Chronik Termine Kontakt Regelwerk Links Dartführer

Besucher: WEBCounter by
GOWEB
 
 

DDV - Deutscher Dart-Verband e.V. 

 

   

  Home
   
   
   
   
News Archiv
News Archiv

zurück zur Auswahlseite

Juli 2008

27.07.2008

Stan James World Matchplay, Finale


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Phil Taylor hat mit einem 18:9 über Titelverteidiger James Wade zum neunten Mal die World Matchplay gewonnen und beide Spieler zeigten die Leistung, die man sich für dieses Finale gewünscht hatte.

Es kommt nicht oft vor, dass ein Spieler mit einem Average von über 102 eine 9:18 Niederlage einstecken muss, James Wade musste dieses über sich ergehen lassen. Dabei hatte James nach einigen Breaks zu beginn der Partie den besseren Start und konnte sogar mit 7:4 in Führung gehen und dabei auch einen 10 Darter spielen.

Doch dann zeigte The Power, warum er zur Zeit mal wieder das Maß aller Dinge ist und gewann zwölf der folgenden dreizehn Legs und schaffte die Vorentscheidung mit einer 16:8 Führung.

Es folgte das beste Leg des Finales, als beide Spieler mit 2x180 begannen und somit Beide auf dem Weg zu einem 9 Darter waren. James traf sogar die nächste 60, verpasste dann aber die dreifache 19 und stellte sich 52 Rest. Phil verpasste den siebten perfekten Dart und konnte sich nur 46 Rest stellen, bevor James zum 11 Darter checken konnte.

Das nächste Leg ging dann wieder an Phil, dem somit nur noch ein Leg zum Titel fehlte. James hatte im nächsten Leg 160 Rest und verfehlte knapp die Doppel 20. The Power hatte 132 Rest und traf mit seinem ersten Dart die 25, der zweite Dart saß mitten in der Treble 19. Nun steckte der erste Dart so ungünstig im Board, dass das Bullseye nahezu komplett verdeckt wurde. Doch auch dies konnte Phil nicht mehr stoppen, er machte zwei Schritte nach rechts und traf das Bullseye trotzdem noch mittig.

Für Phil Taylor war dies nun schon der neunte Titel in den Winter Gardens von Blackpool und er war nach dem Finale zu Tränen gerührt. Im schossen wohl in diesem Augenblick die schweren Zeiten durch den Kopf, als es im letzten Jahr gar nicht so richtig laufen wollte.

Phil Taylor erfindet sich mal wieder neu

Es ist schon erstaunlich, wie es Phil Taylor einmal mehr geschafft hat, den Dartsport auf ein neues Level zu heben. In den Neunziger Jahren und in weiten Teilen dieses Jahrzehnts beherrschte Phil die Dartszene und spielte dabei in der Regel Averages von 95 bis 100. In den letzten beiden Jahren war es dann so, dass durch den Wechsel von Raymond van Barneveld und durch Spieler wie James Wade oder Terry Jenkins mehrere Spieler auf der Tour waren, die dieses Niveau spielen konnten.

So hatte Phil dann im letzten Jahr das für ihn schlechteste Jahr, seitdem er bei der PDC war und viele dachten schon, es ginge mit seiner Karriere dem Ende entgegen, als er zum zweiten Mal in seiner Laufbahn nicht das Finale der WM erreichen konnte. Dann kam die Premier League und dort war Phil Taylor immer noch ungeschlagen. Doch er verlor sofort gegen James Wade und Terry Jenkins und musste sich dann sogar Peter Manley geschlagen geben. Niederlagen gegen James oder Terry gingen ja für ihn wohl noch, aber so eine Niederlage gegen Peter Manley, der normalerweise gegen ihn in wichtigen Spielen nie den Hauch einer Chance hatte? Dann auch noch der mehrfache Wechsel der Darts, da haben viele schon den Abgesang auf eine Legende angestimmt.

Was dann folgte, kann man getrost als eines der größten Comebacks bezeichnen, denn Phil kam nicht nur zurück, er hob das Niveau auf eine bisher noch nie da gewesene Stufe. Die Premier League holte er sich dann noch ziemlich souverän ohne eine weitere Niederlage einstecken zu müssen und eilte in der Folgezeit von Titel zu Titel. Dabei spielte Phil Taylor in schöner Regelmäßigkeit Averages um 110 und konnte seine Konkurrenz einmal mehr staunend hinter sich lassen.

In dieser Form wird es die Konkurrenz schwer haben, einen Stich gegen ihn zu landen und sie können nur hoffen, dass er mal einen schlechten Tag erwischt. Ein James Wade, der nur noch wenige Pfund von Platz 2 in der Order of Merit entfernt, hat gezeigt, dass er mithalten kann. Doch auch ihn fehlen im Moment noch die Möglichkeiten, dann auch an Phil Taylor vorbei zu ziehen.

26.07.2008

Stan James World Matchplay, Halbfinale

In den beiden Halbfinalpaarungen der World Matchplay gab es zwei deutliche Ergebnisse und nun kommt es zum dritten Mal in diesem Jahr zu einem Finale zwischen Phil Taylor und James Wade. Wenn beide Spieler ihre gezeigten Leistungen mit in das Finale einbringen können, steht uns ein Endspiel der Extraklasse bevor.

Phil Taylor – Dennis Priestley 17:8

Im ersten Halbfinale gewann Phil Taylor gegen seinen alten Rivalen Dennis Priestley. In den neunziger Jahren war diese Partie das Spiel, auf das die Fans gewartet haben und es gab so manchen Klassiker zwischen diesen beiden Spielern. Auch wenn Dennis weiterhin gut spielt, ist Phil Taylor doch momentan in einer ganz anderen Leistungsklasse angelangt und so hatte sein Gegner am Ende keine richtige Chance, das Spiel zu gewinnen.

Alleine in drei Legs hatte Phil die Möglichkeit, einen 9 Darter zu werfen. Einmal scheiterte er denkbar knapp mit dem letzten Dart an der Doppel 12 und spielte dann einen 10 Darter. Zweimal hatte The Power sieben perfekte Darts. Doch auch Dennis ließ sein Können immer wieder aufblitzen. So gewann er zum Beispiel eines dieser Legs, wo Phil nach sieben perfekten Darts am Ende auf 16 Rest stand und Dennis mit einem 11 Darter ausmachte.

Doch viel mehr als in kleinen Phasen zu glänzen war nicht drin für Dennis. Phil führte schnell mit 10:2 und ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, dass sein Gegner sechs der nächsten neun Legs zum 8:13 gewinnen konnte. Phil zog noch einmal die Zügel an und sicherte sich seine neunte Finalteilnahme in Blackpool, wo er in Endspielen immer noch ungeschlagen ist.

Phil Taylor: 27x100+, 20x140+, 12x180, Ave. 105,59
Dennis Priestley: 26x100+, 21x140+, 3x180, Ave. 96,56

James Wade – Wayne Mardle 17:5

James Wade gegen Phil Taylor könnte der moderne Klassiker werden, nachdem James sein viertes Major Finale in Folge und sein drittes Finale in Blackpool erreichen konnte. James scheint im Moment Raymond van Barneveld den Rang ablaufen zu können und steht kurz vor der Übernahmen des zweiten Platzes in der Order of Merit. Bei einem Finalerfolg wäre The Machine bereits die neue Nr. 2.

Wayne Mardle hatte seine beste Leistung in diesem Jahr bei seinem Viertelfinalerfolg über Barney zeigen können und sich dabei in einen Rausch spielen können, wie es es zuletzt bei der WM gegen Phil Taylor geschafft hatte. Doch auch damals konnte er danach im Halbfinale die Euphorie und das Niveau nicht halten.

James zeigte eine beeindruckende Leistung und auch er warf wie The Power 12x180 in seinem Halbfinale und schaffte auch einen 10 Darter.

Wayne musste schon ein 135er Finish spielen, um zum 1:7 sein erstes Leg holen zu können, doch dann folgte die nächste Demonstration von James Wade, der fünf Legs in Folge gewann und dabei in jedem eine 180 werfen konnte.

Wayne konnte dann noch einmal von 1:12 auf 5:14 verkürzen, doch James ließ kein Comeback zu und spielte zwei 12 Darter mit 153er und 100er Finish und checkte im nächsten Leg sicher zum Sieg.

James Wade: 34x100+, 12x140+, 12x180, Ave. 102,73
Wayne Mardle: 23x100+, 13x140+, 2x180, Ave. 88,92

25.07.2008

Stan James World Matchplay, Viertelfinale

Die Viertelfinalpaarungen bei der Stan James World Matchplay brachten die nächste Überraschung, als Raymond van Barneveld gegen Wayne Mardle ausscheiden musste und somit weiter auf seinen ersten großen Titel in diesem Jahr warten muss.

Dennis Priestley - Alan Tabern 16:14

Dennis Priestley kommt immer besser in Fahrt und erreichte zum ersten Mal seit 9 Jahren wieder das Halbfinale in Blackpool, wo er in den ersten Jahren bereits dreimal im Finale war, dort aber jeweils gegen Larry Butler, Phil Taylor und Peter Evison unterlegen war.

Alan Tabern hat in den letzten Monaten ebenfalls einen guten Lauf und stand nun schon zum dritten Mal in Folge im Finale eines Major Turniers, der Sprung in das Halbfinale blieb ihm aber jedes Mal verwehrt.

Es war ein spannendes und absolut ausgeglichenes Spiel, wo am Ende nur Nuancen den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen sollten. Dennis führte mit 7:4, doch ab dem 8:8 war die Partie ausgeglichen. Beide Spieler waren besonders stark, wenn sie ein Leg eröffneten und so gab es keine Möglichkeiten für ein Break in den folgenden Legs.

Kurz vor Spielende verließen Alan dann aber für einen kurzen Augenblick die Scores und diese Phase wurde von Dennis eiskalt ausgenutzt. Alan musste aber auch nach dem 8:8 immer wieder einen Rückstand aufholen und dies schaffte er dann einmal nicht und so gab es das Break zum 15:13 für Dennis.

Ausgerechnet in dieser Phase konnte Dennis dann seinen Aufschlag nicht halten und vergab einen Matchdart auf Doppel 20. Alan checkte 100 mit zwei Darts und blieb noch in der Partie, traf dann aber im folgenden Leg fast keine hohen Scores und musste ein erneutes Break zum 14:16 hinnehmen.

Dennis Priestley: 44x100+, 21x140+, 4x180, Ave. 94,10
Alan Tabern: 50x100+, 19x140+, 5x180, Ave. 90,65

James Wade - Matt Clark 16:12

James Wade gestaltet die Titelverteidigung von seinem ersten Major Titel äußerst erfolgreich und ließ sich am Ende auch nicht von Matt Clark aufhalten. Lange Zeit hatte James Probleme mit dem extrem langsamen Spiel seines Gegners, doch in den letzten Legs konnte er noch einmal alle Konzentration sammeln.

Bis zum Stande von 13:12 für James war die Partie ausgeglichen und Matt konnte immer wieder heran kommen. Das Erreichen des Viertelfinales war schon der größte Erfolg in der Karriere von Matt "Superman" Clark, mehr war jedoch nicht drin.

James Wade: 38x100+, 26x140+, 8x180, Ave. 97,85
Matt Clark: 36x100+, 16x140+, 3x180, Ave. 93,27

Wayne Mardle - Raymond van Barneveld 18:16

Es folgte ein denkwürdiges Spiel, wo sich Wayne Mardle wie bei der WM im Dezember gegen Phil Taylor in einen Rausch werfen konnte und so am Ende noch einen fast aussichtslosen 7:12 Rückstand aufholen konnte. Aufgeputscht von den Fans gewann Hawaii501 ganze 8 Legs in Folge gegen die Nr. 2 der PDC und war beim Stande von 15:12 kurz vor dem Sieg.

Es folgte noch ein weiteres starkes Leg von Wayne und er hatte als Nachleger nach 12 Darts 36 Rest, doch der Matchdart blieb ihm noch verwehrt. Barney checkte 95 mit 19, Treble 20 und Doppel 8 zum 15 Darter und blieb in der Partie.

Nun war die Lockerheit von Wayne wie weggeblasen und die Scores kamen plötzlich nicht mehr wie in den neun Legs zuvor. So schaffte Barney das Break und im Anschluss sogar den 15:15 Ausgleich. Nun hatte Barney seinen Gegner, der kurz davor war, wieder mal seine euphorische Phase zu verlieren, auf dem Silbertablett liegen, doch der Niederländer machte den Sack nicht zu. Barney vergab vier Darts auf Doppel für ein weiteres Break und Wayne wäre zu diesem Zeitpunkt wohl nicht noch einmal zurück gekommen.

So konnte er seinen Aufschlag halten und hatte dann, nachdem Barney schon einen Dart zum Ausgleich vergeben hatte, beim Stande von 17:16 die Chance zum Sieg. Bei 92 Rest traf er die einfache 20 und wollte dann mit zwei Treffern in seiner bevorzugten Doppel 18 ausmachen. Der erste Dart saß und der zweite ging denkbar knapp an den Außendraht.

Barney hatte 20 Rest und traf die einfache 10 und die einfache 5 und so hatte Wayne weitere Matchdarts und er traf mit seinem dritten Dart das Doppel.

Wayne Mardle: 46x100+, 20x140+, 4x180, Ave. 87,90
Raymond van Barneveld: 46x100+, 16x140+, 4x180, Ave. 89,32

Phil Taylor - Kevin McDine 16:6

Phil Taylor hatte Mit Kevin McDine keine allzu große Mühe, dafür zeigte der Youngster viel zu viel Respekt vor der Legende, gegen den er zum ersten Mal vor laufenden Kameras spielen durfte.

Phil führte mit 8:0, bevor Kevin sein erstes Leg gewinnen durfte. In der Folgezeit ließ Phil etwas nach und so konnte Kevin das Ergebnis noch erträglich gestalten. Kurz bevor es es eng werden konnte, zog The Power beim Stande von 13:6 aber noch einmal an. Kevin McDine hat aber trotz aller Nervosität gezeigt, dass in Zukunft durchaus mit ihm zu rechnen sein wird.

Phil Taylor: 36x100+, 13x140+, 5x180, Ave. 95,78
Kevin McDine: 25x100+, 9x140+, 5x180, Ave. 89,76

Halbfinale heute Abend:

Phil Taylor - Dennis Priestley
James Wade - Wayne Mardle

24.07.2008

Neue Rubrik "Downloads"

Ab sofort gibt es auf der Startseite in der linken Navigationsleiste die Rubrik "Downloads". Neben den aktuellen Spielplänen der Bundesliga gibt es dort auch erstmals einen Rahmenterminkalender des DDV mit allen Daten für die kommende Saison.

Auch das aktuelle DDV-Turnierplakat für die nächste Ranglistensaison steht als Download bereit.

24.07.2008

Stan James World Matchplay, Achtelfinale

Die restlichen 6 Partien im Achtelfinale wurden am Mittwoch ausgespielt, nachdem sich bereits Phil Taylor und Kevin McDine für das Viertelfinale qualifizieren konnten.

Dennis Priestley - Terry Jenkins 13:11

Der Tag begann mit einer spannenden Partie zwischen Dennis Priestley und Terry Jenkins. Dennis stand bereits dreimal im Finale in Blackpool und konnte den Vorjahresfinalisten knapp besiegen.

Für Terry läuft es einfach nicht rund und kann im Moment nicht an seine Leistungen aus der zweiten Jahreshälfte der letzten Saison anknüpfen.

Das Spiel blieb stets spannend und Terry hatte durchaus seine Chance, das Spiel in seine Richtung zu drehen. Er glich ein 6:8 noch einmal aus, verpasste dann aber die Chance zum 11:10 und so konnte Dennis das entscheidende Break spielen.

Dennis Priestley: 39x100+, 16x140+, 4x180, Ave. 94,60
Terry Jenkins: 27x100+, 19x140+, 5x180, Ave, 93,10

Alan Tabern - John Part 13:7

Deutlicher war dann schon der Erfolg Alan Tabern gegen John Part, der seit der WM auf der Suche nach dem Erfolg ist. Für Alan läuft es im Moment sehr gut, es ist für ihn das dritte Viertelfinale in Folge bei einem Major Turnier.

Die Entscheidung fiel schon in den ersten Legs, als Alan einen Average von knapp 109 hatte und mit 6:0 in Führung gehen konnte. John kam zwar noch einmal auf 4:6 heran, doch dann zog Alan erneut davon und profitierte das eine oder andere Mal von den Problemen seines Gegners auf Doppel.

Alan Tabern: 29x100+, 13x140+, 7x180, Ave. 93,53
John Part: 15x100+, 15x140+, 6x180, Ave. 90,26

Wayne Mardle - Michael van Gerwen 13:9

Im letzten Spiel am Nachmittag setzte sich dann Wayne Mardle gegen Michael van Gerwen durch. Beide Spieler warfen gewohnt schnell und konnten ihren üblichen Rhythmus spielen.

In der ersten Hälfte der Partie hatte Mighty Mike mehr von der Partie und führte mit 2:0 und 5:2, verpasste dann die Chance zum 6:2.

Wayne kam nach und nach heran und startete beim Stande von 6:8 so richtig durch. Er gewann sieben der folgenden acht Legs und setzte sich dann am Ende doch noch sicher durch. Michael vergab einfach zu viele Darts auf Doppel und wartet immer noch auf seinen ersten großen Erfolg bei der PDC.

Wayne ist im Moment motiviert, weil alle vor ihm stehenden Spieler in der Order of Merit, außer den Top 3 natürlich, bereits ausgeschieden sind und er nun viel Boden gut machen kann. Die World Matchplay hat nach der WM das höchste Preisgeld und hier kann Wayne gerade im Hinblick auf die kommende Premier League viel aufholen.

Wayne Mardle: 33x100+, 13x140+, 4x180, Ave. 91,70
Michael van Gerwen: 30x100+, 12x140+, 4x180, Ave. 88,13

Matt Clark - Peter Manley 13:6

Am Abend gab es dann eine überraschend deutliche Niederlage von Peter Manley gegen Matt Clark, der zum ersten Mal ein Viertelfinale bei einem Major Turnier erreichen konnte.

In dieser Partie verdiente sich Matt den Nicknamen "One Dart", denn er checkte äußerst sicher. Nach einem 3:3 Zwischenstand folgte der entscheidende Zwischen spurt von Matt zu einer 10:4 Führung, die er dann sicher ins Ziel retten konnte.

Matt Clark: 22x100+, 12x140+, 2x180, Ave. 88,39
Peter Manley: 32x100+, 9x140+, 4x180, Ave. 88,91

Raymond van Barneveld - Tony Eccles 13:3

Tony Eccles wollte dann die nächste Überraschung schaffen, doch er war gegen Barney am Ende ohne Chance. Tony vergab zu viele Darts auf Doppel und die nutzte sein Gegner gnadenlos aus.

Barney zeigte sich in einer besseren Form nach seinem knappen Auftakterfolg und trifft nun auf Wayne Mardle. Gegen Tony hatte er schon nach einer fünf Legs eine Vorentscheidung herbei geführt und führte mit 5:0. In der Folgezeit zeigte sich die Viper dann weiter zahnlos.

Raymond van Barneveld: 19x100+, 11x140+, 3x180, Ave. 90,99
Tony Eccles: 28x100+, 5x140+, 2x180, Ave. 84,83

James Wade - Ronnie Baxter 13:7

Ronnie Baxter war in den letzten Wochen sehr gut drauf, doch den Titelverteidiger konnte er auch nicht stoppen. In den ersten Legs wurde The Rocket in Grund und Boden gespielt und James Wade führte nach einem 10 Darter bereits mit 10:1.

Dann ließ er die Zügel etwas schleifen und Ronnie kam in die Partie. Er gewann sechs Legs in Folge, doch James wurde noch einmal rechtzeitig wach und konnte den Zwischenspurt bremsen.

James Wade: 24x100+, 18x140+, 6x180, Ave. 97,99
Ronnie Baxter: 29x100+, 12x140+, 2x180, Ave. 93,06

Heute spielen im Viertelfinale (Best of 31):

Dennis Priestley - Alan Tabern
Matt Clark - James Wade
Raymond van Barneveld - Wayne Mardle
Phil Taylor - Kevin McDine

23.07.2008

Stan James World Matchplay, Tag 3

Am Dienstag wurden die letzten fünf Spiele der ersten Runde und die ersten beiden Partien im Achtelfinale ausgetragen.

Ronnie Baxter - Andy Smith 10:4

In der ersten Partie des Tages hatte Ronnie Baxter keine Probleme mit Andy Smith. The Rocket hatte am Samstag bereits das Finale der Bobby Bourn Players Championship erreicht und konnte seine gute Form der letzten Wochen auch gegen den Pie Man zeigen.

Ronnie führte schnell mit 3:0 und zog auch nach einem Zwischenstand von 5:3 noch einmal an und gewann vier Legs in Folge zu Vorentscheidung.

Ronnie Baxter: 15x100+, 11x140+, 2x180, Ave. 93,33
Andy Smith: 22x100+, 5x140+, 2x180, Ave. 84,45

Alan Tabern - Vincent van der Voort 10:8

Spannender war es dann schon in der folgenden Partie zwischen Alan Tabern und Vincent van der Voort. Vincent wollte seinem Kumpel Barney in die zweite Runde folgen und führte auch mit 6:2

Doch Alan spielte nun sehr gut und konnte die Partie ausgleichen. Vincent ging zwar noch einmal mit 8:7 in Führung, doch er vergab im achtzehnten Leg vier Darts auf Doppel und so konnte Alan das Break zum 8:9 machen.

Alan Tabern: 19x100+, 20x140+, 2x180, Ave. 95,75
Vincent van der Voort: 18x100+, 15x140+, 5x180, Ave. 92,25

Michael van Gerwen - Andy Hamilton 14:12

Das nächste Spiel sollte dann noch wesentlich spannender werden und hier wurden gleich sechs Legs Verlängerung gespielt, bevor mit Michael van Gerwen ein zweiter Niederländer in das Achtelfinale einziehen konnte.

Dies war ein extrem spannendes Spiel mit wechselnden Führungen und Andy Hamilton hatte nach 0:3 und 5:8 Rückstand sogar zwei Matchdarts zum 11:9. Doch er vergab diese Chance und musste dann sogar vier Darts zum Sieg von seinem Gegner überstehen, bevor es beim Stande von 12:12 in die Entscheidung ging.

Michael hatte zum Schluss die meisten Reserven und konnte in den letzten beiden Legs jeweils eine 180 werfen und sich somit Zeit für weitere Matchdarts erspielen. Der fünfte Matchdarts insgesamt saß dann.

Michael van Gerwen: 34x100+, 17x140+, 4x180, Ave. 93,22
Andy Hamilton: 35x100+, 18x140+, 4x180, Ave. 92,59

Peter Manley - Denis Ovens 10:4

Peter Manley hatte zum Ende der Nachmittagssession dann keine großen Probleme mit Denis Ovens und gewann sicher seine erste Partie.

Das erste Leg ging an Denis, doch dann gewann Peter vier Legs in Folge. Im siebten Leg begann Peter mit sieben perfekten Darts, verpasste dann aber nach 180 und 177 das zweite Treble in der dritten Aufnahme.

Denis verkürzte noch einmal auf 4:6, doch das war es dann. Am Ende wurde er für zu viele vergebene Darts auf Doppel bestraft.

Peter Manley: 16x100+, 11x140+, 4x180, Ave. 91,14
Denis Ovens: 22x100+, 10x140+, 3x180, Ave. 90,59

James Wade - Wayne Jones 10:4

Als letzter Spieler konnte sich der Titelverteidiger James Wade zu Beginn der Abendsession in das Achtelfinale spielen. Gerade in den ersten sechs Legs, die alle an James gingen, zeigte er der Konkurrenz, dass der Titel nur über ihn vergeben wird.

Zu diesem Zeitpunkt hatte James einen Average von knapp 109. Zum 4:0 spielte er einen 10 Darter mit 2x180 und ließ darauf sofort nach fünf perfekten Darts einen 12 Darter folgen.

Erst als er etwas nachließ konnte Wayne das Ergebnis einigermaßen erträglich gestalten, doch eine Chance zum Sieg hatte er nie.

James Wade: 8x100+, 15x140+, 6x180, Ave. 96,31
Wayne Jones: 18x100+, 12x140+, 1x180, Ave. 91,04

Phil Taylor - Colin Osborne 13:5

Von den ersten 10 Legs in diesem Spiel wird Colin Osborne wohl noch einige Zeit Alpträume haben. Mit 10:0 führte Phil Taylor und The Power hatte zu diesem Zeitpunkt einen Average von 114,70. Zum Rekord reichte es am Ende nicht ganz, aber es wurden immerhin noch 109,70 und somit der drittbeste Average in der Geschichte dieses Turniers.

Colin musste schon ein110er Finish spielen, um wenigstens ein Leg zu gewinnen, doch die nächsten beiden gingen dann wieder an Phil Taylor. Colin zeigte dann in den folgenden vier Legs, warum er bis in das Achtelfinale kam und konnte nach einem 14 und 15 Darter sogar einen 10er zum 5:12 spielen.

Doch mehr war nicht drin, denn dann machte Phil Taylor den Sack zu.

Phil Taylor: 21x100+, 18x140+, 5x180, Ave. 109,70
Colin Osborne: 24x100+, 8x140+, 4x180, Ave. 97,08

Kevin McDine - Mark Walsh 13:9

Phil Taylor trifft nun im Viertelfinale am Donnerstag auf Kevin McDine, der sich gegen Mark Walsh durchsetzen konnte. Dies wird die erste große Herausforderung für den Newcomer des letzten Jahres.

Mark spielte leider nur phasenweise gut, nach einem 12 Darter im ersten Leg mit 2x180 kam eine Zeit zu wenig und zu viele Darts neben das Doppel und Kevin zog davon. Mark konnte zwar auf 5:7 verkürzen, doch Legs in 12, 14 und 16 Darts brachten die Vorentscheidung zu Gunsten von Kevin.

Kevin McDine: 24x100+, 10x140+, 7x180, Ave. 92,29
Mark Walsh: 34x100+, 15x140+, 6x180, Ave. 95,02

Heute spielen:

Nachmittag:
Terry Jenkins - Dennis Priestley
John Part - Alan Tabern
Michael van Gerwen - Wayne Mardle

Abends:
Matt Clark - Peter Manley
Raymond van Barneveld - Tony Eccles
James Wade - Ronnie Baxter

22.07.2008

Stan James World Matchplay, Tag 2

Am Montag stand zum ersten Mal ein volles Programm bei der World Matchplay mit 8 Partien an, unter anderem gab es die ersten Auftritte von Phil Taylor und Raymond van Barneveld.

Dennis Priestley - Adrian Gray 10:8

Im ersten Spiel des Tages schaffte Dennis Priestley einen knappen Erfolg über den jungen Adrian Gray, der erst kürzlich durch seinen fünften Platz bei der Las Vegas Desert Classic auf sich aufmerksam machen konnte.

Adrian spielte dann auch gut und führte bereits mit 8:5, schaffte es dann aber nicht, den Sack zu zu machen. Dennis gewann fünf Legs in Folge und schaffte den Einzug in das Achtelfinale.

Dennis Priestley: 25x100+, 12x140+, 2x180, Ave. 91,13
Adrian Gray: 23x100+, 7x140+, 3x180, Ave. 84,63

Tony Eccles - Kevin Painter 10:8

Tony Eccles schaffte ein erfolgreiches Debüt bei der World Matchplay mit einem knappen Erfolg über Kevin Painter.

Die Viper führte bereits mit 7:3, doch dann wurde er zu unaufmerksam und Kevin glich die Partie noch einmal aus. Tony wurde rechtzeitig wieder wach und konnte das Spiel dann doch noch Hause bringen.

Tony Eccles 26x100+, 6x140+, 4x180, Ave. 88,73
Kevin Painter 26x100+, 10x140+, 2x180, Ave. 86,57

Matt Clark - Roland Scholten 10:4

Nach dem Halbfinale in Las Vegas gab es jetzt einen Rückschlag für Roland Scholten. Gerade als er dachte, sein Tief bei Major Turnieren überwunden zu haben, gab es den nächsten Rückschlag.

Roland konnte zwar mit 2:1 in Führung gehen, doch fünf Legs in Folge brachten Matt Clark auf die Siegerstrasse und Superman ließ sich diese Gelegenheit nicht mehr nehmen.

Matt Clark 17x100+, 6x140+, 3x180, Ave. 90,75
Roland Scholten 26x100+, 10x140+, 1x180, Ave. 90,56

Terry Jenkins - Alex Roy 10:6

Zum Ende der Nachmittagssession zeigte Terry Jenkins dann seine beste Leistung seit langer Zeit. Im letzten Jahr stand er hier im Finale und er scheint nun rechtzeitig wieder in Form zu kommen.

Alex Roy spielte gut, doch Terry war einen Tick besser. Beide gaben alles und Terry spielte unter anderem ein 160er, ein 127er und ein 121er Finish. Alex spielte ein 116er und ein 105er Finish, doch in den letzten vier Legs ließ alles für The Bull, der aus einem 6:6 ein 10:6 machen konnte.

Terry Jenkins 25x100+, 11x140+, 4x180, Ave. 92,48
Alex Roy 27x100+, 13x140+, 2x180, Ave. 91,32

John Part - Chris Mason 10:3

Am Abend hatte John Part keine Mühe mit einem Chris Mason, der weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Chris hat aber auch Probleme mit seinem Wurfarm und wird wohl in Kürze operiert werden müssen.

John führte schnell mit 4:0 und ließ sich diese Führung auch nicht mehr nehmen.

John Part 11x100+, 9x140+, 1x180, Ave. 85,24
Chris Mason 26x100+, 3x140+, 0x180, Ave. 81,97

Kevin McDine - Adrian Lewis 10:8

In einem spannenden Spiel der Young Guns gewann Kevin McDine knapp gegen Adrian Lewis und schaffte somit ein erfolgreiches Debüt in Blackpool.

Es war stets ein knappes und spannendes Spiel und Adrian war kurz davor, die Partie in die Verlängerung zu bringen. Adrian stellte sich 24 Rest im neunzehnten Leg, doch Kevin blieb cool und checkte 74 mit zwei Darts zum Sieg.

Kevin McDine: 27x100+, 9x140+, 3x180, Ave. 96,02
Adrian Lewis: 17x100+, 14x140+, 4x180, Ave. 88,75

Phil Taylor - Steve Beaton 10:6

Es folgte der erste Auftritt des großen Turnierfavoriten Phil Taylor, der bei seinem Sieg übe Steve Beaton schon in die vollen gehen musste.

Steve ließ sich nicht alles bieten (hier ist ein Wortspiel versteckt) und spielte sehr gut mit und konnte wie so manch andere Spieler in der letzten Zeit sein Spiel um einiges steigern, wenn es gegen The Power geht. Doch der achtfache Champion spielt im Moment in einer anderen Liga und kann damit umgehen.

5x180 und vier Scores von 174 oder 177 warf Phil Taylor in dieser Partie. Steve Beaton konnte immer wieder verkürzen, doch beim Stande von 5:4 zog er noch einmal das Tempo an und erspielte sich den entscheidenden Vorsprung.

Phil Taylor: 17x100+, 17x140+, 5x180, Ave. 103,53
Steve Beaton: 19x100+, 14x140+, 4x180, Ave. 97,91

Raymond van Barneveld - Mark Frost 11:9

Die Nr. 2 der PDC musste dann zum Abschluss des Tages noch in die Verlängerung gehen. Mark Frost stand in einer kuriosen Partie kurz vor der ersten großen Sensation in diesem Turnier, hatte am Ende aber keine Nerven, das Doppel zu treffen.

Es war ein ungewohnter Verlauf in dieser Partie, Barney führte mit 4:2, bevor Mark vier Legs zum 4:6 gewinnen konnte. Nun war Barney wieder dran und gewann vier Legs in Folge zum 8:6. Die nächsten drei Legs gingen an Mark zum 8:9.

Doch der Qualifikant vergab dann beim Stande von 9:9 sechs Darts auf Doppel und im nächsten Leg zwei weitere und so konnte sich Barney mit Mühe und Not in das Achtelfinale retten.

Raymond van Barneveld: 26x100+, 17x140+, 2x180, Ave. 88,41
Mark Frost: 29x100+, 13x140+, 2x180, Ave. 82,17

Heute spielen:

Nachmittag:
Ronnie Baxter - Andy Smith
Alan Tabern - Vincent van der Voort
Andy Hamilton - Michael van Gerwen
Peter Manley - Denis Ovens

Abends:
James Wade - Wayne Jones
(Zweite Runde - Best of 25 Legs)
Phil Taylor - Colin Osborne
Kevin McDine - Mark Walsh

21.07.2008

Teams der DDV-Bundesliga

Die Seiten mit den Daten der Teams aus der Bundesliga Süd und Nord sind überarbeitet worden und nun online.

21.07.2008

Stan James World Matchplay, Tag 1

Gestern begann mit den Stand James World Matchplay das nächste Major Turnier der PDC. In den Winter Gardens von Blackpool fanden die ersten drei Partien statt.

Mark Walsh - Colin Lloyd 10:6

Die ehemalige Nr. 1 der PDC kommt bei Major Turnieren einfach nicht mehr in Fahrt. Für Colin Lloyd war es eine weitere Erstrundenniederlage und alleine in Blackpool schon die Dritte in Folge.

Mark Walsh hingegen zeigte seine beste Leistung vor laufenden Kameras und konnte ein 1:3 noch in einen Sieg drehen. Mark gewann fünf Legs in Folge und konnte dann seinen Sieg in Ruhe vorbereiten.

Beim Stande von 9:4 hatte er seinen ersten Dart zum Matchgewinn, doch Colin kämpfte noch einmal. Doch mehr als ein 6:9 war nicht drin, bevor Mark den Sieg sicher stellen konnte.

Mark Walsh: 26x100+, 11x140+, 6x180, Ave. 100,41
Colin Lloyd: 22x100+, 5x140+, 2x180, Ave. 91,37

Wayne Mardle - Mark Dudbridge 11:9

Diese Partie gab es bei der World Matchplay nun schon zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren. 2003 konnte Mark auf seinem Weg in das Finale gegen Wayne gewinnen, die anderen Spiele verlor The Flash jedoch.

Auch dieses Mal sollte es nichts werden, auch wenn das Spiel bis in die Verlängerung gehen musste, um eine Entscheidung zu finden. Mark drehte ein 5:7 in eine 9:7 Führung und stellte sich mit einer 177 einen Rest von 24. Doch dann war es vorbei mit der Ruhe und Mark vergab fünf Matchdarts.

Wayne nutzte seine zweite Chance und holte sich dank weiterer vergebener Chancen seines Gegners die nächsten vier Legs zum Sieg.

Wayne Mardle: 28x100+, 11x140+, 2x180, Ave. 88,29
Mark Dudbridge: 23x100+, 18x140+, 5x180, Ave. 88,28

Colin Osborne - Mervyn King 10:7

Im letzten Spiel des Abends gewann Colin Osborne gegen Mervyn King und konnte zum ersten Mal bei seiner dritten Teilnahme an diesem Turnier die zweite Runde erreichen.

Mervyn King führte mit 3:1, doch in der zweiten Hälfte der Partie war Colin etwas besser. Mervyn konnte zwar immer wieder zum Schluss hin verkürzen, doch Colin brachte seinen Erfolg sicher nach Hause und wartet nun auf seinen nächsten Gegner, der wohl Phil Taylor heißen wird.

Colin Osborne: 20x100+, 11x140+, 6x180, Ave. 96,78
Mervyn King: 22x100+, 13x140+, 1x180, Ave. 91,49

Heute spielen:

Nachmittag:
Dennis Priestley - Adrian Gray
Kevin Painter - Tony Eccles
Roland Scholten - Matt Clark
Terry Jenkins - Alex Roy

Abends:
John Part - Chris Mason
Adrian Lewis - Kevin McDine
Phil Taylor - Steve Beaton
Raymond van Barneveld - Mark Frost

20.07.2008

Phil Taylor gewinnt die Bobby Bourn Memorial Players Championship


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Einen Tag vor der World Matchplay wird in Blackpool die Bobby Bourn Memorial Players Championship ausgetragen und wie in den letzten fünf Jahren hieß auch dieses Jahr der Sieger Phil Taylor.

Für The Power war es in diesem Jahr der zehnte Turniererfolg in vierzehnten Turnier und er geht somit als Topfavorit in das Major Turnier. Im Finale gewann Phil glatt mit 3:0 gegen Ronnie Baxter und gab dabei nur ein einziges Leg ab. Im Halbfinale gewann die Nr. 1 der PDC mit 3:1 gegen John Part, der zum ersten Mal seit Januar wieder in einem Halbfinale stand.

Ronnie Baxter musste über die volle Distanz gehen, um sich im letzten Leg mit 3:2 gegen Raymond van Barneveld durchsetzen zu können. Ronnie hatte zuvor auch schon die Nr. 3 der PDC James Wade mit 3:2 im Achtelfinale besiegt.

Achtelfinale:
Phil Taylor - Denis Ovens 3:0
Colin Lloyd - Adrian Lewis 3:1
Dennis Priestley - Terry Jenkins 3:1
John Part - Alan Tabern 3:2
Raymond van Barneveld - Kevin Painter 3:1
Wayne Mardle - Mark Walsh 3:2
Nick Fulwell - Vincent van der Voort 3:1
Ronnie Baxter - James Wade 3:2

Viertelfinale:
Phil Taylor - Colin Lloyd 3:1
John Part - Dennis Priestley 3:1
Raymond van Barneveld - Wayne Mardle 3:1
Ronnie Baxter - Nick Fulwell 3:2

Halbfinale:
Phil Taylor - John Part 3:1
Ronnie Baxter - Raymond van Barneveld 3:2

Finale:
Phil Taylor - Ronnie Baxter 3:0 (2-0, 2-0, 2-1)

19.07.2008

Jugend Europa Cup in Wales


(Foto von Henk Westerdaal)

Asaria Hintzsche-Oehme wird beim Jugend Europa Cup in Wales Vizeeuropameisterin und kann somit zum Abschluss ihrer Jugendkarriere noch einen großen Erfolg feiern.

Im Finale verlor Asaria mit 2:4 gegen Gabrielle Asthammer aus Schweden, die damit Nachfolgerin von Jenny Lieverkus wurde. Da Gabrielle zusammen mit Linda Oden auch das Doppel gewinnen konnten, schafften sie wie die deutschen Juniorinnen vor einem den kompletten Triumph.

In der Gesamtwertung hatte Schweden am Ende mit 71 Punkten einen deutlichen Vorsprung, dahinter wurde es dann knapp. Platz 2 ging an die die Niederlande (37) vor Wales (35) und Deutschland (34) mit einem denkbar knappen Rückstand.

Niederlande gewinnt die Nationenwertung bei den Junioren

Durch Siege im Doppel- und im Teamwettbewerb haben sich die Niederländer einmal mehr die Gesamtwertung der Junioren gesichert. Nur der Titel im Einzel ging an den Engländer Shaun Griffiths durch einen 3:2 Satzerfolg über den Iren Patrick Meaney, der im Halbfinale den Titelverteidiger Maarten Pape schlagen konnte.

Patrick Meaney musste sich auch im Doppel mit Platz begnügen, er verlor zusammen mit David Coyne gegen Jeffrey Stigter und Maarten Pape mit 3:4.

Im Teamwettbewerb kam es zum erwarteten Endspiel zwischen England und den Niederlanden und hier fiel die Entscheidung erst im letzten Spiel, als die Niederländer das 9:7 machen konnten.

Mit 148 Punkten waren die Niederlande am Ende vor England (113), Irland (89) und Tschechien (65). Die deutschen Junioren landeten mit 20 Punkten auf Platz 11.

19.07.2008

Jugend Europa Cup in Wales

Asaria Hintzsche-Oehme hat das Endspiel beim Jugend Europa Cup mit 2:4 verloren. Trotzdem geht unser Glückwunsch an Asaria für diese hervorragende Leistung in ihrem letzen Jugendwettbewerb.

Aktuelle Meldung vom Jugend Europa Cup. Asaria Hintzsche-Oehme steht mach einem 3:2 Erfolg in Halbfinale über Linda Oden nun im Endspiel bei den Juniorinnen und trifft dort auf Gabrielle Asthammer aus Schweden.

Wir drücken Dir Die Daumen, Asaria.

18.07.2008

Jugend Europa Cup in Wales


(Foto von Henk Westerdaal)

Asaria Hintzsche-Oehme ist unsere letzte Hoffnung auf einen Titel beim diesjährigen Jugend Europa Cup. Asaria hat ihre Gruppe mit vier Siegen ungeschlagen gewonnen und steht nach zwei weiteren Siegen in der KO-Runde nun im Halbfinale.

Im Achtelfinale gewann Asaria mit 3:1 gegen Harriet Walton, die immerhin Platz 2 beim letzten World Cup belegen konnte. Danach gab es dann ein spannendes 3:2 gegen Ungarin Adrienn Vegso. Nun spielt Asaria am Samstag gegen Linda Oden aus Schweden, die den letzten World Cup gewonnen hatte, in der Vorrunde aber mit 2:3 gegen Asaria verloren hatte.

Das zweite Halbfinale bestreiten mit Rachel Williams eine weitere Spielerin aus der Gruppe von Asaria und die Schwedin Gabrielle Asthammer, die ihre Gruppe auch ungeschlagen überstanden hatte. Rachel Williams war es dann auch, die Michelle Wagner im Achtelfinale knapp mit 3:2 besiegen konnte.

Unsere Juniorinnen liegen im Moment mit 31 Punkten auf Platz 3 in der Gesamtwertung und können durch Asaria durchaus noch die Titelverteidigung schaffen. Favorit auf den Gesamtsieg ist aber Schweden, die schon 46 Punkte sicher haben und morgen in drei Halbfinalen stehen.

Das erste Halbfinale im Junioren Einzel bestreiten am Samstag der Ire Patrick Meaney und der Titelverteidiger Maarten Pape auf den Niederlanden. Patrick hatte sich mit 2:0 Sätzen gegen Ricky Evans durchgesetzt, der in der zweiten Runde den letzten deutschen Teilnehmer Giuliano de Marinis mit 3:1 besiegen konnte. Im zweiten Halbfinale spielen Shaun Griffiths und der Tscheche Jiri Srp.

Im Doppel der Junioren haben auch jeweils ein Vertreter aus England, Tschechien, Irland und den Niederlanden geschafft. Stigter/Pape treffen auf Korda/Schieferdecker und Coyne/Meaney spielen gegen Jennings/Evans.

Robin Tuchel und Giuliano de Marinis hatten nach einem knappen 3:2 im ersten Spiel gegen die Österreicher Mosser/Pertl in der zweiten Runde dann knapp gegen Greig/Keith aus Schottland mit 2:3 verloren. Marcel Hausotter und Alexander Glatthorn ereilte das gleiche Schicksal. Nach einem 3:2 gegen Lewis/Robson aus Wales gab es ein 2:3 gegen Korda/Schieferdecker.

15:00 Uhr: Asaria Hintzsche-Oehme steht kurz vor dem Gruppensieg. Bei ihren letzten Turnier als Jugendliche gibt Asaria noch einmal alles und hat ihre drei Einzel bis jetzt alle gewinnen können.

Asaria Hintzsche-Oehme (Germ) - Marija Degtyareva (Rus) 3-2
Asaria H
intzsche-Oehme (Germ) - Michelle Criukshanks (Sco) 3-0
Asaria Hintzsche-Oehme (Germ) - Linda Oden (Swe) 3-1

Wenn sie jetzt noch gegen Rachel Williams gewinnt, dann geht sie als Gruppensiegerin in das Viertelfinale.

Michelle Wagner muss noch ein bisschen zittern. Nach einem Auftaktsieg verlor sie gegen die Siegerin von 2006 Kimberley Lewis, hat aber im Laufe des Nachmittags noch alle Chancen offen.

Harriet Wolton (Eng) - Michelle Wagner (Germ) 1-3
Michelle Wagner (Germ) - Kimberley Lewis (Wal) 1-3

Bei den Jungs läuft es leider wie am Vortag nicht besonders rund, lediglich Giuliano de Marinis konnte sein erstes Spiel gewinnen.

Giuliano gewann sein Auftaktspiel mit 3:0 gegen den Dänen Mathias Arslev, trifft nun aber auf den starken Engländer Ricky Evans.

Marcel Hausotter erwischte bereits in Runde 1 den Engländer James Jennings und er verlor die Partie knapp mit 2:3. Alexander Glatthorn durfte in der ersten Runde gleich gegen Oskar Lukasiak spielen, der für Schweden auch beim Europa Cup der Senioren an den Start gehen wird. Oskar gewann die Partie mit 3:0 und mit dem gleichen Ergebnis schied auch Robin Tuchel gegen den Iren Robin Coyne aus.

Heute geht es in Wales beim Jugend Europa Cup mit den Einzelwettbewerben und dem Jungen-Doppel weiter. Im Laufe des Nachmittages werden die Zwischenstände eingestellt.

17.07.2008

Spielplan der DDV Bundesliga Nord

Nun ist auch der Spielplan der DDV-Bundesliga Nord online und kann hier eingesehen werden.

17.07.2008

Jugend Europa Cup in Wales


(Foto von Henk Westerdaal)

Heute hat in der Universität von Swansea in Wales der Jugend Europa Cup begonnen.

17:35: Uhr Asaria Hintzsche-Oehme und Michelle Wagner haben den Sprung in das Halbfinale knapp verpasst. Sie verloren das Viertelfinalspiel gegen Schweden mit 1:3 und belegten am Ende den fünften Platz im Doppel. Kurioserweise hat kein Team aus der deutschen Vorgruppe das Viertelfinale gewinnen können.

Hier alle Viertelfinalergebnisse:

Boys:
C
zech Republic - Wales 9-4
England - Rep Ireland 9-1
Netherlands - Hungary 
9-1
Sweden - Nrth Ireland 9-3

Halbfinale am Samstag:
Czech Republic - England
Netherlands
- Sweden

Girls:
Hungary - Russia 2-3
Sweden - Germany 3-1
England - Netherlands 1-3
Wales - Scotland 3-0

Halbfinale am Samstag:
Russia - Sweden
Netherlands - Wales

16:40 Uhr: Die deutschen Jungs haben das Viertelfinale knapp verpasst. Im zweiten Spiel gab es gegen Schottland einen hauchdünnen 9:8 Erfolg und so hatte man es im letzten Spiel noch in der Hand. Doch gegen Nordirland gab es eine 7:9 Niederlage und somit belegten unsere Jungs hinter Gruppensieger Tschechien und Nordirland den dritten Platz.

Group A:
Czech Republic -
North Ireland 9-3
Germany - Scotland 9-8
Czech Republic - Scotland 9-4
Germany - North Ireland 7-9 

Group B:
England - Hungary 9-5
Belgium - Finland 8-9
Belgium - Hungary 1-9
England - Finland 9-0        

Group C:
Denmark - Rep Ireland 1-9
Netherlands - Gibraltar 9-1
Denmark - Gibraltar 9-7
Netherlands
- Rep Ireland 9-6

Group D:
Russia - Wales 3-9
Austria
- Sweden 1-9
Russia - Sweden 2-9
Austria - Wales 6-9

Asaria und Michelle schaffen den Sprung in das Viertelfinale

Unsere Mädchen haben im Doppel den Sprung in das Viertelfinale geschafft. Nach einer Niederlage gegen England wurden alle anderen Spiele gewonnen und man schaffte somit den dritten Platz in der Gruppe A, da man wie England und Ungarn 4:1 Siege hatte, aber im Vergleich die schlechtere Legbilanz.

Somit erwischte man im Viertelfinale Schweden, die in Gruppe B Platz 2 belegen konnten.

Group A:
Hungary - Rep Ireland 3-1
England - Germany 3-1
Finland - Scotland 0-3
England - Hungary 1-3
Finland - Rep Ireland 3-0
Germany - Scotland 3-2
Finland - Germany 2-3
Hungary - Scotland 3-0
England - Rep Ireland 3-0
Germany - Rep Ireland 3-0
England - Scotland 3-2
Finland - Hungary 1-3 

Group B:
Denmar
k - Russia 1-3
Sweden - Wales 3-1
Netherlands - Wales 1-3
Denmark - Sweden 2-3
Denmark - Wales 0-3
Netherlands - Russia 3-1
Russia - Wales 2-3
Netherlands - Sweden 2-3

15:00 Uhr: Hier sind die ersten Ergebnisse. Unsere Jungs mussten im Viererteam im ersten Spiel gegen Tschechien antreten und sind nicht gut ins den Wettbewerb gestartet. Das Spiel ging mit 5:9 verloren und nun sieht es bei zwei noch ausstehenden Spielen gegen Nordirland und Schottland nicht besonders gut mit dem Erreichen der nächsten Runde aus. Das zweite Spiel in dieser Gruppe endete 9:7 für Nordirland.

Group A:
Czech Republic
- Germany 9-5
N
orth Ireland - Scotland 9-7

Group B:
Belgium - England 5-9
Finland - Hungary 5-9 

Group C:
Denmark - Netherlands 0-9
Rep Ireland - Gibraltar 9-1 

Group D:
Austria - Russia 9-6
Sweden - Wales 9-5

Asaria Hintzsche-Oehme und Michelle Wagner spielen in einer Sechsergruppe und haben das erste Spiel im Doppel mit 3:2 gegen Ungarn erfolgreich bestritten. Hier die weiteren Ergebnisse:

Group A:
England - Finland 3-0
Germany - Hungary 3-2
Rep Ireland - Scotland 1-3 

Group B:
Denmark - Netherlands 0-3
Russia - Sweden 3-0

14.07.2008

Spielplan der DDV-Bundesliga Süd

Der Spielplan der DDV-Bundesliga Süd für die kommende Saison ist online und kann hier eingesehen werden. Bitte den neuen Plan downloaden, es gab Änderungen wegen der Entfernungen.

Zur Info, das Team DIG Neu-Isenburg spielt in der neuen Saison unter dem neuen Namen DIG Main-Kinzig.

13.07.2008

Ewige Tabelle der DDV-Bundesliga

Hier ist der aktuelle Stand in der ewigen Tabelle der DDV-Bundesliga nach der fünften gespielten Saison.

Der 1. DSC Bochum bleibt souverän an der Spitze mit 68 von 80 möglichen Siegen und nur 5 Niederlagen. Zur neuen Saison starten nur noch 8 Teams, die durchgehend seit Beginn dabei sind. Mit den Flatliners Karlsruhe und den Bust Darts aus Berlin begrüßen wir die Teams Nr. 33 und 34 in der Bundesliga, das der HSV, Goch und Bruchköbel ja Rückkehrer sind.

10.07.2008

Fotogalerie Hanau 2008

Von den letzten Wettbewerben in dieser Saison, die Ende Juni in Hanau stattgefunden haben, ist nun eine Fotogalerie online und kann hier eingesehen werden.

Mein Dank geht an Volker Hatlauf, Albert Schmidt und Oliver Vogel, die mich mit vielen Bildern unterstützt haben.

08.07.2008

German Masters 2009 im SeePark Kirchheim

Nach Beschluss des DDV Präsidiums wird die German Masters 2009 nicht wie geplant in Erlensee stattfinden. Nachdem die letzte Veranstaltung bei weitem nicht die Vorstellungen erfüllen konnte hat das DDV Präsidium diesen weit reichenden Beschluss gefasst.

Wir hoffen in einem neuen Umfeld das Gesamtbild mit Möglichkeiten der gemeinsamen Unterkunft (Attraktive Übernachtungsmöglichkeiten für mehr als 500 Gäste), einem besseren Spielort, einer großen Halle (Convention Center) sowie mehr Boards usw. einen neuen Abschnitt im DDV einzuläuten.

Der DDV wird auch in Zukunft auf moderne Hallen, wie z.B. bei der Bundesligaendrunde in Winnweiler oder jetzt die German Masters in Kirchheim, mit entsprechendem Ambiente Wert legen. Die Zeit ist einfach reif für Veränderungen gerade auch in diesem Bereich und wir hoffen damit allen Ausrichtern von DDV Veranstaltungen den zukünftigen Weg des DDV anzuzeigen. Wir denken das solche Veranstaltungsorte unter anderem die Zukunft des Dartsports in Deutschland bedeuten und wollen genau diesen Weg nun gehen. Natürlich gehören aber auch viele andere Dinge zu einer gelungen Veranstaltung die aber mit den vielen Änderungen zur kommenden Saison sowie unseren erfahrenen Veranstaltern durchaus umgesetzt werden können.

Wer sich einen ersten Eindruck vom neuen Spielort der German Masters verschaffen möchte, der kommt über diesen Link auf die Homepage des SeeParks in Kirchheim.

07.07.2008

Phil Taylor gewinnt die Las Vegas Desert Classic


(Quelle: www.planetdarts.tv)

Phil Taylor hat am Sonntag mit einem 13:7 Erfolg über James Wade zum vierten Mal die Las Vegas Desert Classic gewinnen können und nach der Premier League seinen zweiten Major Titel in diesem Jahr holen können.

Wie im Finale der Premier League ging es im Endspiel gegen James Wade, der in der Zwischenzeit ja die UK Open für ich entscheiden konnte. Damit ist James auf dem besten Wege, die Nr. 2 der PDC zu erreichen. Der Titelverteidiger Raymond van Barneveld schied bereits im Achtelfinale gegen Alan Tabern aus und verlor weiter an Boden in der Order of Merit.

Phil Taylor - Roland Scholten 11:2

Vor dem Finale am Sonntag fanden noch am gleichen Tag die Halbfinalpaarungen statt. Phil Taylor hatte sich gegen Adrian Gray durchgesetzt und Roland Scholten zeigte eine starke Leistung gegen Mervyn King. Doch in diesem Spiel hatte der Niederländer der Power von Phil Taylor nicht viel entgegen zu setzen und verlor deutlich mit 11:2.

Neben dem schon bald gewohnten Average von über 100 hatte Phil Taylor auch die unglaubliche Quote von knapp 85% auf Doppel (11 von 13).

Phil: 2x180, 14x140+, 15x100+, Ave. 103,26
Roland: 2x180, 13x140+, 16x100+, Ave. 92,83

James Wade - Peter Manley 11:8

Wesentlich spannender war dann das zweite Halbfinale. wo James Wade auf Peter Manley traf. Peter, der dieses Turnier bereits einmal gewinnen konnte, hatte sich im Halbfinale gegen den Barney Bezwinger Alan Tabern durchsetzen können und kam nach langer Zeit mal wieder in ein Halbfinale eines Major Turniers.

Nach der zweiten Pause hatte Peter den besseren Start beim Stand von 5:5 und er holte sich das Break zum 6:5. Im nächsten Leg vergab Peter dann drei Darts auf Doppel und somit eine 7:5 Führung und er ließ James wieder ins Spiel kommen. Doch Peter gab sich noch nicht geschlagen und konnte mit 8:6 in Führung gehen.

James schaffte dann das Rebreak zum 7:8 und gewann dann die folgenden vier Legs zum Einzug in das Finale.

James: 5x180, 12x140+, 35x100+, Ave. 98,73
Peter: 2x180, 12x140+, 33x100+, Ave. 95,36

Phil Taylor - James Wade 13:7

Phil Taylor begann sofort mit Vollgas und holte sich die ersten vier Legs. James kam dann besser ins Spiel und konnte auf 3:5 verkürzen. Doch dann ließ das Spiel von The Machine wieder nach und Phil nutzte dies sofort aus.

Mit einem 10:5 ging Phil Taylor in die zweite Pause und schaffte danach sofort das nächste Break in 13 Darts. Es folgte ein 100er Finish zum 14 Darter und somit war The Power nur noch ein Leg vom Sieg entfernt. James ließ noch einmal kurz aufblitzen, warum er im Finale stand. Er warf 2x180 im nächsten Leg und spielte einen 11 Darter.

Im neunzehnten Leg hatte Phil dann seinen ersten Matchdart, doch er verpasste die Doppel 16 knapp und James gewann sein siebtes Leg. Nun wollte Phil das Spiel aber beenden und begann mit 140,180 und 140 und traf dann die Doppel 16 zum 11 Darter und zum Titelgewinn.

Nach dem Spiel war Phil voll des Lobes über seinen Gegner, James würde noch eine Menge in diesem Sport bewegen können. Phil fügte aber noch süffisant hinzu: "aber erst, wenn ich in Rente gegangen bin".

Phil: 5x180, 22x140+, 24x100+, Ave. 105,53
James: 3x180, 11x140+, 32x100+, Ave. 92,26

1. Runde:
Dennis Priestley - Co Stompé 6:2
Terry Jenkins - Mick McGowan 6:4
Adrian Gray - Wayne Mardle 6:4
Mervyn King - John Part 6:4
Phil Taylor - Kevin Painter 6:4
Sam Rooney - Colin Lloyd 6:5
Roland Scholten - Barrie Bates 6:4
Darin Young - Martin Burchell 6:4
Andy Hamilton - Shawn Brenneman 6:1
Mark Walsh - Bill Davis 6:5
Jelle Klaasen - Gerry Convery 6:1
Adrian Lewis - Robert Thornton 6:5
Raymond van Barneveld - Matt Clark 6:0
James Wade - Dennis Smith 6:1
Peter Manley - Steve Maish 6:3
Alan Tabern - Larry Butler 6:4

Achtelfinale:
James Wade - Mark Walsh 8:5
Peter Manley - Adrian Lewis 8:6
Andy Hamilton - Jelle Klaasen 8:7
Roland Scholten - Terry Jenkins 8:6
Phil Taylor - Dennis Priestley 8:4
Alan Tabern - Raymond van Barneveld 8:4
Adrian Gray - Sam Rooney 8:3
Mervyn King - Darin Young 8:6

Viertelfinale:
Roland Scholten - Mervyn King 11:2
Phil Taylor - Adrian Gray 11:4
James Wade - Andy Hamilton 11:7
Peter Manley - Alan Tabern 11:8

Michael Rosenauer erreicht das Halbfinale der Players Championship

Vor der Las Vegas Desert Classic fand an gleicher Stelle noch ein Players Championship Turnier der PDC statt. Dabei hat Michael Rosenauer für Aufsehen gesorgt und als erster deutscher Spieler bei einem PDC Turnier das Halbfinale erreichen können.

Erst Ronnie Baxter konnte Rosi stoppen, bevor dieser dann im Finale Phil Taylor unterlegen war. Rosi ist schon mit einem Paukenschlag in den Wettbewerb gestartet, als er in der ersten Runde Raymond van Barneveld nach einem 0:2 Satzrückstand noch besiegen konnte.

An den beiden folgenden Tagen hat es Michael wie der Österreicher Anton Pein dann leider knapp verpasst, sich über zwei Qualifikationsturniere in das Hauptfeld der Las Vegas Desert Classic zu spielen. Mit dem erzielten Preisgeld hätte sich Rosi auch fast noch über die gesonderte Order of Merit der Players Championship für das nächste Major Turnier der PDC qualifizieren können. Er hat nun aber sehr gute Karten, sich als erster deutscher Spieler über diese Wertung direkt für die nächste WM der PDC zu qualifizieren.

04.07.2008

Kurzbericht der ddz vom Länderpokal

Nun ist auch der Kurzbericht vom Länderpokal der German Masters online und kann hier eingesehen werden.

02.07.2008

Andy Kröckel zu Gast beim NRW Duell

Der DDV Rekordnationalspieler Andy Kröckel war in den letzten Tagen zu Gast bei einer Aufzeichnung der Sendung "NRW Duell Extra".

In diesem Sommer werden neun Sendungen ausgestrahlt, wo jeweils vier Prominente Fragen gestellt bekommen. Im diesem Wissenskampf rund um NRW geht es passend zur Jahreszeit um sommerliche Aktivitäten, um kulturelle Kuriositäten, historische Überraschungen, unbekannte Talente, kulinarische Phänomene und außergewöhnliche Traditionen.

Gastgeber dieser Sendung ist Bernd Stelter, bekannt als festes Mitglied von 7 Tage, 7 Köpfe. Als Prominente waren dieses Mal Angelika Kallwass, Hennes Bender, Erika Berger und Frank Schmidt (besser bekannt als Franklin).

Zwei Promis treten immer im Duell gegeneinander an und die beiden Sieger stehen dann im Finale um 3.000 Euro, die für karikative Zwecke gespendet werden.

Andy war nun als Wettpate vor Ort, Franklin wurde die Frage gestellt: "In welcher Sportart ist Andreas Kröckel 25-facher Deutscher Meister". Als Antwortmöglichkeiten standen Kegeln, Bogenschießen und Dart zur Verfügung, leider antwortete Franklin falsch.

Zur Beantwortung der Frage kam Andy dann in das Studio und klärte die Zuschauer darüber auf, dass er im Dartsport schon bereit über 25 Deutsche Meistertitel sammeln konnte.

Die Promis haben dann auch noch ihr Glück beim Dart versucht und haben auf eine Tafel mit den Umrissen von NRW geworfen. Dabei sollte Düsseldorf getroffen werden. Die Auflösung mit den Städtenamen, die man auf dem Bild oben sehen kann, wurde erst nachträglich mit einer Folie darüber gelegt.

Hierbei zeigte sich Franklin dann wesentlich sicherer als zuvor beim Beantworten der Frage und traf nun knapp neben Düsseldorf. Andy durfte dann auch noch einmal sein Können demonstrieren und sollte auf die anderen ausgewählten Städte werfen.

Die Tafel mit den Unterschriften der Promis durfte Andy behalten und er wird sie beim nächsten Benefizturnier der Arrows Münster für karikative Zwecke versteigern lassen.

Der Ausstrahlungstermin der Sendung steht noch nicht fest, das erste Duell wird morgen um 20:15 Uhr im WDR gezeigt und danach an jedem weiteren Mittwoch Abend.

01.07.2008

Nachbericht zu Hanau

Nun sind auch die letzten Wettbewerbe der Saison 2007/2008 am vergangenen Wochenende in Hanau beendet worden und nun geht es in die verdiente Sommerpause.

Erneut war der DC St. Patrick Gastgeber des DDV-Cups, den DDV-Verbandspokals und der DDV-Bundesliga Aufstiegsrunde. Bei herrlichen äußeren Bedingungen wurde den Teams besonders am Samstag sowohl vor als auch in der Halle mächtig warm.

TSV Ginnheim gewinnt zum ersten Mal den DDV-Cup

In diesem Jahr wurde der DDV-Cup bereits zum elften Male ausgespielt und zum ersten Mal ging dieser Titel an ein Team aus Hessen. Für die TSV Ginnheim war es das erste große Finale, der DV Kaiserslautern stand nun schon zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren im Endspiel des DDV-Cups. In 2005 konnten die Pfälzer diesen Titel dann auch einmal durch einen Finalerfolg über die Flatliners Karlsruhe (damals noch Flatliners) gewinnen.

Der deutsche Meister scheitert in der Vorrunde

Am Samstag morgen gingen 9 Teams an den Start, da die Dartfreunde Saarbrücken in Laufe der Woche ihre Meldung zurück gezogen hatten. Somit wurde in drei Dreiergruppen gespielt, wobei sich die drei Gruppen Sieger und der beste Gruppen Zweite für das Halbfinale qualifizieren konnten.

In der Gruppe 1 kam es dann gleich zur Hammerauslosung mit den Vikings Berlin, Vegesack Bremen und Bulldogs Wolfenbüttel. Den Niedersachsen konnte man in dieser Gruppe nur eine Außenseiterrolle geben, immerhin spielten sie gegen den Deutschen Meister und den Halbfinalisten der Bundesligaendrunde.

Doch Wolfenbüttel erwies sich in den ersten beiden Partien als schwerer Gegner und sie zeigten, warum sie nur knapp an der Endrunde in Winnweiler gescheitert waren. Sowohl gegen Berlin als auch gegen Bremen gab es ein 6:6 Unentschieden und nun musste man gespannt auf den Ausgang der letzten Partie warten.

Das Spiel zwischen den Vikings und Vegesack dauerte, obwohl die Einzel an 4 Boards gespielt wurden, weit über drei Stunden. In der Zwischenzeit stand fest, dass Wolfenbüttel eine schlechtere Bilanz als Kaiserslautern hatte, die den zweiten Platz in der Gruppe 3 belegen konnten.

Die einzige Hoffnung für Wolfenbüttel war nun ein Unentschieden in der Partie zwischen Berlin und Bremen, sollte ein Team gewinnen, wäre Wolfenbüttel als Zweiter der Gruppe ausgeschieden. Und so kam es dann auch, die Vikings und Vegesack kämpften so lange um den Sieg und am Ende standen beide Teams mit leeren Händen da und waren ausgeschieden.

Bochum setzt sich sicher durch

Der Titelverteidiger 1. DSC Bochum setzte sich in Gruppe 2 sicher durch. Mit zwei glatten 10:2 Erfolgen erspielten sich die Bochumer den Gruppensieg. Da das Spiel Flatliners Karlsruhe 2 gegen Buxtehude unentschieden ausging, waren beide Teams chancenlos auf das Halbfinale und schieden aus.

Ginnheim reicht ein Sieg zum Gruppensieg

Nachdem sich Wolfenbüttel ohne einen Sieg den ersten Platz in ihrer Gruppe sichern konnten und Bochum mit zwei Siegen durch marschierte, schafften es die Ginnheimer mit einem Sieg. Im entscheidenden letzten Spiel der Gruppe reichte den Hessen ein Unentschieden gegen Kaiserslautern für Platz 2. Da die Pfälzer bei diesem Spiel eine gute Legbilanz erzielten, reichte es knapp zum Weiterkommen und man schied nicht wie in der Bundesligaendrunde unglücklich aus.

Das Aus für den Titelverteidiger im Halbfinale

Wolfenbüttel musste auf das nächste Spiel fast vier Stunden warten, doch das hinderte sie nicht daran, ein spannendes Spiel zu zeigen. Mit 4:4 ging es gegen Kaiserslautern in die Doppel und auch die waren hart umkämpft. Am Ende schafften es die Lauterer, drei Doppel zu gewinnen und mit einem 7:5 erneut in das Finale einzuziehen. Nun war man gespannt, ob es wie im Vorjahr gegen Bochum gehen würde, wo man ein 0:7 kassierte. Wolfenbüttel hat mit dem dritten Platz den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern können, kurios ist aber schon, dass sie diesen Erfolg ohne einen einzigen Sieg geschafft haben.

Die Finalträume und damit eine erfolgreiche Titelverteidigung zerplatzten für die Bochumer schon in den Einzeln gegen Ginnheim. Die Hessen spielten stark auf und trafen so gut wie alles und gingen mit einem 6:2 in die Doppel. Die Bochumer kämpften noch einmal und schafften das 4:6, doch dann schaffte Ginnheim den viel umjubelten Check zum 7:4.

Das Finale geht bis in das Teamgame

Somit kam es im Finale um den DDV-Cup zum zweiten Mal an diesem Tag zu der Partie zwischen dem TSV Ginnheim und dem DV Kaiserslautern. Das erste Spiel in der Gruppe ging 6:6 aus und an diese Vorgabe hielten sich beide Teams auch im Endspiel.

In den ersten vier Einzeln erspielten sich die Lauterer einen kleinen Vorteil und gingen mit 3:1 in Führung. Doch Ginnheim gewann drei der nächsten vier Einzel und so stand es vor den Doppeln 4:4. Über ein 5:5 ging es dann in die letzten beiden Doppel. Kaiserslautern machte das 6:5 und im letzten Doppel wurde es richtig spannend.

Die Ginnheimer führten bereits mit 2:0 und vergaben einige Matchdarts. Das Spiel ging in das fünfte Leg und da hatten die Lauterer dann drei Darts zum Titelgewinn. Die Chancen wurden nicht genutzt und Ginnheim brachte das Spiel in ein Teamgame.

Das Teamgame war hochklassig, beide Teams warfen beständig hohe Scores. Auch hier hatte Kaiserslautern im ersten Leg Darts auf Doppel, doch das Leg ging an die Ginnheimer. Im zweiten Leg warf Mario Henn eine 180 für 65 Rest und Uwe Bügler warf direkt im Anschluss eine 171 bei 177 Rest. Kaiserslautern vergab einen Dart auf Doppel 18 zum 1:1 und Stephan Schwalb war es dann, der mit seinem dritten Dart die Doppel 3 zum Titelgewinn traf.
 
DV Kaiserslautern 1. DSC Bochum
DC Bulldogs Wolfenbüttel Niederelbe Buxtehude
Naturfreunde Eching Flatliners Karlsruhe 2
Vikings DC Berlin DC Vegesack Bremen

Fünf Teams steigen in die Bundesliga auf

Neben dem DDV-Cup wurde am Samstag auch noch die Aufstiegsrunde zur DDV-Bundesliga gespielt. Jeweils 5 Teams aus dem Süden und aus dem Norden wollten den Sprung in die Bundesliga schaffen. Darunter waren einige ehemalige Bundesligateams und auch Teams, die einen weiteren Versuch unternahmen, in die höchste Spielklasse zu gelangen.

Zu Beginn konnte Jürgen Vollbrecht verkünden, dass im Norden drei Teams aufsteigen würden. Der 1. DC Wuppertal hatte vor einigen Tagen die Meldung für die Bundesliga zurück gezogen und so wurde ein weiterer Platz im Norden frei.

Spannung bis zum Schluss im Norden

Einen Favoriten auf dem Aufstieg gab es im Vorfeld eigentlich nicht, wobei man dem Hamburger SV (früher Alster) durchaus den dritten Aufstieg in die Bundesliga zutrauen konnte. Auch der DSC Goch spielte bereits ein Jahr in der Bundesliga und versuchte nun die Rückkehr. Bust Darts Berlin, Sieger des ersten DDV-Verbandspokals 2006, hatte bereits im Vorjahr einen Versuch unternommen, scheiterte damals aber an Wolfenbüttel und Essen. Broadway Diamonds Bremen hatte in den ersten Jahren zweimal den DDV-Cup gewinnen können und war mit alten Strategen wie Bernd Hebecker und Ralf Hoier besetzt. Gespannt durfte man auch auf den Vertreter aus Niedersachsen, die Väter der Klamotte aus Hannover sein.

Für die Broadway Diamonds lief nicht viel zusammen und man landete am Ende nach knappen Niederlagen ohne Punktgewinn auf dem fünften Platz. Für den Hamburger SV lief es hingegen bestens und man war nach zwei Siegen und einem Unentschieden bereits frühzeitig durch. Gegen die Bremer wurde dann der Gruppensieg perfekt gemacht und man konnte zuschauen, was die Konkurrenz so macht.

Um die letzten beiden freien Plätze wurde dann bis zum letzten Dart gekämpft. Die Berliner gingen mit 4 Punkten in das letzte Spiel gegen Hannover, die drei Punkte hatten. Goch war noch ohne Sieg zu diesem Zeitpunkt, hatte aber noch alle Chancen offen.

Zwischen Berlin und Hannover wurde es spannend und die Hannoveraner gaben noch einmal alles, um auf der Zielgeraden zumindest ein Unentschieden gegen Berlin zu holen. Die Bust Darts waren mit diesem 6:6 sicher in der Bundesliga, Hannover musste noch zittern.

Die andere Partie zwischen Goch und Bremen dauerte etwas länger. Goch verspielte zum dritten Mal an diesem Tag eine 3:1 Führung und ging über ein 4:4 in die Doppel. Die ersten beiden Doppel wurden geteilt und es stand 5:5. Zu diesem Zeitpunkt war das andere Spiel zu Ende und es war klar, dass die Gocher auf jeden Fall einen Sieg brauchen. Bei einem Unentschieden wäre Hannover aufgestiegen. Goch gewann die letzten beiden Doppel und war am Ende denkbar knapp mit einem Spiel vor den punktgleichen Hannoveranern und somit der dritte Aufsteiger für die Bundesliga Nord.

Im Süden wurde es noch knapper

Im Süden gingen drei Teams an den Start, die es bereits im letzten Jahr versucht hatten. Bruchköbel ist ein Team der ersten Bundesligastunde und versuchte wie die Bandits eine Rückkehr in oberste Spielklasse. Die Flatliners und Finnigan's Harp gehörten zu den Teams, die es im letzten Jahr vergeblich versucht hatten. Das Feld komplettierte dann das Team Saarland.

DC Bruchköbel gewann die ersten beiden Spiele und machte dann mit einem knappen 7:5 gegen die Bandits den Aufstieg perfekt. Das Team Saarland und die Finnigan's aus Nürnberg erwischten keinen guten Tag und verloren die ersten drei Spiele. Daher wurde auf das Duell der beiden Teams am Ende verzichtet.

Der letzte freie Platz wurde dann zwischen den Flatliners Karlsruhe und den Bandits aus Kastellaun ausgespielt. Die Bandits hatten nach ihren vier Partien 5:3 Punkte und mussten nun im letzten Spiel abwarten, wie die Partie zwischen Bruchköbel und Karlsruhe ausgehen würde. Die Flatliners hatten 5:1 Punkte und ihnen hätte ein Unentschieden zum Aufstieg gereicht. Bruchköbel konnte locker aufspielen, sie hatten das Ticket bereits sicher. Trotzdem gaben die Hessen alles und verschenkten nichts.

Bis in das letzte Leg wurde gekämpft und Karlsruhe verlor die Partie mit 5:7. Nun musste gerechnet werden, denn man war mit den Bandits nun punkt- und spielgleich. Am Ende hatten die Karlsruher eine um 8 Legs bessere Bilanz und nun wurde eine 5:7 Niederlage gefeiert wie wohl noch nie zuvor.
 
Hamburger SV DC Bruchköbel
Bust Darts Berlin Flatliners Karlsruhe
DSC Goch DSC Bandits Kastellaun
V.d.K. Hannover Finnigan's Harp Nürnberg
Broadway Diamonds Bremen Team Saarland

SC Diedersen gewinnt im Teamgame den DDV-Verbandspokal

Am Sonntag fand dann der letzte Wettbewerb statt. Da nun nur noch 8 Teams in der Halle waren wurde es deutlich ruhiger, spannend waren die Spiele aber allemal.

Es wurde in zwei Gruppen gespielt und frei gelost, trotzdem waren in jeder Gruppe jeweils zwei Team aus dem Norden und aus dem Süden.

Kurioses Tabellenbild in Gruppe 1

Die ersten beiden Spiele in der Gruppe 1 gingen 6:6 aus und man war schon an den Ausgang der Vikings-Gruppe vom Vortag erinnert. Unicorn Hessen und Arrows Münster gewannen aber ihre zweiten Spiele und man ging mit jeweils 3:1 Punkten in den direkten Vergleich. Ein Unentschieden hätte beide Teams in das Halbfinale gebracht, doch die Münsteraner gewann das Spiel mit 8:4 und es wurde spannend.

Rainbow Bad Waldsee gewann ihre letzte Partie gegen die Vikings 3 mit 7:5, doch es sollte nicht reichen. Man war nun punkt- und spielgleich mit Unicorn Hessen und die Legs mussten entscheiden. Gewertet werden in diesem Fall zuerst die gewonnenen Legs und da hatte Unicorn mit 69 zwei Legs mehr gewonnen als Bad Waldsee. Kurios ist allerdings, dass bei einer Wertung der Legbilanz, von der fast alle ausgegangen waren, Bad Waldsee weiter gewesen wären-

Diedersen ohne Probleme in Gruppe 2

Die Niedersachsen aus Diedersen setzten sich in Gruppe 2 sicher mit drei Siegen durch. Die Wanderers aus Kempten versuchten alles mögliche, doch ohne ihre Spitzenspieler lief nicht viel. Tapfer hielt auch der Schwarze Rand aus Rheinland-Pfalz durch und hätte es fast trotz personeller Probleme in das Halbfinale geschafft.

Diesen Platz sicherten sich die Ratten aus Bremen, übrigens das Team 2 des Bundesligisten Strangers.

Auch im Halbfinale spielten die mittlerweile als Mitfavorit gehandelten Niedersachsen locker auf und sie gewannen die ersten vier Einzel gegen Unicorn Hessen. Mit einem 6:2 ging es dann in die Doppel und es wurde ein 7:2 Erfolg, nachdem Charly Brownsell zum Match checken konnte.

Auch die Arrows aus Münster wurden nun als Titelanwärter gehandelt und auch sie standen kurz vor einem 6:2 nach den Einzeln. Da aber einige Matchdarts vergeben wurden, ging es mit einem 5:3 in die Doppel. Hier wurden dann sofort die ersten beiden Chancen genutzt und man zog durch ein 7:3 über die Ratten Bremen in das Finale ein.

Eugenio Genuvese ist der Matchwinner für Diedersen

Nachdem nun klar war, dass alle Anwesenden das Finale um die Europameisterschaft verpassen würden, konnte man ein spannendes Finale spielen. Die Teams hielten sich dann auch daran und es wurde knapp.

Über ein 2:2 und ein 4:4 ging es in die Doppel. Im letzten Einzel hatten die Arrows die große Chance, mit 5:3 in Führung zu gehen, doch sie vergaben ihre Darts auf Doppel.

Ein Doppelsieg für Diedersen war schon perfekt und man stand kurz vor dem 6:4. Doch dieses Mal wollten die Doppel auf Seiten der Niedersachsen nicht und man verspielte noch eine 2:0 Führung. Somit ging es ausgeglichen mit einem 5:5 in die letzten beiden Doppel.

Nun hatten die Münsteraner die besseren Karten, die ein Doppel sicher gewannen und 6:5 führten. Das letzten Doppel ging in das fünfte Leg und dann hatte Thomas Obstfelder drei Darts auf Doppel zum Titelgewinn. Doch Thommy vergab die große Chance und war danach untröstlich. Diedersen checkte zum 6:6 und erneut musste an diesem Wochenende ein Teamgame die Entscheidung bringen.

Thommy Obstfelder hoffte ja auf eine neue Chance zum Matchdart, doch diese wurde ihn verwehrt. Münster lag im ersten Leg meistens vorne und hatte dann auch die ersten Darts auf Doppel. Man vergab 5 Möglichkeiten und man wollte sich gerade auf die nächsten Darts vorbereiten, als die kalte Dusche kam.

Eugenio Genuvese trat bei 129 Rest ans Oche und traf nach einer einfachen 19 und einer Treble 20 das Bullseye zum 1:0.

Das zweite Leg verlief ähnlich, doch dieses Mal hatte Münster keinen so großen Vorsprung. Trotzdem waren die Arrows erneut zuerst auf Doppel, doch auch diese Chancen liegen sie liegen. Erneut war es dann Eugenio Genuvese, der für Diedersen dran war. Er hatte 40 Rest und somit drei Matchdarts. Die ersten beiden Darts gingen weit über Tops und steckten außerhalb des Zahlenkranzes im Board. Der dritte Dart saß sann mitten in der Doppel 20 und somit war der SC Diedersen neuer Sieger des DDV-Verbandspokals.
 
Arrows Münster Gruppenbild der Finalteilnehmer
Die Ratten Bremen Unicorn Hessen
Schwarzer Rand DC Rainbow Bad Waldsee
DC Wanderers Kempten Vikings DC Berlin 3

 

 

 

© Copyright 2008 Deutscher Dart Verband e.V.

 Home 

back top