspiel der 17. PDC WM und die Partie sollte alles halten, was sie im Vorfeld versprach. Nachdem Phil Taylor von seinen Fans lautstark begrüßt wurde, warf er gleich in der ersten Aufnahme eine 180. Taylor hatte wieder einmal auf sein Recht, das Spiel nach dem Sieg beim "Wurf auf das Bullseye" zu beginnen, verzichtet. Sein Plan, direkt ein Break zu schaffen ging aber nicht auf, da er bei 24 Rest drei Darts auf Doppel vergab und auf 3 Rest strandete. Whitlock checkte 70 sicher mit zwei Darts zum 17 Darter und holte sich das erste Leg.

Die nächsten drei Legs gingen dann aber allesamt an Phil Taylor, der auch das zweite und dritte Leg mit jeweils einer 180 eröffnen konnte. Leg 2 ging in 15 Darts an The Power, bevor er einen 14 Darter zum ersten Break nachlegen konnte.

Trotz der ersten 180 von Simon reichte es dann für einen 13 Darter und zur 1:0 Führung für Phil.

Zwischenstand: 1:0 für Phil Taylor

Im ersten Leg des zweiten Satzes hatte Phil dann 124 Rest und er stellte sich mit einer einfachen 18 einen Rest von 32, anstatt das Finish auf Bullseye zu versuchen. Dies wurde prompt bestraft, denn Simon warf ein 170er Finish zum 12 Darter und ließ The Power zum ersten Mal durchpusten.

Im nächsten Leg war Phil schlauer und er versuchte das 121er Finish, verpasste das Bullseye jedoch. Für einen 14 Darter zum Ausgleich reichte es aber trotzdem. Das dritte Leg ging dann mit einem weiteren 12 Darter und einem 82er Finish erneut an Simon. Nachdem der Australier dann einen Dart auf Doppel zum Satz nicht nutzen konnte, glich Phil erneut in Darts aus.

Im fünften Leg vergab Phil dann einen Dart auf Doppel 20 zum 72er Finish und Simon holte sich seinen ersten Satz mit einem 76er Finish in 14 Darts. Für Phil war es der zweite Satz, den er in diesem Turnier abgeben musste. Das kuriose an diesem Leg waren übrigens 5 Breaks in Folge.

Zwischenstand: 1:1 Ausgleich

Im ersten Leg des dritten Satzes vergab Simon ein 121er Finish, holte sich den Durchgang dann aber in 14 Darts, bevor Taylor in 15 Darts ausgleichen konnte. Im dritten Leg vergab Phil drei Darts auf Doppel und Simon ging in 17 Darts erneut in Führung.

Mit einem 14 Darter schaffte Phil dann erneut den Ausgleich, doch Simon nutzte seinen Vorteil und ging mit einem 13 Darter erstmals in Führung.

Zwischenstand 2:1 für Simon Whitlock

Simon warf dann seine zweite 180 zu Beginn des ersten Legs, doch Phil hielt dagegen und holte sich das Leg in 14 Darts. Im zweiten Leg stellte sich Phil erneut 32 Rest, anstatt ein 126er Finish zu versuchen und dieses Mal hatte er Glück. Simon stand auf 142 Rest und verpasste knapp die Doppel 11 zum Check.

Phil musste kurz durchatmen und traf mit dem dritten Dart dann doch das Doppel zum 15 Darter. I dritten Leg zeigte sich Simon einmal mehr treffsicher auf Bull und checkte 122, nachdem er zuvor seine dritte 180 geworfen hatte.

Phil eröffnete aber das vierte Leg mit seiner sechsten 180 und traf dann sicher die Doppel 16 zum 13 Darter und zum erneuten Ausgleich.

Zwischenstand 2:2 Ausgleich

Im ersten Leg des fünfte Satzes verpasste Simon dann nach seiner nächsten 180 auch mal das Bullseye zum 81er Finish und dieses Mal wurde er von Phil mit einem 167er Finish zum 12 Darter überrascht. Im nächsten Leg brauchte Phil dann fünf Darts auf Doppel, um die Doppel 4 zum Leg zu treffen, bevor er nach einer 180 von Simon mit 161 zum 12 Darter ein weiteres brillantes High Finish werfen konnte.

Zwischenstand 3:2 für Phil Taylor

Mit einem 15 Darter holte sich Taylor dann sein fünftes Leg in Folge, nach einer 174 zu Beginn des zweiten Legs verpasste er dann aber knapp ein 132er Finish auf Bull. Simon checkte 88 zum 15 Darter und ließ nach einer weiteren 180 ein 82er Finish zum 11 Darter, dem besten Leg des Finales, folgen.

Dies war ein Break, doch Phil schlug sofort zurück und holte sich mit einem 17 Darter das Rebreak und legte dann einen 14 Darter zum Ausbau seiner Führung nach.

Zwischenstand 4:2 für Phil Taylor

Simon Whitlock warf im ersten Leg des siebten Satzes zwar eine 180 und eine 140, doch Phil checkte nach Scores von 140, 140 und 99 sicher die 122er zum 12 Darter. Im zweiten Leg hatte er ach 2x140 und 180 auch die Chance auf einen 11 Darter, am Ende traf er aber die Doppel 16 zum 13 Darter.

Mit einem weiteren  13 Darter holte sich Taylor dann auch das dritte Leg und so langsam lief alles nach Plan für die erfolgreiche Titelverteidigung.

Zwischenstand 5:2 für Phil Taylor

Im achten Satz meldete sich Simon dann mit einem 13 Darter zurück, bevor Phil Taylor mit seinem 170er Finish zum 12 Darter gleich das Rebreak schaffen konnte. Simon wartete bei 40 Rest vergeblich auf seine Chance zum 2:0.

Mit einem 13 Darter brachte The Power dann den Satz wieder in die für ihn richtige Ordnung, bevor Simon mit einem 14 Darter nach einer weiteren 180 ausgleichen konnte. Mit einer 180 stellte sich Simon dann im fünften Leg 70 Rest, doch Phil nutzte seinen Vorteil und checkte 80 zum fünften Satz in Folge.

Zwischenstand 6:2 für Taylor

Simon warf im ersten Leg des neunten Satzes seine zehnte 180, musste aber mit ansehen, wie Phil erneut auf dem Weg zu einem 161er Finish war. Doch dieses Mal verpasste die Nr. 1 der PDC das Bullseye und Simon ging mit einem 13 Darter in Führung.

Mit seinem vierten Dart auf Doppel glich Phil dann zum 16 Darter aus. Im dritten Leg verpasste Phil ein 105er Finish knapp und Simon holte sich das Leg mit einem 108er Finish zum 15 Darter.

Im vierten Leg wurde es dann kurios, beide Spieler trafen kaum hohe Scores und hatte dann auch starke Probleme auf das Doppel. Phil Taylor hatte irgendwann 24 Rest, strandete dann aber auf 3 Rest, die er zweimal  mit zwei einfachen Einsern überwerfen sollte. Simon landete letztendlich auch auf Doppel 1 und traf diese dann am Ende auch mit dem 27. Dart in diesem Leg.

Zwischenstand 6:3 für Phil Taylor

Im ersten Leg des zehnten Satzes warf Phil dann eine 174, die von der elften 180 von Simon gefolgt wurde. Simon Whitlock stellte damit mit 58x180 im gesamten Turnier einen neuen Rekord auf.

Für das Leg reichte es aber nicht, denn Phil checkte 68 zum 15 Darter. Im zweiten Leg warf Phil seine neunte und letzte 180, vergab dann aber fünf Darts auf Doppel zur Vorentscheidung und Simon konnte noch einmal in 16 Darts ausgleichen. Mit einem 15 Darter und 86er Bullfinish brachte sich The Power dann in Schlagweite zum Titel und er sicherte sich die erneute Weltmeisterschaft stilvoll mit einem 131er Finish auf Doppel 16 zum 12 Darter.

Mit 7:3 gewann Phil Taylor also zum 15. Mal den Titel. Simon Whitlock zeigte eine starke Leistung und gab die ganze Partie über niemals auf. Der Australier wird im nächsten Jahr eine Bereicherung für die Tour sein. Verdienter Champion wurde aber einmal mehr The Power, der in allen Partien dieser WM einen dreistelligen Average werfen konnte.

Taylor: 9x180, 43x140+, 57x100+, Average: 104,38, Finishes: 170,167,161,131,122
Whitlock: 11x180, 32x140+, 52x100+, Average: 100,51, Finishes: 170,122,108

04.01.2010

BDO Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 2

Scott Waites - Paul Hanvidge 3:0 (3:0,3:0,3:2)
Mark Barilli - Tony West 1:3 (1:3,0:3,3:2,2:3)
John Henderson - Mareno Michels 3:1 (3:1,2:3,3:0,3:2)
Martin Atkins - Paul Carter 1:3 (3:1,2:3,1:3,2:3)
Darryl Fitton - Dave Chisnall 1:3 (3:1,2:3,2:3,0:3)
Dave Prins - Martin Phillips 0:3 (0:3,1:3,2:3)
Irina Armstrong - Deta Hedman 0:2 (2:3,0:3)
Trina Gulliver - Francis Hoenselaar 2:0 (3:2,3:1)

Am zweiten Tag der BDO WM ging das Fiasko der gesetzten Spieler weiter. Nachdem bereits am ersten Tag 4 Gesetzte ausgeschieden, sind ereilte vier weiteren Seeds am Sonntag das gleiche Schicksal. Lediglich Scott Waites und John Henderson konnten ihrer Favoritenstellung gerecht werden.


(Quelle der Bilder: www.bdodarts.com)

Mit Darryl Fitton erwischte es dann mit dem Sieger der Zuiderduin Masters einen der Topfavoriten gleich im ersten Spiel, der Dazzler musste sich einem stark spielenden Dave Chisnall geschlagen geben. Darryl hatte den ersten Satz noch gewinnen können. verlor dann aber den zweiten und dritten Satz jeweils im fünften Leg. Den vierten Satz sicherte sich Chisnall sicher in 16, 17 und 13 Darts zur ersten großen Überraschung in diesem Turnier.

Scott Waites, ein weiterer heißer Anwärter auf den Titel, ließ gegen Paul Hanvidge nichts anbrennen und gewann seine Partie sicher mit 3:0 Sätzen, wobei er nur zwei Legs abgab. Der Sieger der BULL'S German Open John Henderson folgte Scott dann als weiterer gesetzter Spieler in die nächste Runde, auch wenn Hendo dabei einige Probleme auf Doppel hatte.

Mark Barilli lag gegen Tony West schnell mit 0:2 zurück und konnte dabei nur ein Leg gewinnen. Er konnte zwar noch einmal verkürzen, doch mehr war für die Nr. 13 der Setzliste nicht drin. Martin Atkins führte sicher mit 1:0 Sätzen und 2:0 Legs, doch dann kam der Bruch in seinem Spiel und Paul Carter nutzte seine Chance. er holte sich noch den zweiten Satz und steuerte dann souverän der zweiten Runde entgegen. Als Nr. 7 ging Dave Prins als Favorit in die Partie gegen Martin Phillips, doch der Waliser drehte auf und gestattete seinem Gegner nur ganze drei Legs bei seinem sicheren Erfolg.

Erfolgreiche Rückkehr von Deta Hedman

Nach jahrelanger Pause meldete sich Deta Hedman in dieser Saison zurück und die ehemalige Weltklassespielerin konnte gleich an ihr früheres Niveau anknüpfen. Sie schaffte es dann auch sofort zurück zur WM und hier konnte sich dann Irina Armstrong von ihrer Stärke überzeugen. Die Nr. 1 der Setzliste führte im ersten Satz mit 2:1, vergab dann aber Darts auf Doppel und so konnte sich Deta den Satz noch holen. Im zweiten Durchgang war die Engländerin dann auch etwas besser und sie sicherte sich mit einem 101er Finish zum 15 Darter den Einzug in das Halbfinale.

Dort wird sie dann auf Trina Gulliver treffen, die sich einmal mehr bei einer WM gegen Francis Hoenselaar durchsetzen konnte. Nachdem es diese Partie bereits sechsmal im Finale gab, trafen die beiden Ladies in diesem Jahr bereits in der ersten Runde aufeinander, da Francis als Titelverteidigerin nicht gesetzt wurde. Bereits im ersten Leg zeigte Trina mit einer 180 und einem 80er Finish zum 14 Darter, dass sie "ihren" Titel nach zwei verlorenen Endspielen wieder haben möchte. Francis konnte zwar in 17 und 15 Darts zweimal den Satz ausgleichen, doch im fünften Leg nutzte Trina ihren Vorteil und holte sich das 1:0 in 15 Darts. Nach einem 124er Finish zum Break im ersten Leg folgten zwei weitere Breaks, bevor Trina mit einem 15 Darter das Spiel für sich entscheiden konnze.

Heute spielen:

Ross Montgomery - Garry Thompson
Martin Adams - Anthony Fleet
Scott Mitchell - Daryl Gurney
Steve West - Martin McCloskey

02.01.2010

BDO Lakeside World Professional Darts Championship, Tag 1

Wie auch schon in den letzten Jahren geben sich am ersten Wochenende des neuen Jahres die Dart Weltmeisterschaften die Klinke in die Hand. Die WM der PDC geht in die entscheidende Phase und bei der BDO wurden die ersten Partien gespielt.

Ted Hankey geht als Titelverteidiger als Nr. 5 der Setzliste in das Turnier und der Count muss nach seinem sicheren Sieg am ersten Tag gegen Gary Robson auch in diesem Jahr zu den Favoriten gezählt werden. Gary Robson hätte sich nach seinem dritten Platz vor knapp drei Wochen beim Zuiderduin Masters sicherlich mehr ausgerechnet.

Als Nr. 1 geht der Finalist vom Vorjahr Tony O'Shea ins Rennen. Die aktuelle Nr. 1 der WDF musste auch schon am ersten Tag antreten und er hatte mit Robbie Green einen sehr schweren Gegner zugelost bekommen. Robbie Green hatte vor ein paar Monaten denkbar knapp die Winmau World Masters gegen Martin Adams verloren.

Gegen den Silverback konnte Robbie dann auch einen 0:2 Rückstand noch einmal ausgleichen, doch im letzten Satz setzte sich Tony dann in 16, 15 und 17 Darts doch noch sicher durch.

Zu den großen Favoriten darf man getrost auch Darryl Fitton zählen, der wie im Vorjahr erneut auf seinen Kumpel Tony O'Shea im Halbfinale treffen könnte. In der unteren Hälfte darf man Martin Adams und Scott Waites die größten Chancen zugestehen. Scott hatte erst kürzlich mit dem Erreichen des Finales beim Grand Slam of Darts auf sich aufmerksam machen können.

Mit Ian White, Joey ten Berge, Alan Norris und John Walton hat es am ersten Tag dann auch schon vier Gesetzte erwischt. Ian White unterlag dem Finalisten der BULL'S German Open Stephen Bunting deutlich in drei Sätzen. Die anderen drei Spiele gingen über die komplette Distanz, bevor sich Brian Woods, Robert Wagner und Willy van de Wiel in die zweite Runde spielen konnten.

Nr. 1 der Damen bereits ausgeschieden

Zum 10. Mal wird bei der BDO WM nun schon der Titel bei den Damen ausgespielt. Als Nr. 1 der Setzliste ging Julie Gore in den Wettbewerb, die als Siegerin der Zuiderduin Masters auch zu den Favoritinnen zählte. Doch Julie unterlag der Qualifikantin Rhian Edwards, die jetzt auf Karen Lawman treffen wird.

In der unteren Hälfte spielt Irina Armstrong gegen Deta Hedman, die im letzten Jahr ein bemerkenswertes Comeback schaffte. Der Knaller der ersten Runde ist aber die Partie der ungesetzten Titelverteidigerin Francis Hoenselaar, die auf Trina Gulliver trifft. Sechsmal gab es diese Paarung schon im Endspiel der WM, nach fünf Niederlagen konnte sich Francis im letzten Jahr erstmals gegen die siebenmalige Weltmeisterin durchsetzen.

Heute spielen:

Scott Waites - Paul Hanvidge
Mark Barilli - Tony West
John Henderson - Mareno Michels
Martin Atkins - Paul Carter
Darryl Fitton - Dave Chisnall
Dave Prins - Martin Phillips

Irina Armstrong - Deta Hedman
Trina Gulliver - Francis Hoenselaar

Übertragung bei Eurosport:

18:30 Uhr - 20:20 Uhr
20:30 Uhr - 23:00 Uhr

02.01.2010

PDC World Darts Championship, Halbfinale

Mit zwei Spielen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, ging der vorletzte Tag der PDC WM über die Bühne. Simon Whitlock und Raymond van Barneveld gaben zwei Stunden lang alles in einer hochdramatischen Partie, im Anschluss fegte Phil Taylor dann mit Mark Webster seinen nächsten Gegner von der Bühne.

Simon Whitlock – Raymond van Barneveld 6:5 (3:2,1:3,3:2,0:3,1:3,2:3,3:2,3:1,3:0,2:3,3:1)
Phil Taylor – Mark Webster 6:0 (3:0,3:1,3:1,3:2,3:0,3:0)

Aussie Power im Finale

Simon Whitlock steht als erster Australier im Finale der PDC und hat zwei Jahre nach der verlorenen BDO WM seine zweite Chance auf den Titel. Zuvor musste er aber Raymond van Barneveld in einem Duell zweier gleichwertiger Gegner besiegen. Dreimal ging Simon in Führung und dreimal kam Barney zurück, doch im siebten Satz musste es dann eine Entscheidung geben.

Simon hatte nicht die große Klasse wie noch am Tag zuvor gegen James Wade, doch im richtigen Moment war er zur Stelle. Trotzdem reichte es auch dieses Mal zu 13x180 und er Fülle an High Finishes. Raymond spielte seine beste Partie in diesen Wochen und auch er warf 14x180 und hatte am Ende sogar den leicht besseren Average.

1:0 und 2:1 führte Simon als Barney seine beste Phase hatte und drei Sätze in Folge gewinnen können. Der Niederländer führte dann 4:2 nach Sätzen und war nach einem Break mit 2:1 im siebten Satz vorne. Doch Simon gab nie auf und konnte die Partie tatsächlich drehen. Plötzlich führte der Wizard mit 5:4 und Barney musste nun wieder kämpfen.

Wie es sich für so ein Spiel gehört ging es dann in den elften und letzten Satz, den Simon eröffnen konnte. Als Simon einen Dart auf Doppel 16 im dritten Leg vergab hatte Barney seine große Chance zum Break in diesem Satz. Doch auch er traf die Doppel 16 zweimal nicht und so bekam Simon eine weitere Chance, die er auch sicher nutzte.

Im vierten Leg hatte Barney 100 Rest und traf sicher die Treble 20, doch die beiden Darts auf Doppel 20 und Doppel 10 gingen nicht in Ziel und nun musste er hoffen. Doch Simon tat ihm keinen Gefallen, bei 60 Rest traf er die einfache 20, setzte den zweiten Dart knapp unter Tops, traf dann aber sicher die Doppel 10 zum Matchgewinn.

Beide Spieler umarmten sich nach der Partie und Raymond war ein sehr fairer Verlierer. Auch die Fans, die Simon beim Einlauf noch mit Buh-Rufen überschütteten, zollten ihm für seine Leistung den verdienten Respekt.

Whitlock: 13x180, 32x140+, 66x100+, Average: 96,04, Finishes: 160,141,124,121,116,112
Van Barneveld: 14x180, 29x140+, 56x100+, Average: 98,40, Finishes 2x100

Einmal mehr Taylor

Ohne Gnade marschierte The Power auch an Mark Webster vorbei in sein 16. WM Finale bei der PDC. Nur ein einziges Mal fand dieses Finale ohne seine Beteiligung statt. Taylor hat im ganzen Turnier nur gegen Robert Thornton einen Satz abgeben müssen und auch Mark Webster konnte daran nichts ändern.

Ganze vier Legs gingen an den Waliser, der zum einen nicht die Leistungen aus den Partien zuvor zeigen konnte, zum anderen aber auch teilweise an die Wand gespielt wurde.

So bleibt dem Waliser dann als Trost die Partie um Platz 3 gegen Barney, der Sieger bekommt 60.000 Pfund, der Verlierer immerhin noch 40.000 Pfund.

Um die 200.000 für den Sieger spielen aber Phil Taylor und Simon Whitlock und man darf gespannt sein, ob der Wizard als erster Spieler in der Lage ist, Phil Taylor ausreichend Paroli zu bieten.

Taylor: 10x180, 18x140+, 31x100+, Average: 106,00, Finishes: 139, 116
Webster: 1x180, 9x140+, 25x100+, Average: 88,02, Finishes: 40

Spiel um Platz 3:

Raymond van Barneveld - Mark Webster (Best of 19 Legs)

Endspiel:

Phil Taylor - Simon Whitlock (Best of 13 Sets)

Das DSF überträgt heute live ab 20:30 Uhr

01.01.2010

PDC World Darts Championship, Viertelfinale


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Mit den Partien im Viertelfinale ging es dann im Alexandra Palace am Neujahrstag weiter mit der PDC WM und man durfte sich auf vier spannende Spiele einstellen.

Mark Webster – Co Stompé 5:3 (3:0,3:1,3:1,3:1,1:3,1:3,2:3,3:0)
Simon Whitlock – James Wade 5:3 (3:0,3:0,1:3,3:1,2:3,2:3,3:0,3:0)
Raymond van Barneveld – Ronnie Baxter 5:0 (3:0,3:0,3:1,3:0,3:2)
Phil Taylor – Adrian Lewis 5:0 (3:2,3:0,3:0,3:0,3:2)

Mark Webster ist in der PDC angekommen

Seit seinem Wechsel zur PDC vor knapp 11 Monaten hat Mark Webster 12.500 Pfund gewinnen können und er lag vor der WM auf Platz 65 der Order of Merit. Nun hat er schon 40.000 Pfund sicher, die ihn jetzt in die Nähe der Top 32 bringen werden.

Nachdem das letzte Jahr nicht so berauschend verlaufen war, konnte Mark in diesen Tagen endlich mal zeigen, warum er 2008 BDO Weltmeister wurde. Co Stompé wurde in den ersten Sätzen regelrecht überrollt vom Waliser, der die Partie schon sicher mit Finishes von 118 und 136 eröffnen konnte.

Stompé schaffte es erst im fünften Satz, einigermaßen an seine zuvor gezeigten Leistungen anzuknüpfen und er versuchte noch einmal ein Comeback. In der tat gewann er dann auch drei Sätze in Folge und konnte auf 3:4 verkürzen, doch Mark konnte ihn noch rechtzeitig stoppen. Mit einem sicheren achten Satz vollendete Mark dann eine starke Partie.

Webster: 5x180, 22x140+, 39x100+, Average: 98,54, Finishes: 136,130,118
Stompé: 5x180, 20x140+, 33x100+, Average: 94,86, Finishes: 81

Whitlock der zweite Ungesetzte

In der nächsten Partie zeigte Simon Whitlock einmal mehr seine Klasse und auch die Nr. 3 der PDC James Wade musste dies, ob er wollte oder nicht, anerkennen. Simon war vor zwei Jahren der unterlegene Finalist gegen Mark Webster und er arbeitet nun an seinem ersten Finaleinzug bei der PDC.

Mit Legs von 11,12,14,14,14 und 15 Darts und zwei 122er Finishes stürmte Simon zu einer 2:0 Satzführung und James durfte erst im sechsten Leg einmal auf Doppel werfen. Dafür wurde er dann gleich mit einem 122er Finish mit Treble 18, Doppel 18 und Doppel 16 bestraft.

The Machine fand nun seinen Weg in das Spiel und er holte sich auch den dritten Satz, doch Simon stellte sofort die alte Führung wieder her. Die nächsten beiden Sätze gingen jeweils über die komplette Distanz und James schaffte in der Tat noch den Ausgleich. Im sechsten Satz hatte er seine beste Phase in diesem Spiel und er profitierte auch davon, dass Simon mit 126 nur eines seiner drei hohen Bullfinish schaffte.

Nun stand es also 3:3 und die Partie war komplett offen. James Wade hatte nun Rückenwind und man musste abwarten, wie Simon mit dieser Situation umgehen würde. Die Antwort kam schnell und wie ein Donnerhall als der Australier 170 im ersten Leg des siebten Satzes checkte und im nächsten Leg gleich noch ein 150er Finish nachlegen konnte.

Nun war James Wade erneut mehr als angeschlagen und ein Break im achten Satz mit einem 80er Finish brach den Engländer komplett. Nach dem 3:3 Ausgleich konnte James kein Leg mehr gewinnen und Simon Whitlock zog verdient in das Halbfinale ein.

Mit 15x180 stellte er den Höchstwert in diesem Turnier auf und auch sein Average war zu diesem Zeitpunkt der Zweitbeste.

Whitlock: 15x180, 23x140+, 31x100+, Average: 105,37, Finishes: 170,150,126,2x122
Wade: 9x180, 22x140+, 34x100+, Average: 97,29, Finishes: 98

Baxter steht neben sich

Im Vorjahr trafen beide Spieler im Achtelfinale aufeinander und dort hatte Ronnie Baxter bei seiner 3:4 Niederlage sogar drei Matchdarts gehabt. Davor war er in diesem Jahr meilenweit entfernt und er scheiterte einmal mehr am Einzug in das Halbfinale.

Baxter spielte seine schwächste Partie in dieser WM und Barney konnte seine Leistungen endlich steigern. So wurde es dann eine einseitige Partie, die vom Niederländer nach Belieben bestimmt wurde.

Ganze drei Legs konnte Ronnie nur gewinnen und er kam erst im fünften Satz in Nähe eines Satzgewinns. Doch nach einem einem Break zum 2:1 kam Barney gleich mit einem 88er Finish zurück und besiegelte den Sieg mit einem 100er Finish mit zwei sicheren Darts.

Nun muss Raymond gegen Simon Whitlock antreten und man wird abwarten, ob er erstmals bei dieser WM unter Druck geraten wird. Wenn der Wizard seine Form von heute morgen auch bringen kann, dann muss Barney noch eine Schüppe drauflegen, um zum dritten Mal das Finale zu erreichen.

Van Barneveld: 4x180, 12x140+, 30x100+, Average: 95,16, Finishes: 100
Baxter: 1x180, 11x140+, 27x100+, Average: 90,46, Finishes 120

Taylor schüttelt die Jugend ab

Das letzte Viertelfinale wurde heiß erwartet, denn Adrian Lewis spielt die WM seines Lebens und er fiebert seit der ersten Runde dieser Partie entgegen. Doch auch Phil Taylor freute sich auf dieses Match und man durfte gespannt sein, wer seine große Versprechen auch in die Partie einbringen konnte.

Es wurde dann ein denkwürdiges Spiel, besonders für Adrian Lewis, der wohl ein paar Nächste unruhig schlafen wird. Mit einem Average von knapp unter 103 bekam Jackpot eine empfindliche 0:5 Niederlage verpasst, so etwas kommt auch nicht oft vor. The Power konnte dabei sogar einmal 11 Legs in Folge gewinnen.

Wie sagte Barney noch vor der Partie im Interview: "Man bekommt auch gegen Phil seine Chancen, doch es sind nicht viele und die wenigen muss man konsequent nutzen." Worte, die Adrian nicht gerne hören wird.

Das erste Break hätte aber Phil spielen können, doch er verpasste die Doppel 20 im ersten Leg und Adrian checkte 58 sicher. Es ging in das fünfte Leg und hier war Adrian nach einer 180 auf einem guten Weg. Doch Taylor warf nach einer 60 dann zweimal 180 in Folge und stellte sich 81 Rest. Adrian hatte 104 und verpasste hauchdünn seine Chance auf Doppel 20. Phil ließ sich nicht zweimal bitten und traf die Doppel 12 im zweiten Versuch zum wichtigen Break.

Nun war Taylor auf Kurs und er holte sich auch die nächsten drei Legs, nachdem Adrian im zweiten Leg erneut zwei Darts auf Doppel 20 vergab. Adrian spielte weiter hin nicht schlecht, doch was soll man gegen einen Phil Taylor machen, der in den drei Legs des dritten Satzes 5x180 wirft?

Nach elf Legs in Folge führte The Power mit 4:0 Sätzen als Adrian mit einem 12 Darter seine Klasse auch einmal beweisen konnte. Taylor glich sofort aus und schaffte mit einem 108er Finish dann auch das 2:2 in diesem Satz. Adrian war nach einer 180 dann auf dem Weg zum ersten Satzgewinn, doch Phil antwortete cool mit einer 174 und einer 180 für 41 Rest und er traf dann auch die Doppel 8 zum 12 Darter und zum Match.

Mit über 107 holte sich The Power dann auch den höchsten Average des Turniers vor seinem Gegner und er geht heute natürlich als großer Favorit in die Partie gegen Mark Webster.

Taylor: 10x180, 14x140+, 24x100+, Average: 107,37, Finishes: 108
Lewis: 9x180, 10x140+, 25x100+, Average: 102,95, Finishes: 64

Halbfinale heute:

Raymond van Barneveld - Simon Whitlock
Phil Taylor - Mark Webster

DSF Übertragung heute:

20:15 Uhr - 0:00 Uhr Live

 

 

 

 

 

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